TUNIS AIR: Vortrag zum 70er

Am vergangenen Vereinsabend der Flughafenfreunde Wien, präsentierte Tunis Air Sales Manager Volker Muhle vor mehr als 45 interessierten Mitgliedern, den tunesischen Nationalcarrier.

Siebzig Jahre ist es her, dass die staatliche Fluglinie mit Unterstützung von Air France in Tunis gegründet wurde. Auf dem Flughafen Wien blickt Tunis Air mit stolz auf eine lange Geschichte zurück. Seit dem Jahr 1976 bedient man ohne Unterbrechung eine Direktverbindung zwischen Wien und Tunis (derzeit 3x wöchentlich). Nach den Terroranschlägen im Jahr 2015 und den damit zusammen hängenden Einbruch der Passagier & Gästezahlen, erholt sich das Land nun wieder und verzeichnete zuletzt ein starkes Buchungsplus. Mehr als 5,7 Millionen Gäste besuchten im vergangenen Jahr bereits wieder die beliebte Urlaubsdestination im Mittelmeer.

Tunis Air konnte an dem wiedergewonnenen Interesse seiner Gäste mit partizipieren und verzeichnete im Jahr 2017 ein Passagierwachstum von +17% (3.502.475), bei einer Auslastung von 74,4%. Die Charterkapazitäten von Tunis Air verdoppelten sich im gleichen Zeitraum auf 304.834 Passagiere.

Am österreichischen Markt bietet die Fluglinie ab Wien neben der regulären Linienverbindung nach Tunis auch noch Charterflüge nach Djerba und Monastir an.

Während die Nachfrage in Österreich für Flüge nach Tunesien nur leicht ansteigt, entwickelt sich das Verkehrsaufkommen zu unseren osteuropäischen Nachbarn überaus erfreulich. Mit 41 wöchentlichen Abflügen ab Prag, Brünn, Ostrava, Bratislava und Budapest, bietet Tunis Air ein dichtes Streckennetz nach Tunesien an, dass von den preissensitiven Passagieren gerne angenommen wird.

Sollte die Nachfrage im nächsten Jahr aber gegeben sein, so würde man sich freuen, auch im kommenden Jahr wieder Charterflüge in die österreichischen Bundesländer anbieten zu können, so Volker Muhle.

Für die Flughafenfreunde Wien war der vergangene Abend der letzte seiner Art in unserem Traditionslokal „Dubliner“ am Flughafen Wien. Martin Dichler & Gernot Kastner haben sich gefreut einen netten Abschiedsabend, inklusive Sekt& Brötchen organisieren zu können. Volker Muhle hat uns an diesen Abend nicht nur einiges über Tunis Air näher gebracht, sondern auch aus seiner langjährigen Erfahrung im Aviation Business erzählt.

Zum Abschluss des Vortrages durften wir uns freuen, Volker als neues Mitglied in unserem Verein begrüßen zu dürfen!

Der nächste Vereinsabend am Freitag den 6.Juli (AIR MALTA) findet bereits im Brauhaus Schwechat (www.brauhaus-schwechat.at) statt.

Text: Martin Dichler

Fotos: Oliver Kovacs & Martin Dichler

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AIR ARABIA neu ab Oktober

Der Boom der Low Cost Airlines nach Wien nimmt kein Ende! Air Arabia Maroc gab die Einführung einer neuen Flugverbindung mit Direktflügen zwischen Marrakesch und Wien ab dem kommenden Winter bekannt. Nach Frankfurt, Montpellier, Pau, London und Paris wird Wien somit zur sechsten von Air Arabia Maroc angeflogenen Destination in Europa ab Marrakesch.

Ab 29. Oktober 2018 wird die Verbindung Marrakesch-Wien zwei Mal wöchentlich, immer montags und donnerstags, auf den neuen Flugzeugen vom Typ Airbus A320 der Fluglinie angeboten. Durch die neue Route erhalten die Passagiere von Air Arabia eine regelmäßige Direktverbindung in die Hauptstadt Österreichs und genießen dabei Service von höchster Qualität und eine komfortable Reise.

Die Verbindung wird nach folgendem Flugplan angeboten:

– Ab Wien bis Marrakesch
Montag – Donnerstag: Abflug 20:10 // Ankunft 23:30

– Ab Marrakesch bis Wien
Montag – Donnerstag: Abflug 14:10 // Ankunft 19:20

Information & Buchung unter: www.airarabia.com

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EK Flughafen-Station erhält Auszeichnung

Mittels einer genauen Analyse zeichnet Emirates Airline monatlich die Qualität der Passagierabfertigungen ihrer Flughafen-Stationen weltweit aus. Die Station am Flughafen Wien konnte kürzlich diesen Erfolg für sich verbuchen und wurde zur „Station of the Month worldwide“ gewählt. Diese Prämierung ist ein großer gemeinsamer Erfolg des Flughafenteams von Emirates, des Flughafen Wiens und dem Ground Handling Team von Austrian. Der Auszeichnung liegen unter anderem folgende Kriterien zugrunde, in denen eine Top-Performance geliefert wurde: Qualität von Check-In und Boarding, Pünktlichkeit oder auch Kundenzufriedenheit. Dazu Martin Gross, Direktor von Emirates in Österreich: „Wir sind sehr stolz auf diesen großen Erfolg. Es ist ein eindrucksvoller Beweis für die perfekte Zusammenarbeit der Teams von Emirates, dem Flughafen und Austrian“.

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Mehr Passagiere, höhere Erträge

„Der Flughafen Wien hat die Air Berlin Pleite verdaut und startet erfolgreich ins Jahr 2018. Die gute Verkehrsentwicklung, vor allem auch bei den Auslandstöchtern, und ein Immobilien-Sonderertrag von € 3,0 Mio. haben bei gleichzeitig hoher Kostendisziplin einen positiven Netto-Ergebnissprung von rund +35% in Q1/2018 ermöglicht. Die Finanzguidance für 2018 wird überdies deutlich angehoben, das Nettoergebnis1 im Gesamtjahr soll über € 148 Mio. liegen. Die Beschäftigung am Standort Flughafen Wien wächst weiter kräftig, da sich laufend neue Betriebe ansiedeln, welche wie diverse Airlines deutlich mehr Mitarbeiter beschäftigen.“, erläutert Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„Bereits im April 2018 konnten wir in Wien den passagierstärksten Tag mit über 92.600 Reisenden in der Geschichte des Flughafens verbuchen und ich gehe davon aus, dass dieser Rekord heuer noch einmal gebrochen werden wird. Aufgrund dieser sehr guten Entwicklung verbessern wir unsere Passagierprognose für 2018 auf +8% (+1%p) in der Gruppe und +6% (+1%p) in Wien. Wesentliche Treiber dafür sind die zahlreichen neuen Flugangebote von Austrian Airlines, Eurowings, easyJet, Vueling und anderen, sowie durch neue Carrier wie Wizz Air, Laudamotion und ab Oktober Hainan Airlines mit einer neuen Langstreckenverbindung nach China.“, erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

 Umsatzplus in Q1/2018 von 2,1% auf € 163,9 Mio.

Im ersten Quartal 2018 erzielte die Flughafen-Wien-Gruppe (FWAG) einen Umsatz von € 163,9 Mio. (Q1/2017: € 160,6 Mio.), was einem Plus von 2,1% entspricht. Dem positiven Effekt des Passagierwachstums im Segment Airport stehen Anpassungen bei Incentives, welche der Stärkung von Airline-Basen am Standort Wien dienen, gegenüber, wodurch derzeit die Erlöse dieses Segments nicht im selben Ausmaß wie die Passagierzahlen steigen. In den Folgeperioden wird das höhere Volumen aber wieder zu höheren Airporterlösen führen, was auch in der verbesserten Finanzguidance für 2018 zum Ausdruck kommt. Weiters ist zu beachten, dass bisher für das Segment Airport unter Marketing und Marktkommunikation angefallene Aufwendungen nunmehr in das Incentivemodell übergeführt wurden, weshalb in diesem Segment die Marktkommunikation in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen um € 2,9 Mio. unter dem Vorjahreswert liegt.
 Verkehrsentwicklung im Q1/2018:

+9,0% Passagiere in Flughafen-Wien-Gruppe

Die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice verzeichnete mit insgesamt 6,1 Mio. Passagieren von Jänner bis März 2018 einen Passagierzuwachs von 9,0% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

+6,6% Passagiere am Standort Flughafen Wien

Am Standort Wien stieg die Zahl der Passagiere von Jänner bis März 2018 um 6,6% auf 4.864.177 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm dabei in den ersten drei Monaten 2018 um 6,8%, die Anzahl der Transferpassagiere um 6,6% zu. Nach Westeuropa stieg das Passagieraufkommen um 5,6% an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 10,5% zu. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten stieg in Q1/2018 um 30,7% an, jenes in den Nahen und Mittleren Osten nahm leicht um 0,1% ab. Die Passagierzahl nach Afrika entwickelte sich mit einem Zuwachs von 48,5% sehr positiv, das Passagieraufkommen nach Nordamerika ging leicht um 0,2% zurück.
Die Zahl der Flugbewegungen stieg von Jänner bis März 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,7% auf 48.672 Starts und Landungen an. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) nahm von 66,7% auf 70,0% im ersten Quartal 2018 deutlich zu. Das Frachtaufkommen stieg im selben Zeitraum um 3,9% auf 67.974 Tonnen (Luftfracht und Trucking).

Gute Verkehrs- und Geschäftsentwicklung an den Flughäfen Malta und Kosice

Auch die Auslandsbeteiligungen Malta und Kosice entwickeln sich sehr gut: Der Flughafen  Malta verzeichnete in den ersten drei Monaten 2018 ein starkes Plus von 19,4% auf 1.172.213 Passagiere. Der Flughafen Kosice konnte im gleichen Zeitraum ein deutliches Passagierplus von 19,9% auf 91.692 Reisende vermelden.
Deutliche Verbesserungen bei den Finanzkennzahlen in Q1/2018

In den ersten drei Monaten sind die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 2,1% auf € 163,9 Mio. gestiegen und  das EBITDA hat sich um 6,9% auf € 64,8 Mio. verbessert. Das EBIT verbesserte sich um 28,1% auf € 33,3 Mio. und durch das verbesserte Finanzergebnis stieg das Nettoergebnis im Q1/2018 um 35,3% auf € 21,6 Mio. Die Nettoverschuldung konnte weiter auf € 193,2 Mio. reduziert werden. Der Free-Cashflow lag bei € 13,0 Mio. (Q1/2017: € 40,7 Mio.).

Deutlich verbesserte Finanz- und Passagierguidance für 2018

Für das Gesamtjahr 2018 geht das Unternehmen von einem Passagierwachstum von
mindestens 8%  (+1%p) in der Flughafen-Wien-Gruppe und von mindestens 6% (+1%p) am Standort Flughafen Wien aus. Aufgrund der guten Entwicklung wird auch die Finanzguidance für die Flughafen-Wien-Gruppe für das Gesamtjahr 2018 verbessert: Beim Umsatz wird eine Steigerung auf mehr als € 770 Mio. und beim EBITDA auf mehr als € 350 Mio. erwartet. Das Periodenergebnis wird aus heutiger Sicht bei über € 148 Mio. liegen. Die Guidance für Investitionen bleiben mit € 175 Mio., und für die Nettoverschuldung mit unter € 250 Mio. weiterhin aufrecht.

Umsatz und Ergebnisentwicklung in den Segmenten

Die Umsätze des Segments Airport stiegen im Q1/2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,2% auf € 76,7 Mio. Das Segment-EBIT verbesserte sich auf € 9,9 Mio. (Q1/2017: € 4,7 Mio.). Das Segment Handling und Sicherheitsdienstleistungen verzeichnete einen Anstieg der Umsatzerlöse um 2,6% auf € 40,0 Mio. Dabei verbesserte sich das Segment-EBIT auf € 2,6 Mio. (Q1/2017: € 2,5 Mio.). Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS sowie die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) und der Vienna Passenger Handling Services (VPHS) enthalten. Im Segment Retail & Properties legten die Umsätze in den ersten drei Monaten 2018 aufgrund höherer Erlöse aus Shopping und Gastronomie um 0,7% auf € 29,6 Mio. zu. Das Segment-EBIT legte auf € 15,9 Mio. (Q1/2017: € 13,5 Mio.) zu. Die Umsätze des Segments Malta stiegen um 3,8% auf € 13,9 Mio. Das Segment-EBIT entwickelte sich mit € 3,5 Mio. stabil (Q1/2017: € 3,5 Mio.). Die Umsätze der Sonstigen Segmente lagen im Q1/2018 bei € 3,7 Mio. (-1,9%). Das Segment-EBIT betrug € 1,4 Mio. (Q1/2017: € 1,9 Mio.).

Investitionen

In den ersten drei Monaten 2018 wurden in Summe € 71,3 Mio. investiert. Die größten Investitionsprojekte betreffen die Aktivierung der Zahlungsverpflichtung an den Umweltfonds im Zusammenhang mit dem Projekt 3. Piste in Höhe von € 56,8 Mio. aufgrund des Genehmigungsbescheides zur 3. Piste, sowie auf Hochleistungsschneefrässchleudern mit € 1,8 Mio., Investitionen in Zusammenhang mit dem Terminalentwicklungsprojekt in Höhe von € 1,9 Mio. und dem Office Park 4 mit € 0,7 Mio. Am Flughafen Malta wurden € 1,3 Mio. in Terminalumbauten investiert.

Flughafen-Wien-Gruppe mit 2,8 Mio. Passagiere (+4,2%)

Im April 2018 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 4,2% auf 2,8 Mio. Reisende an.  Kumuliert von Jänner bis April 2018 nahm das Passagieraufkommen um 7,5% auf 8,9 Mio. Reisende zu. Auch der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 5,2% auf 7.031.941 Reisende von Jänner bis April 2018 sehr gut.

Flughafen Wien im April 2018: Passagierstärkster Tag und Anstieg bei Bewegungen

Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im April 2018 um 2,2% gegenüber dem April des Vorjahres auf 2.167.764 Reisende an. Mit 92.605 Passagieren am 27. April 2018 konnte dabei auch der passagierstärkste Tag in der Geschichte des Airports verzeichnet werden (bisher: 30. Juni 2017 mit 91.162 Passagieren).
Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg um 1,5% und die Anzahl der Transferpassagiere um 3,7%. Die Flugbewegungen nahmen im April 2018 um 5,0% zu. Beim Frachtkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Anstieg von 4,4% im Vergleich zum April des Vorjahres.
Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im April 2018 um 1,0% an, nach Osteuropa war das Passagieraufkommen mit -3,4% rückläufig. In den Fernen Osten nahm das Passagieraufkommen im April 2018 um 28,1% zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten stieg um 3,5% an. Nach Nordamerika stieg das Passagieraufkommen leicht um 0,5% und nach Afrika um 16,2%.
Ein starkes Passagierplus gab es im April 2018 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 11,4%. Auch in Kosice gab es einen erfreulichen Anstieg um 14,7%.

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2500 Gäste zum „60er“

Zu einem großen Fest mit mehr als 2500 Gästen luden Austrian Airlines anlässlich seines 60-jährigen Firmenjubiläums. Am 31.März 1958 wurde die „Austrian Airlines Österreichische Luftverkehrs Aktiengesellschaft“ gegründet. Am 15.Mai 2018 lud das Unternehmen zu einer unterhaltsamen Party in die technische Basis am Flughafen Wien.
Die Marke Austrian Airlines steht seit mehr als 60 Jahren für ein Stück Heimat und ist synonym für österreichische Qualität und Gastfreundschaft, egal wohin man gerade unterwegs ist.

Anlässlich  der Jubiläumsfeier ließen es sich daher Partner, Kunden und die höchsten politischen  Repräsentanten des  Landes, darunter Bundeskanzler Sebastian Kurz, Verkehrsminister Norbert Hofer oder die Niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nicht nehmen, persönlich den 60-igsten Geburtstag des Unternehmens zu feiern.

Neben dem gesamten Austrian Vorstand inklusive dem designierten CEO Alexis von Hoensbroech, reiste aus Deutschland auch der LH Konzernchef Carsten Spohr ein. Trotz der ausgelassenen Feierstimmung gab es wenige Stunden vor Beginn des Events, auch mahnende Worte auf höchster Ebene. Thema bei den Gesprächen mit Politikern und dem Austrian Vorstand war  die Zukunft  der Austrian Langstrecke. Einmal mehr bekräftigte der LH Chef, dass ein Investment in die Langstreckenflotte von Austrian Airlines, von den Erträgen und der Rendite des Unternehmens abhängig ist: „Wir entscheiden dann über die Zukunft der Langstreckenflotte der AUA, wenn wir uns sicher sind, dass sie sich eine Investition leisten kann“. Damit ist gemeint, dass der operative Jahresgewinn über dem letztjährigen Allzeitrekord von 101 Millionen Euro liegen müsse! Im Detail wird von Carsten Spohr von einem Plus von mindestens 150 Millionen gesprochen.

Nachdem dieser fromme Wunsch aber vermutlich nur schwer umsetzbar ist, sprechen Experten schon jetzt davon, dass sich das Langstreckennetz der AUA schon bald verkleinern wird. Eine zukünftige Lösung der 767 Nachfolge könnte dann so aussehen, dass wenn die inzwischen teils 25 Jahre alten Maschinen in den nächsten beiden Jahren ausgeflottet werden, diese maximal durch eine geringere Zahl gebrauchter Boeing 777-200ER ersetzt werden. Wenige Tage vor dem Event landete der jüngste Flottenzuwachs (OE-LPF), eine 17 Jahre alte Aeromexico Maschine dieses Typs als neuester Flottenzuwachs am Flughafen Wien. Diese im Jubiläumsdesign gebrandete Maschine, bildete dann mit Luftballons geschmückt auch gleich die passende Kulisse für den 60er Event.

Moderiert wurde der Event überaus unterhaltsam von Ö3 Morgenwecker Moderator Robert Kratky. Nicht nur die Namensgleichheit mit dem Austrian CEO sorgte immer wieder für Lacher, sondern auch so mancher Seitenhieb auf die Deutsch-österreichischen Beziehungen.

„Sibanye“. Der Name Sibanye wurde von Südafrikanischen Kindern des LH Hilfsprojekt „World Alliance“ ausgesucht und bedeutet so viel wie „Wir sind eins“. Das zusätzliche Langstreckenflugzeug soll neben Tokio ab Oktober 2018 für die neue Destination Kapstadt in Südafrika eingesetzt werden.

Austrian Airlines feierte an dem Abend auch noch ein weiteres Jubiläum, und zwar jenes, 10 Jahre Teil der Lufthansa Gruppe zu sein. Im Dezember 2008 gab die ÖIAG als damaliger Eigentümervertreter grünes Licht zum Verkauf der Austrian Airlines an den größten Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Group, heute: „Das Team der Austrian Airlines hat ihre Fluglinie nach der Privatisierung wieder profitabel gemacht und in den Steigflug gebracht. Darauf können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr stolz sein. Ich bin überzeugt, dass in Austrian Airlines und dem Österreichischen Markt noch weiteres Potenzial steckt, das die Airline in der Zukunft noch erfolgreicher machen wird.“ Das unterstreicht auch Austrian Airlines CEO Kay Kratky: „Die Mitarbeiter der AUA sind Kämpfer, die auch in schwierigsten Situationen und unter größter Belastung durchkommen.“ 2017 hat Austrian Airlines zum fünften Mal in Folge schwarze Zahlen geschrieben und auch einen Passagierrekord präsentieren können. Erstmals seit Gründung wurden 2017 knapp 13 Millionen Passagiere im Jahr befördert, mehr als je zuvor.

Natürlich gab es an dem Abend auch einen interessanten Rückblick auf die Geschichte des Unternehmens. Aus gegebenem Anlass bat Austrian CEO Kay Kratky, Maria Jakl und Ilse Olsen, beide waren Flugbegleiterinnen an Bord des Premierenfluges im Jahr 1958, für einige Worte auf die Bühne. Bei der Ansprache der beiden Damen wurde auch nach so vielen Jahren einmal mehr, die enge Verbundenheit der Austrian Mitarbeiter zum Unternehmen mehr als deutlich. Die Schilderungen der beiden betagten Damen wurden vom Publikum mit Standing Ovation gewürdigt.
Der Abend wurde aber auch dafür genutzt, um Gelder für das Lufthansa Sozialprojekt „Help Alliance“ zu sammeln. So kam ein Breitling Chronograph (Auflage 60 Stück) um € 10.000.- sowie zwei Business Class Flugtickets nach Kapstadt um € 8000.- unter den Hammer.

Für etwas Unruhe im Saal sorgte ein Sager von Kay Kratky, als der Verkauf der Business Tickets nur schleppend voran ging: „Vielleicht haben die Kapstadt Tickets schon bald Sammlerwert“.. Vielleicht schon ein dezenter Hinweis auf die Frage nach der Zukunft der Austrian Langstrecke?

Martin Dichler

 

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Starker Laudamotion Winterflugplan

Im Winterflugplan 2018/19 wird Laudamotion einen Schwerpunkt auf europäische City Shuttle Verbindungen ab Wien setzen. Die österreichische Low-Cost Airline reagiert damit auf den gestiegenen Bedarf nach einem flexiblen und günstigen Flugangebot und verdoppelt die Flotte in Wien auf acht Flugzeuge. Laudamotion verbindet dann die wichtigsten europäischen Städte sowie attraktive Destinationen wie Amman oder Marrakesch mit der österreichischen Hauptstadt.

Im Laudamotion Programm für den Winter finden sich Ziele in Italien, Spanien sowie Ost- und Westeuropa, die bis zu zweimal täglich ab Wien bedient werden. Laudamotion fliegt ab Winter nach Barcelona, Madrid, Palma de Mallorca, Dublin, London-Stansted, Rom, Kopenhagen, Paris-Beauvais, Mailand-Bergamo, Bologna, ebenso wie nach Malaga, Sevilla, Bukarest und Krakau. Sowohl Geschäfts- als auch Ferienreisende profitieren somit von mehr Auswahl, verbesserten Abflugzeiten und sensationellen Preisen ab € 19,99.

Niki Lauda:

„Unsere Strecken funktionieren, weil wir für preisbewusste Kunden das richtige Angebot haben. Speziell bei unseren City Shuttle Strecken zähle ich darauf, dass wir den bestehenden Verkehr durch unser neues nonstop Angebot von und nach Wien steigern können“.

Die aktuelle Laudamotion Flotte fliegt unter dem Code OE und besteht aus 19 Flugzeugen, die ab Wien, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Nürnberg, Köln, München und Frankfurt zum Einsatz kommen. Ab dem Winterflugplan werden acht Laudamotion Flugzeuge der Airbus Familie in Wien stationiert.

Das gesamte Angebot aller Laudamotion Flüge finden Sie auf www.laudamotion.com.

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EVA AIR: Reisen auf 5-Sterne Niveau

Am vergangenen Vereinsabend durften wir EVA AIR, eine von nur 10 SKYTRAX 5-Sterne Fluglinien in unserem Vereinslokal zu einem Vortrag begrüßen! Jennyfer Wu und der langjährige Country Manager Edward Ho nahmen sich die Zeit, um den Mitgliedern des Vereines mehr über die beliebte Fluglinie aus Taiwan zu erzählen.

Die Geschichte von EVA AIR am Flughafen Wien geht auf den 12.November 1991 zurück, als erstmals eine Boeing 767-300ER aus Taipeh kommend (via Bangkok) am VIE landete. Der Flug in die österreichische Bundeshauptstadt, war gleichzeitig der Auftakt für den Ausbau der ersten Langstreckenverbindungen von Eva Air. Kaum einer konnte damals ahnen, dass sich diese Verbindung zu einer der Geschichtsträchtigsten Strecken, des Flughafen Wien entwickeln würde. Begann man anfänglich mit zwei wöchentlichen Rotationen auf der Strecke TPE-BKK-VIE, erhöhte man diese ab dem 31.März 1992 auf drei. Wurde der Erstflug noch mit einer Boeing 767-300ER durchgeführt, kamen später MD-11 und ab dem 10.März 2004, neue A-330-200 nach Wien zum Einsatz. Seit dem 4.Oktober 2016 bedient Eva Air die Strecke viermal wöchentlich mit einer Boeing 777-300ER, die über 313 Sitzplätze in einer Dreiklassenkonfiguration verfügt. Neben der luxuriösen „Royal Laurel Class“ mit 65 cm breiten Liegesesseln, verfügt die Boeing über ein Premium Economy Produkt mit 96cm Sitzabstand.

Seit 10 März hat EVA AIR mit drei zusätzlichen Nonstop Verbindungen zwischen Wien und Taipeh ihre Angebot in Österreich zusätzlich aufgewertet. Die neuen Nonstop-Flüge ab Taoyuan International Airport (TPE) mit der Flugnummer BR65 starten jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag um 23:30 Uhr und landen am jeweils nächsten Tag um 06:35 Uhr in Wien Schwechat (VIE). Der Rückflug mit der Nummer BR66 verlässt Wien jeweils am Montag, Donnerstag und Samstag um 12:25 Uhr und landet in Taipeh um 07:15 Uhr am nächsten Tag. Der bequeme Nonstop-Service verschafft den Reisenden mehr Zeit für Geschäftstreffen, Besichtigungen oder Anschlussflüge in andere Destinationen in Europa geben. Mit der frühen Ankunft am Morgen in Taipeh haben wiederum Passagiere aus Ost- und Mitteleuropa ausreichend Zeit für Freizeit und Business in der taiwanesischen Metropole oder für Weiterflüge mit EVA AIR nach Nordost- und Südostasien, Hongkong, Macau und 25 Destinationen in Festland China.

Das Star Alliance Mitglied zählt nicht nur zu den sichersten Fluglinien weltweit, sondern erhält auch regelmäßig zahlreiche Auszeichnungen für sein großartiges Produkt. Erst beim diesjährigen TripAdvisor Travelers’ Choice Awards for Airlines, erhielt man die Auszeichnungen für die „Die Beste Economy und Premium Economy Class in Asien“.

Im Anschluss an den interessanten EVA AIR Vortrag hielt Vereinsobmann Martin Dichler gemeinsam mit Edward Ho, einen spontanen Reisevortrag über die Destination Taiwan.

Zum Abschluss des Abends durften sich die Mitglieder über eine Verlosung von zahlreichen EVA AIR Werbegeschenken freuen! So durfte unser Mitglied Emanuell Schawaller ein Boeing 777-300ER Model mit nachhause nehmen, zusätzlich wurden auch noch 25 Flugzeug- Sparbüchsen verlost.

Die Flughafenfreunde Wien bedanken sich für den Vortrag und wünschen EVA AIR weiterhin viel Erfolg in Österreich!

Martin Dichler

 

 

 

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Erstflug Wizz Air

Am Abend des 27.April war es nun endlich soweit, der erste Flug einer Wizzair Maschine hob um 21:20h vom Flughafen Wien in Richtung Danzig ab. Keine 20 Minuten darauf, startete ein zweiter Flug der Low Cost Gesellschaft ins bosnische Tuzla.

Auch wenn es sich um den geschichtsträchtigen Start einer neuen Fluggesellschaft am Flughafen Wien handelte, so wurde weder vor noch während des Erstfluges nach Danzig, in besonderer Weise von den Mitarbeitern auf den Erstflug hingewiesen. Einzig ein Gruppenbild der Crew vor der Maschine, erinnerte an den Moment des Erstfluges.

Am Flughafen Wien freut man sich natürlich über die Aufnahme des WIZZ Flugbetriebes, bietet WIZZ doch bis zum Jahr 2019, 2,5 Mio. Flugsessel ab dem VIE an:  „Wir freuen uns sehr über den Betriebsstart von Wizz Air in Wien. Mit WIZZ ist ab sofort ein etablierter Low-Cost Carrier in Wien vertreten, der mit zahlreichen neuen Flugverbindungen im Jahr 2018 zu mehr Destinationsvielfalt beitragen wird. Vor allem die drei neuen Flugverbindungen nach Danzig, Tuzla und Varna stärken die Rolle des Flughafen Wien als Gateway nach Osteuropa. Mit insgesamt 45 Osteuropa-Destinationen sind wir eines der führenden Drehkreuze in diese Region.“ so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich des Erstfluges, wurde noch einmal das langfristige Ziel der Fluggesellschaft am Flughafen Wien von Sorina Ratz (Stv. Leiterin WIZZ AIR Corporate Communications) klar definiert. „Im Zuge der Expansion von WIZZ AIR in Europa, beabsichtigt die Fluglinie ihre Tätigkeit am Flughafen Wien weiter auszubauen und somit 2019 zur zweitgrößten Fluggesellschaft in Österreich aufzusteigen. Dies ist erst der Beginn der WIZZ AIR Experience hier in Österreich!“.

Im Zuge dieser Kampfansage an die Mitbewerber wurde auch gleich die Bedienung von Kiev als die 30. Destination am Standort Wien bekannt gegeben. Ab 28.Oktober verkehrt WIZZ täglich in die ukrainische Hauptstadt Kiev mit Kampfpreisen ab € 29.99.- (One-Way).

”Heute setzen wir einen wichtigen Meilenstein indem wir unseren Betrieb am Flughafen Wien aufnehmen.  Unsere Wiener Basis wird in den kommenden neun Monaten stark expandieren. Wir werden von Wien bereits im Sommer 15 Routen anbieten, und werden diese auf 30 Routen bis Ende März 2019 erhöhen. Wir freuen uns darüber, leistbare Reisemöglichkeiten zu vielseitigen Destinationen innerhalb Europas anbieten zu können: Von Island im Norden, Israel im Süden, Georgien im Osten und den Kanarischen Inseln im Westen. Wir freuen uns über den Beginn der erfolgreichen Partnerschaft mit dem Flughafen Wien und heißen alle österreichischen Gäste an Bord willkommen.“ so George Michalopoulos, CCO von Wizz Air.

Start des Flugbetriebs mit Verbindungen nach Danzig, Tuzla und Varna

Wizz Air startet ab diesem Wochenende mit dem Betrieb in Wien: Seit 27.4.2018 ist Danzig in Polen jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag mit Abflug um 21:15 Uhr in Wien erreichbar. Tuzla in Bosnien-Herzegowina wird seit 27.4.2018 jeden Montag, Mittwoch und Freitag mit Abflug um 21:55 Uhr in Wien bedient und Varna in Bulgarien wird ab dem 28.4.2018 jeweils Dienstag und Samstag mit Abflug um 18:35 Uhr in Wien angeboten.

Zahlreiche neue Destinationen und Basis von WIZZ in Wien

Wizz Air nimmt im Laufe des Jahres 2018 noch etliche weitere Verbindungen ab Wien auf: Bedient werden nach Danzig, Tuzla und Varna sukzessive auch Bari, Bergen, Billund, Cluj, Dortmund, Eindhoven, Kharkiv, Kiew, Kutaisi, Larnaca, Malta, Málaga, Nis, Ohrid, Rom, Tel Aviv, Teneriffa, Thessaloniki und Valencia. Die Fluglinie stationiert ab Juni 2018 außerdem einen Airbus A320 und ab November zwei Airbus A321 fix in Wien. Im Jahr 2019 soll die Basis mit zwei weiteren auf fünf Flugzeuge ausgebaut werden und das Destinationsangebot ab Frühjahr 2019 um weitere Flugverbindungen nach Catania, Lissabon, Madrid, Malmö, Mailand, Nizza, Reykjavik und Stockholm erweitert werden.

 

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SIA: Gerüstet für die Zukunft

Vier Jahre sind vergangen seitdem Singapore Airlines zuletzt in Österreich zu einer Pressekonferenz lud. Mitte April war es wieder soweit, General Manager SyShen Chen berichtete über die neuesten Entwicklungen der asiatischen Premium Fluglinie.

Singapore Airlines ist ein Synonym für Qualität im Aviation Business und setzt mit seinen Produkten regelmäßig neue Akzente in der Industrie. Bereits seit Jahren zählt die Fluglinie zum elitären Klub der SKYTRAX 5-Sterne Fluglinien. Die Fluggäste schätzen das Service und die Produkte und drücken ihre Zufriedenheit auch gerne mit positiven Bewertungen aus.

So ist es nicht verwunderlich, dass SIA auch heuer wieder eine Reihe von Auszeichnungen erhielt.  Mit dem TripAdvisor Travellers’ Choice 2018 (US) sowie dem Traveller´s World Magazin Award, erhielt die SIA gleich zwei Auszeichnungen als „Beste Fluglinie“ weltweit. Zusätzlich gewann man bei der beliebten „Tripadviser Traveller Choice“ Auszeichnung auch noch sieben weitere Awards.

Boeing 787-10 Erstkunde

Um am hohen Standard seiner Produkte festhalten zu können, investiert SIA viel Geld in das Upgrade seiner Produkte. Ende März übernahm Singapore Airlines in Seattle denn ersten von insgesamt 49 bestellten Boeing 787-10 „Dreamliner“. Das Boeing 787 Programm zählt mit seinen drei Varianten 8/9 und 10 zu den großen Entwürfen der Luftfahrt. Seit dem Erstflug im Jahr 2009 wurden 670 Langstreckenflugzeuge ausgeliefert und 7,3 Millionen Flugstunden bei 1,23 Millionen Flügen gesammelt. Die technische Zuverlässigkeit des Dreamliners liegt bei unglaublichen 99,9% und erfreut damit Kunden wie Passagiere.

Singapore Airlines ist Erstkunde der neuesten 787-10 Variante der Dreamliner-Familie. Zum Einsatz kommt die 787-10 ab Mai 2018 zunächst auf den Verbindungen von Singapore nach Osaka und Perth.  Ausgestattet sind die bestellten 787-10 mit insgesamt 337 Sitzplätzen. Der deutsche Sitzhersteller Recaro Aircraft Seating wurde beauftragt, ein neues regionales Kabinenprodukt einzuführen. Für den Einbau der neuen Sitzgeneration, wurden für die ersten 20 Jets 282 Millionen Euro in die Hand genommen. Die 36 Sitze der Business Class sind in einer 1-2-1 Anordnung eingebaut und bieten jeden Fluggast einem direkten Zugang zu seinem Sitzplatz. Dieser lässt sich mit wenigen Handgriffen zu einem 1,93 Meter langen Bett verwandeln. 18 Zoll HD Bildschirme für das Video on Demand Programm KrisWorld und viel persönlicher Stauraum sorgen für ein angenehmes Reiseambiente.

Fotos: Airbus & Singapore Airlines

Die 301 Sitzplätze der Economy Class sind in einer 3-3-3 Konfiguration angeordnet. Ergonomische Rückenlehnen, verstellbare Kopfstützen sowie ein 11,6 Zoll großer Monitor und ein komfortabler Sitzabstand von 81,2 cm, bieten ausreichend Komfort für die Dauer des Fluges.

Erste Erfahrungen mit dem Dreamliner durfte Singapore Airlines bereits bei der Low Cost Tochter SCOOT sammeln. Diese betreibt mit großem Erfolg seit dem Sommer 2015 eine 787 Flotte bestehend aus 15 Stück Boeing 787-8/9. Ab 20.Juni startet die Langstrecken Low Cost Tochter auch erstmals  nach Berlin und setzt mit Kampfpreisen ab € 189.- (One Way) in der Economy und € 599.- in der ScootBiz (Premium Economy Class), die Konkurrenz außerhalb als auch innerhalb des Konzerns gehörig unter Druck.

Noch vor Jahresende soll SIA auch noch den ersten von sieben bestellten A350ULR (Ultra Longe Range) übernehmen und die schon einmal beflogene Route zwischen Singapore und New York nonstop bewältigen. Bereits zwischen 2004 und 2013 hat man diese Route mit einem A-340-500 beflogen, jedoch war die „Längste Flugstrecke der Welt“, wirtschaftlich nie richtig profitabel. Mit dem modernen und sparsamen A350ULR, soll sich dies in Zukunft aber ändern. Passagiere müssen dabei aber gutes Sitzfleisch beweisen, denn die Flugzeit nach New York soll 19 Stunden betragen und ist damit einem Eintrag in das „Gunniess Book of Records“ gewiss.

A380 Upgrade

Bereits im vergangenen Jahr wurde der erste A380 von Singapore Airlines, die 9V-SKA nach zehn Dienstjahren ausgemustert. Der Leasingvertrag mit dem deutschen Leasingunternehmen Dr. Peters, wurde nicht mehr verlängert und der weltweit erste gebrauchte A380 wurde zum Verkauf angeboten. Der im Jahr 2006 gebaute und im Jahr 2007 von SIA als Erstkunde übernommene A380 mit der Herstellernummer MSN 006, wurde vor kurzem an den portugiesischen ACMI Spezialist, Hi Fly veräußert. Der Jet, der theoretisch bis zu 800 Passagieren Platz bietet, wird beim Charterspezialisten aber in seiner ursprünglichen SIA Ausstattung mit 471 Sitzplätzen, für Ad-Hoc Charter Flüge angeboten werden. Laut HiFly gibt es bereits eine starke Nachfrage nach dem A380 Produkt!

Am 13.Dezember des vergangenen Jahres, übernahm Singapore Airlines den ersten von insgesamt fünf neu bestellten A380-800 in Toulouse.

730 Millionen Euro wurden in die Entwicklung und den Einbau einer neuen Sitzgeneration investiert. Unter dem Arbeitstitel: „Space made personal, experience the difference“ wurde eine neueste Generation von Flugzeugsitzen von den beiden namhaften Sitzherstellern Recaro Aircraft Seating und ZIM Flugsitz GmbH ausgearbeitet.

Nach vier Jahren Entwicklung werden in den nächsten Monaten die fünf neu bestellten Flugzeuge des A380 mit einem neuen Produkt ausgestattet. Die Nachrüstung in 14 bestehende A380 der SIA Flotte beginnt Ende 2018 und soll 2020 abgeschlossen sein. Die neuen A380 werden mit 471 Sitzen ausgestattet sein und bieten sechs Singapore Airlines Suites sowie 78 Business Class-Sitze im oberen Deck. Auf dem Hauptdeck werden 44 Premium Economy Class Sitze und 343 Economy Class Sitze eingebaut. Wieder einmal hat SIA mit seinen Produkten gezeigt, was alles an Innovationen  möglich ist.

Kooperation nach Australien

Um am stark umkämpften D-A-CH Markt weiter bestehen zu können, startete Singapore Airlines Anfang April gemeinsam mit der Lufthansa Group, eine neue Codeshare- Vereinbarung.

Kunden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien profitieren durch eine engere Zusammenarbeit mit noch mehr Angeboten zu gemeinsamen Codeshare Flugzielen.  Die neue Zusammenarbeit zwischen den beiden Star Allianz Partnern drückt sich auch durch ein erhöhtes  Flugangebot aus. Seit dem 27.März bedient Lufthansa fünfmal wöchentlich einen Flug zwischen München und Singapur neben dem bisherigen SIA Flügen mit einem A350-900XWB. Die erweiterten Codeshare- Verbindungen sind das Ergebnis eines Joint Ventures, das die beiden Airline-Gruppen bereits im November 2015 beschlossen haben.

Zu den beliebtesten Singapore Airlines Destinationen ab Österreich zählen laut Helga Eichberger (GSA Austria), die zahlreichen Flugverbindungen nach Australien. Bis zu 125 Mal pro Woche werden Flüge mit Singapore Airlines über das Luftfahrtdrehkreuz am Changi Airport angeboten. Bereits zum sechsten Mal in Folge wurde der Airport von SKYTRAX, zum beliebtesten Flughafen weltweit gekürt und bietet damit die idealen Voraussetzungen für eine Weiterreise in eines der SIA 62 Destinationen.

Martin Dichler

Über Singapore Airlines:

1947 als Malaysia-Singapore Airlines gegründet, setzt die Fluggesellschaft seit 70 Jahren Maßstäbe im internationalen Flugreiseverkehr und erhält 1972 als nationaler Carrier von Singapur den Namen Singapore Airlines. In dieser Zeit hat sich der Carrier als eine der besten und am meisten ausgezeichneten Fluggesellschaften der Welt etabliert. Sie besitzt eine moderne Flotte mit 109 Passagierflugzeugen, 120 weitere Flugzeuge sind bestellt. Das Streckennetz von Singapore Airlines, inklusive SilkAir, der Low-cost Fluggesellschaft Scoot und Singapore Airlines Cargo, umfasst 138 Destinationen in 38 Ländern. Von Deutschland fliegt Singapore Airlines zweimal täglich ab Frankfurt, einmal täglich ab München sowie dreimal wöchentlich ab Düsseldorf nach Singapur. Zudem wird ab Frankfurt eine tägliche Verbindung nach New York angeboten. Die Low-Cost-Tochter Scoot fliegt ab Juni 2018 viermal wöchentlich von Berlin non-stop nach Singapur. 

Die ständige Modernisierung der Flotte sowie kontinuierliche Weiterentwicklungen im Produkt- und Servicebereich stehen im Mittelpunkt der Airline. Dazu gehört auch das Angebot attraktiver Stopover-Aufenthalte. Das Durchschnittsalter der Flotte liegt bei sieben Jahren und sieben Monaten. Singapore Airlines ist Mitglied der Star Alliance. Mehr Informationen unter

 

 

 

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AUSTRIAN: Neue Farben zum 60er

Die Flugzeugflotte des österreichischen Homecarriers trat in den letzten Jahren in einem vielfältigen Farbenkleid auf der Bühne der Weltluftfahrt auf. Jetzt präsentierte man innerhalb weniger Jahren ein neues, der Lufthansa Mutter angepasstes Design.

Das Feedback in den sozialen Medien ist derzeit noch wenig begeistert…

Austrian Airlines macht sich fit für die digitale Welt und entwickelt ihren Markenauftritt weiter. Vor dem Hintergrund des zum Jahreswechsel 2018/2019 geplanten Relaunches der Website und der App sowie der geplanten stärkeren Internetpräsenz werden kleine Anpassungen am Markenauftritt durchgeführt. Ziel ist es, den Bedürfnissen der digitalen Welt gerecht und damit moderner zu werden. „Die Digitalisierung verändert unser Leben. Auch unsere Produkte, unsere Marke und unser Unternehmen machen sich fit für die digitale Zukunft. Die Anpassung unseres Markenauftritts ist ein weiterer wesentlicher Schritt in diese Richtung,“ erklärt Andreas Otto, Vorstandsmitglied und CCO von Austrian Airlines.

Anpassungen am Logo

Im Zentrum steht eine leichte Anpassung des Logos. Die beide Kernelemente des Markenbildes, der Pfeil und die Wortmarke Austrian, werden modernisiert und in ihrer Wirkung verstärkt. Dies wird insbesondere die Fernwirkung auf Flugzeugen und Plakaten erhöhen. Nachdem mittlerweile 80 Prozent der Internetnutzung mobil erfolgen, wurde ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass das Logo auf mobilen Endgeräten und Smartwatches leichter und deutlich erkennbar ist.

Die Markenwerte Individualität, Kompetenz und Austrianess bleiben dabei erhalten. Das typische „AUA-rot“, das seit 60 Jahren charakteristischer Bestandteil des Markenauftritts der Austrian Airlines ist, soll aber in Zukunft als Differenzierungsmerkmal zu anderen Airlines noch gezielter zum Einsatz kommen. Gleichzeitig soll das Logo dosiert und charmant eingesetzt werden.

Das Erscheinungsbild der Flotte

Die Anpassungen am Markenauftritt im digitalen Bereich werden schrittweise auf die gesamte Markenwelt der Austrian Airlines übertragen. So werden alle Kunden-Kontaktpunkte und die gesamte Beschilderung auf den Flughäfen adaptiert. Auch das Erscheinungsbild der Flugzeuge wird schrittweise angepasst, sobald eine Umlackierung für das jeweilige Flugzeug ansteht.

In Summe wird es in etwa sieben Jahre dauern, bis alle Flugzeuge der Austrian Airlines im neuen Design unterwegs sein werden. Bis zum Sommerflugplan 2019 sollen es 18 von in Summe 82 Flugzeugen sein.

Die wesentlichen Neuerungen im Außendesign der Flugzeuge: Mit der Erweiterung der roten Fläche vom Leitwerk nach unten über den Flugzeugrumpf wird das Leitwerk optisch vergrößert. Damit konnte auch das Logo größer und dynamischer in Szene gesetzt werden. Die Wortmarke Austrian im vorderen Bereich des Flugzeugrumpfes wird ebenfalls großflächiger eingesetzt und damit auch von Weitem klar lesbar sein. Die Triebwerke werden in Zukunft in klarem Weiß erstrahlen. Damit rücken der Pfeil und der Austrian Schriftzug optisch charmanter in den Vordergrund. Die typische österreichische Grußformel „Servus“ am Bauch der Flugzeuge bleibt bestehen.

Showdown für die neue Boeing 777 mit Sonderbeklebung

Die neue Boeing 777 mit der Registrierung OE-LPF, die sich Mitte Mai 2018 zur Langstrecken-Flotte der Austrian Airlines dazugesellen wird, erstrahlt seit kurzem im neuen Design. Die Lackierungs- und Beklebungsarbeiten an dem Langstreckenflugzeug, das derzeit noch in Hong Kong umgebaut wird, wurden erfolgreich abgeschlossen. Somit ist heute in Hong Kong erstmals das Design Refresh auf einem Flugzeug der Austrian Airlines Flotte zu sehen. Zusätzlich dazu präsentiert sich die neue Boeing 777 mit einer Sonderbeklebung anlässlich des 60 Jahre Jubiläums der Austrian Airlines: Auf der rechten Seite in Flugrichtung sind eine überdimensional große „60“ und auf beiden Seiten je zwei Figuren in Fliegerpose abgebildet. Die Fliegerpose leitet sich aus der 60 Jahre Kampagne von Austrian Airlines ab, in deren Rahmen unter dem Motto „Österreich fliegt“ AUA Mitarbeiter gezeigt werden, die so tun, als ob sie fliegen würden.

 Die Zahl 60 und die vier Figuren auf der Boeing 777 setzen sich in Summe aus rund 2.300 einzelnen Bildern von Austrian Airlines Mitarbeitern zusammen, die sich extra für diesen besonderen Anlass fotografiert haben und der Boeing 777 so ein Gesicht verleihen. In Summe erreicht die „60“ auf dem Flieger eine Größe von 11,3 Metern und 5,6 Meter Breite, die Figuren eine Höhe von bis zu 7 Metern. Jedes Einzelbild hat eine Größe von 17 x 11,2 cm und ist somit etwas größer als eine Postkarte bzw Format DIN A6.

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