Ein russischer Abend

Im Anschluss an unsere Hauptversammlung lud unser Verein gemeinsam mit der Fluglinie PJSC AEROFLOT (SU), zum russischen Abend. Mehr als 60 luftfahrtinteressierte Mitglieder folgten der Einladung zum Vereinsabend am Flughafen Wien!

Bereits seit mehr als 60 Jahren fliegt die russische Fluglinie Aeroflot zwischen Russland und Österreich im regulären Linienbetrieb. Mehr als vier Millionen Passagiere konnten inzwischen das vielfach ausgezeichnete Service des SKYTEAM Mitgliedes genießen. Am Abend des 8.September begrüßten wir Vadim N. Kolomychenko (SU Direktor Österreich) und Frau Corinna Preisinger (Head of Sales) zu einem Gastvortrag.

Aeroflot, dieser Name steht für eine lange Luftfahrtradition, denn die Geschichte des Unternehmens geht bereits auf das Jahr 1923 zurück. Heute zeigt sich die Fluglinie von seiner besten und vor allem modernsten Seite. Mehr als 300 Destinationen in 60 Ländern werden mit einer Flugzeugflotte bestehend aus 202 Maschinen, deren Durchschnittsalter gerade einmal 4,3 Jahre beträgt, weltweit bedient. Damit dieser Wert weiterhin so niedrig bleibt, hat die SKYTRAX 4-Sterne Fluglinie zahlreiche neue Boeing und Sukhoi Jets bestellt, die in den nächsten Jahren ausgeliefert werden. Ein eigenes von der IATA zertifiziertes Wartung & Ausbildungszentrum sorgt für eine anhaltend hohe Sicherheit an Bord der Aeroflot Flugzeuge.

Im ersten Halbjahr 2017 verzeichnete die Aeroflot Gruppe (Aeroflot, Rossiya, Pobeda, Aurora) ein Passagierplus von 16,6%, auf 22,9 Millionen beförderte Passagiere. Die steigende Nachfrage am russischen Markt bescherte der Fluglinie im selben Zeitraum eine durchschnittliche Auslastung von 80,6% ihrer Flüge.

Auch das österreichische Aeroflot Team freut sich über eine hohe Auslastung der täglichen Verbindungen von Moskau und St. Petersburg nach Wien. Am 1.Februar wurde aufgrund dessen ein vierter täglicher Moskau-Wien Flug aufgenommen, der sehr gut von den Kunden angenommen wurde.

Nicht nur die Tourismusbranche in Wien jubelt über den russischen Gästezuwachs im 1.Halbjahr 2017 (+34,4% mehr Ankünfte). Eine im Juni gestartete Kooperation mit der ÖBB (Rail & Fly Austria), soll verstärkt russische Gäste in die Wintersportorte Österreichs zurück bringen und für eine anhaltend gute Auslastung der Aeroflot Flüge sorgen.

Zum Abschluss der interessanten Präsentation, wurde ein exklusives Aeroflot Boeing 777 Flugzeugmodel, mit einer Größe von fast einem Meter zur Verlosung gebracht. Unser Mitglied Rudolf Ittner durfte sich über den Gewinn freuen, der durch Corinna Preisinger und Vadim N Kolomychenko, überreicht wurde. Für all jene die weniger Glück hatten, wurden im Anschluss jedoch noch drei Stück des AEROFLOT Werbeaufstellers „Anastasia“ verlost.

Martin Dichler

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Airport City: Office Park 4

Der bislang größte Büroflächenanbieter Österreichs, die Flughafen Wien AG, kündigt den Ausbau seiner Büroflächen an. Ab dem Jahr 2020 stehen mit dem neuen Office Park 4 zusätzlich mehr als 25.000 m2 Bürofläche zur Verfügung.

Jeder Fluggast wird zukünftig an dem neuen Gebäude vorbei fahren, denn das neue Bürohaus wird direkt neben dem der Flughafentower, an der Einfahrt in das Flughafengelände errichtet werden. Die hohe Nachfrage nach attraktiven Büroflächen hat die Flughafen Wien AG veranlasst, den Bau des neuen Gebäudes im Herzen der Airport City voranzutreiben. Bereits jetzt ist man mit 110.000 m2 Bürofläche, der größte Anbieter Österreichs.

Geplant wird das neue Bürogebäude von HNP architects ZT GmbH, unter der Leitung des renommierten Architekten Prof. Heinz Neumann und seinen Partnern Oliver Oszwald und Florian Rode. Flughafendirektor Dr. Günther Ofner zeigte sich anlässlich der Vorstellung des Projekts, über das neue „Architektonische Highlight“ am Flughafen Wien höchst erfreut. Das modular gestaltete Gebäude bietet die Möglichkeit eines weiteren Ausbaus, Direktor Ofner zeigte sich im Gespräch zuversichtlich, dass diese Gebäude schon früher kommen könnten als erwartet. Innovation, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz nimmt eine zentrale Rolle beim Bau des Gebäudes ein.

Das € 60 Millionen Investment wird laut Vorstandsdirektor Ofner ein „Meilenstein“ beim Ausbau der Airport City ein. Das Projekt der Airport City gewinnt eine immer größere Bedeutung, so stehe man mit DHL kurz vor der Vertragsunterzeichnung eines neuen Logistikzentrums am Flughafen Wien.

Moderne Räumlichkeiten und neue Services auf über 25.000 m²

Der neue Vienna Airport Office Park bietet ab 2020 mehr als 25.000 m² zusätzliche Büro- und Conferencingflächen in der Airport City. Auf zehn Ebenen werden Büroräumlichkeiten, innovative Co-working-spaces, moderne Präsentations- und Veranstaltungsflächen, Begegnungszonen sowie Gastronomie- und Nahversorgungs-einrichtungen entstehen. Die modernen Büroflächen werden flexibel in Größen zwischen 180 m² und 2.300 m² vermietet werden. Errichtet wird die Büroimmobilie neben dem Tower an der Einfahrtstraße. Damit befindet sich das neue Objekt im Kerngebiet des Flughafenareals, wodurch die Nutzer von den zahlreichen Vorteilen der Airport City wie einer optimalen Verkehrsanbindung sowie urbaner Infrastruktur profitieren.

Innovatives Design von renommiertem Architekturbüro

Im Generalplanervergabeverfahren konnte sich das Architektenbüro HNP architects ZT GmbH unter der Führung von Prof. Heinz Neumann, Oliver Oszwald und Florian Rode durchsetzen. Das erfahrene Architektenteam wird dem neuen Office Park 4 ein zeitgemäßes Design verleihen. Eine helle, zu etwa 60% transparente Fassadenfläche wird die Räumlichkeiten der Büroimmobilie mit Tageslicht durchfluten und durch ihre spezielle Formung den Windkomfort berücksichtigen. Außerdem sind die Schonung von Ressourcen sowie der effiziente Umgang mit Energie ein integrativer Bestandteil der Entwicklungs- und Planungsphase. Zwischen den Flughafentower und dem Bürogebäude entsteht zusätzlich eine Vorfläche, die als Ausstellung & Eventfläche Verwendung finden könnte. Dabei sollen Betriebe der Gastronomie für eine Belebung der Fläche auch außerhalb der Bürozeiten sorgen. Über die Umbaupläne des Terminals 2, die für den Frühsommer 2017 veranschlagt sind, wurden auf Rückfrage noch keine Details genannt.

Martin Dichler

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Economy mit „Premium“ Anspruch

Austrian Airlines wertet durch den Einbau einer neuen „Premium Economy Class“,  sein Angebot auf den Langstreckenflügen deutlich auf. Ab 6.März soll das neue Produkt auf allen zwölf Langstreckenflugzeugen der Austrian Flotte verfügbar sein und den Gewinn pro Strecke maximieren. Bis zum Abschluss der Umbauphase aller Flugzeuge im kommenden Frühling, dürfen sich Passagiere der Economy Class über ein kostenloses Upgrade in die Premium Economy Class freuen!

Der Ort für die Präsentation war bewusst gewählt! In den edlen Räumlichkeiten des LEOPOLD Museums wurde das neueste Produkt von Austrian Airlines, die „Premium Economy Class“, vorgestellt. Sichtlich stolz präsentierte CCO Andreas Otto das maßgeschneiderte LH Group Produkt, das preislich zwischen der Business und Economy Class angesiedelt ist und neue Kundenschichten ansprechen soll.

Fünf Jahre ist es her, dass  Austrian Airlines mit der neuen Business Class eine überaus gelungene Überarbeitung ihres Top Produktes präsentierte. Obwohl man seitdem über ein konkurrenzfähiges Produkt verfügt, lassen sich die hochpreisigen Business Class Tickets am verhältnismäßig kleinen österreichischen Markt nur schwer verkaufen. Lufthansa und Swiss haben es hier mit einem nachfragestarken Heimatmarkt bedeutend einfacher. Derzeit liegt die durchschnittliche Auslastung der Business Class bei ca. 60 bis 65% der angebotenen Plätze.

Das geänderte Reiseverhalten der Geschäftskunden trägt seinen Teil zu dieser Entwicklung bei.  Gerade große österreichische Unternehmen haben in den letzten Jahren drastisch an der Kostenschraube gedreht und ihre Mitarbeiter auch auf der Langstrecke, vermehrt in der preisgünstigen Economy Class gebucht.

Mit der Einführung der neuen Premium Economy Class, die neben eines größeren Platzangebotes auch zahlreiche Vorteile eines Business Class Tickets beinhaltet, hofft man wieder vermehrt Geschäftskunden ansprechen zu können. Bei der Muttergesellschaft Lufthansa hat sich gezeigt, dass mit der Einführung des Premium Economy Produkts, auch Privatreisende gerne bereit sind, für einen komfortableren Flug, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Bei Ticketpreisen ab € 839.- (Wien-Bangkok-Wien inkl. Taxen) könnte dies Austrian Airlines auch gut gelingen!

Durch den Einbau der neuen Sitze verringert sich an Bord der Langstreckenflotte nicht nur die Anzahl der Economy Sitzplätze, sondern auch die der Business Class. So werden künftig in der Boeing 767-300ER insgesamt 18 „Premium Economy Class“ Sitzplätze in einer 2-2-2 Konfiguration angeboten werden. Durch den Einbau werden jedoch 10 Business und 18 Economy Sitze weniger angeboten werden können. Bei der Boeing 777 werden zukünftig 24 Premium Economy Sitzplätze in einer 2-4-2 Konfiguration angeboten, gleichzeitig verringert sich das Angebot in der Business Class um 10, bzw. in der Economy Class um 20 Sitzplätze.

Investment in die Zukunft

Insgesamt werden 252 Flugzeugsitze des deutschen Herstellers ZIM angeschafft. Das entspricht in etwa 8% der angebotenen Sitzplatzkapazität auf allen Langstreckenflügen. Die  Anschaffung eines Flugzeugsitzes entspricht laut Aussagen von Andreas Otto, dem Gegenwert eines Kleinwagens. Der neue Sitz bietet gegenüber des üblichen Economy Class Sitzes eine bis zu 40° verstellbare Rückenlehne, eine eigene Steckdose samt USB Anschluss, sowie über eine bis zu 3 cm breitere Sitzfläche und einen komfortablen Sitzabstand von 97cm. Eine breite Armlehne sorgt zusätzlich für etwas mehr seitlichen Freiraum.

Während des Fluges können die Fluggäste aus mehreren Speisen wählen, die in Porzellangeschirr serviert werden. Auf einem 12 Zoll großen Touchscreen Bildschirm  lässt sich das Video on Demand Unterhaltsprogramm bequem erkunden und der Inhalt eines persönlichen Kulturbeutels, sorgt für die nötige Frische während des Langstreckenfluges. Die Aufgabe von bis zu 2x 23kg Freigepäck könnte zusätzlich zum wirtschaftlichen Erfolg des Produktes beitragen.

Für die Umrüstung der insgesamt 12 Flugzeuge bis zum März des kommenden Jahres, werden rund €15 Millionen investiert. Selbst die vor der Ablöse stehenden sechs Boeing 767-300ER, werden noch mit dem neuen Produkt ausgestattet. Laut Andreas Otto soll sich das Investment aber bereits innerhalb von ein bis zwei Jahren amortisieren und den Yield pro Strecke erhöhen.

Das neue Produkt im Überblick:

  • Neuer Sitz mit breiter Sitzfläche und großzügigem Sitzabstand
  • Fußstütze ab der zweiten Reihe bzw. Beinauflage mit integrierter Fußstütze in der 1. Reihe
  • Immer eine eigene Mittelarmlehne mit ausklappbarem Tisch und Cocktailtischchen
  • 12-Zoll-Monitor mit Fernbedienung für das Bordunterhaltungssystem
  • Eigene Steckdose und USB-Anschluss am Sitz
  • 2 x 23 kg Freigepäck
  • Hochwertiges Speisenangebot mit Menükarte

 

  • Welcome Drink

 

  • Kulturbeutel mit nützlichen Reise-Accessoires
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SkyWork Airlines: Neu nach Basel

©Pepo Schuster, austrofocus.at

SkyWork Airlines erweitert ihr Destinationsangebot ab Wien: Die schweizerische Fluggesellschaft fliegt seit Montag, 4. September 2017, in die Großstadt Basel. Bedient wird die neue Strecke fünfmal wöchentlich. Im Rahmen eines Fototermins wurde die neue Flugverbindung gestern Nachmittag von SkyWork Airlines und dem Flughafen Wien eröffnet.

„SkyWork Airlines bedient neben Bern nun eine zweite Destination ab Wien. Basel, die drittgrößte Stadt in der Schweiz ist dank zeitgenössischer Architektur und vielfältiger Kultur besonders beliebt für Städtetrips. Die zusätzliche Streckenaufnahme bestätigt unsere gute Zusammenarbeit mit der Airline, sowie die  Bedeutung von Flugverbindungen zwischen Österreich und der Schweiz. Insgesamt bieten wir aktuell fünf Destinationen und bis zu 152 wöchentliche Verbindungen in die Schweiz an.“ so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG über die neue Flugverbindung.

Martin Inäbnit, CEO SkyWork Airlines: „Wir freuen uns, die Wiener Metropole nun auch ab Basel anzufliegen. Die Verbindung Wien-Bern figuriert schon seit mehr als fünf Jahren im Streckenplan von SkyWork Airlines.“

Fünfmal wöchentlich nach Basel

SkyWork Airlines bedient die Strecke zwischen Wien und Basel fünfmal wöchentlich (Mo,Di,Mi,Do,Fr). Aus Basel startet die schweizerische Airline um 14:00 Uhr und kommt um 15:25 Uhr in Wien an. Der Rückflug hebt um 16:00 Uhr aus Wien ab und landet um 17:25 Uhr wieder in Basel. Ab dem 29. Oktober wird zusätzlich auch am Sonntag geflogen.

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SUNEXPRESS: CAT Ticket an Board erhältlich!

Wer mit Sunexpress aus seiner Urlaubsdestination nach Wien zurückkehrt, kann ab sofort sein CAT Ticket bereits an Board erwerben. SunExpress bietet seit August 2017 Tickets für den City Airport Train (CAT) an Bord jedes Fluges von Izmir und Antalya nach Wien an. Passagiere können somit direkt in den Expresszug einsteigen. Der CAT ist die schnellste Non-Stop-Verbindung zwischen dem Flughafen und der Wiener Innenstadt: Die Fahrtzeit beträgt nur 16 Minuten, der Zug verkehrt täglich im 30-Minuten-Takt, 365 Tage im Jahr. Die Tickets sind ab zwölf Euro erhältlich, Kinder unter 15 Jahren fahren gratis mit dem City Airport Train.

„Für mich ist Wien eine der schönsten Städte der Welt. Dank der neuen Zusammenarbeit von SunExpress und CAT können Reisende die Stadt auf bequemste Weise erreichen und entdecken. Die angenehme Reise von der Wiener Innenstadt bis zum Zielflughafen tröstet dann auch über den Abschiedsschmerz beim Verlassen der österreichischen Metropole hinweg“, sagt Peter Glade, Commercial Director der SunExpress.

Die modernen CAT-Züge verfügen über besonders bequeme Sitze, kostenlose Magazine und Zeitungen sowie gratis high-speed WLAN. Im City Check-In Wien Mitte haben Passagiere außerdem die Möglichkeit, bereits vor der Fahrt mit dem CAT zum Flughafen einzuchecken und ihr Gepäck dort aufzugeben. Dieser Service wird ab 24 Stunden bis 75 Minuten vor Abflug angeboten und ermöglicht eine besonders bequeme Anreise zum Flughafen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.cityairporttrain.com

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VIE: Breitling DC 3 „Worldtour“

Breitling DC-3 World Tour – Mount Rainier – Seattle – USA

Im vergangenen Herbst durften wir uns bereits über die Landung der BREITLING Super Constellation am Flughafen Wien freuen! Am Freitag den 8.September kommt wieder ein Flugzeug des Schweizer Uhrenherstellers BREITLING nach Wien.

Um 11:05Uhr landet die BREITLING DC-3 (HB-IRJ), die seit März des heurigen Jahres auf einer Tour rund um den Globus unterwegs ist, am Flughafen Wien.

Mit ihren 77 Jahren ist die Breitling DC-3 das älteste Flugzeug, das sich an eine Weltumrundung wagt. Im März startete sie an ihrem 77. Geburtstag in Genf über den Nahen Osten nach Indien, Südostasien, Nordamerika und wieder zurück nach Europa. Die spektakuläre Weltreise kann auf Facebook unter https://www.facebook.com/BreitlingDC3WorldTour live verfolgt werden.

In Wien wird Sie wie bereits im vergangenen Jahr vom ehemaligen Skispringer und begeisterten Helikopterpilot Thomas Morgenstern und dem Moderator Alfons Haider empfangen werden.

Breitling DC-3 World Tour – Map

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VIE-Gruppe im Aufwind

Große Freude beim Vorstand des Flughafen Wien! Die Verkehrsentwicklung des ersten Halbjahres ist weit erfreulicher als man zunächst nach den traurigen Entwicklungen der Air Berlin Gruppe erwarten durfte. In den ersten sechs Monaten von Jänner bis Juni 2017 verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice mit insgesamt 14,0 Mio. Passagieren einen Passagierzuwachs von 9,2% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Flughafen Wien: 6,9% Passagierwachstum in den ersten sechs Monaten 2017

Am Standort Wien stieg die Zahl der Passagiere von Jänner bis Juni 2017 um 6,9% auf 11.223.813 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm dabei in den ersten sechs Monaten 2017 um 6,8%, die Anzahl der Transferpassagiere um 7,0% zu. Nach Westeuropa stieg das Passagieraufkommen um 5,4% an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 11,3% zu. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten stieg im H1/2017 um 8,0% an, jenes in den Nahen und Mittleren Osten nahm um 10,8% zu. Das Passagieraufkommen nach Nordamerika ging aufgrund von saisonalen Kapazitätsreduktionen und dem Einsatz kleinerer Flugzeuge um 2,2% zurück, nach Afrika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Zuwachs von 32,1% positiv.

Die Flugbewegungen gingen von Jänner bis Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,3% auf 107.421 Starts und Landungen zurück. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) legte deutlich auf 71,9% in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 zu, im Vergleich zu 70,0% im Vorjahr. Das Frachtaufkommen verzeichnete im selben Zeitraum einen leichten Rückgang um 0,7% auf 137.279 Tonnen (Luftfracht und Trucking).

Gute Verkehrs– und Geschäftsentwicklung an den Flughäfen Malta und Kosice

Auch die Auslandsbeteiligungen Malta und Kosice entwickeln sich sehr gut: Der Flughafen  Malta verzeichnete in den ersten sechs Monaten 2017 ein starkes Plus von 20,3% auf 2.639.712 Passagiere. Der Flughafen Kosice konnte im gleichen Zeitraum ein deutliches Passagierplus von 11,0% auf 186.224 Reisende vermelden.

Deutliche Verbesserungen bei den Finanzkennzahlen in H1/2017

In den ersten sechs Monaten sind die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 3,4% auf € 357,5 Mio. gestiegen und das EBITDA hat sich um 3,9% auf € 157,9 Mio. verbessert (Das H1/2016-EBITDA enthält positive Einmaleffekte von € 4,9 Mio.). Das EBIT verbesserte sich um 2,4% auf € 89,6 Mio. und durch das verbesserte Finanzergebnis konnte das Nettoergebnis im H1/2017 um 4,4% auf € 60,1 Mio. verbessert werden. Die Nettoverschuldung konnte weiter auf € 323,7 Mio. reduziert werden (Ende 2016:                   € 355,5 Mio.). Der Free-Cashflow lag bei € 78,7 Mio. (H1/2016: € 175,8 Mio.).

Neues Incentiveprogramm ab 2018

Zur Stärkung der Wachstumsperspektiven von Fluglinien am Standort Wien und langfristigen Absicherung des Hubs wird am Flughafen Wien ab 2018 ein neues Incentive-Programm, vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates, eingeführt. Details dazu werden nach der September-Sitzung des Aufsichtsrates veröffentlicht.

 

Im Juli 2017 verzeichnete der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice mit insgesamt 3,3 Mio. Passagieren ein Plus von 6,9% gegenüber Juli 2016. Kumuliert von Jänner bis Juli 2017 stieg das Passagieraufkommen um 8,8% auf 17,3 Mio. Reisende. Auch der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 6,4% auf 13.765.971 Reisende von Jänner bis Juli 2017 sehr gut.

Flughafen Wien im Juli 2017: Passagierplus von 4,5%

Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Juli 2017 um 4,5% gegenüber dem Juli des Vorjahres auf 2.542.158 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg um 4,6% an, die der Transferpassagiere um 4,5%. Die Flugbewegungen nahmen im Juli 2017 um 0,9% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zu. Gutes Wachstum verzeichnete der Flughafen Wien auch beim Frachtaufkommen mit einem Plus von 3,4% im Vergleich zum Juli des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im Juli 2017 um 2,9% an und Osteuropa verzeichnete ein Plus von 10,6%. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten nahm im Juli 2017 um 2,4% zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten ging um 2,2% zurück. Nach Nordamerika nahm das Passagieraufkommen um 5,7% zu, nach Afrika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit 31,3% ebenfalls positiv.

Ein Passagierplus gab es im Juli 2017 auch für Malta mit einem deutlichen Zuwachs um 15,5%. In Kosice stieg das Passagieraufkommen um 19,2% gegenüber dem Juli 2016 ebenfalls stark an.

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Besuch aus Malta…

Flughafen Malta Finanzvorstand Karl Dandler präsentiert die VIE-Tochter vor 60 Mitgliedern der Flughafenfreunde Wien.

Das vergangene Treffen der Flughafenfreunde Wien fand zum sommerlichen Wetter passend, bereits zum vierten Mal unter freien Himmel auf der Besucherterrasse des Flughafen Wien statt. Dank der Unterstützung der Flughafen Wien AG und hier im besonderem von Thomas Gamharter, feierten die Mitglieder des Vereines exklusiv an dieser edlen Location. Als Gastredner konnte der Finanzvorstand des Flughafens Malta, Karl Dandler gewonnen werden. Bei sommerlichen Temperaturen verfolgten knapp 60 Mitglieder eine Präsentation über die Entwicklung der VIE- Tochter in Malta. Seit der Privatisierung des Flughafens und dem Einstieg der Flughafen Wien AG im Jahr 2002, erlebt der Malta Airport eine rasante Entwicklung, denn natürlich auch die Miteigentümerin VIE (Gewinn 2016: € 20,98 Mio.) sehr freut. Die beliebte Mittelmeerinsel entwickelt sich immer mehr zu einer Ganzjahresdestination, was sich schlussendlich auch in den Passagierzahlen wieder spiegelt. Seit dem Jahr 2006 hat sich die Zahl der abgefertigten Flugpassagiere beinahe  verdoppelt! Heute bedienen 37 Fluglinien, 97 Destinationen ab Malta wobei die wichtigsten Quellmärkte in England, Italien und Deutschland liegen. Durch den starken Zuwachs am Low Cost Verkehr, Ryanair  ist inzwischen die größte Fluglinie in Malta, öffnen sich neue Märkte und Chancen für den Flughafen. Alleine im vergangenen Jahr steigerte der Boom der Billigflieger, den Passagierzuwachs um unglaubliche 10%  auf 5.080.071 Fluggäste. Um der Entwicklung gerecht zu werden, sind im Jahr 2017 Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur in der Höhe von € 17 Mio. geplant.

Nach dem interessanten Vortag von Finanzvorstand Karl Dandler, bei dem natürlich wieder Fragen an ihm gerichtet werden konnten, genoss dieser gemeinsam mit Vereinsobmann Martin Dichler und seinen Gästen, den restlichen Sommerabend bei einem abschließenden Buffet, gesponsert durch die Flughafen Wien AG.

Ein besonderer Dank gebührt allen freiwilligen Helfern, die Ihre Zeit geopfert haben um dieses Event zu ermöglichen.

Martin Dichler
Fotos: Oliver Kovacs

EZY – Neuer Homecarrier!

easyJet wurde am 20.Juli das Air Operator Certificate (AOC) der Austro Control sowie die Betriebsbewilligung vom österreichischen Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) erteilt. Damit ist easyJet Europe offiziell im Betrieb.

Das erste Flugzeug von easyJet Europe, OE-IVA, landete aus London Luton kommend in Wien um 10:35 Uhr am Flughafen Wien und wurde von einem Wassersalute willkommen geheißen! easyJet wird die Ummeldung der rund 110 Flugzeuge zu easyJet Europe, die für den EU-Flugbetrieb abgestellt werden sollen, im Laufe der kommenden zwei Winter vornehmen. Dieser Prozess soll jedenfalls noch vor einem Austritt Großbritanniens aus der EU abgeschlossen sein.

easyJet Europe hat seinen Sitz in Wien und easyJet Europe‘s Management ist für die gesamte operative Aufsicht und finanzielle Kontrolle des Unternehmens verantwortlich. Thomas Haagensen, bis jetzt Country Director von Deutschland, Österreich und der Schweiz, wurde zum neuen Managing Director von easyJet Europe ernannt.

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