NORA fliegt!

Foto (c) Christian JILG

Große Freude bei People’s Viennaline! Die zweite Embraer 170 wurde am 10.Februar  von Wien kommend mit der traditionellen Wasserfontäne der Flughafen Feuerwehr anlässlich der Erstlandung in Altenrhein begrüßt.

Nach umfangreichen Umbauarbeiten bei Niki Technik in Wien und Ruag Aerospace in Oberpfaffenhofen, hat die als OE-LTK immatrikulierte Embraer 170 am Donnerstag alle behördlichen Zulassungen erhalten. Die OE-LTK ist baugleich wie die bisher im Einsatz stehende OE-LMK und wird bis Ende Jahr noch mit komfortablen Ledersitzen nachgerüstet.

Im April wird die OE-LTK in Altenrhein anlässlich eines Frühlingsfestes feierlich auf den Namen „Nora“ getauft. Damit haben die beiden Töchter von People’s Viennaline Gründer und Besitzer Markus Kopf je ihr „eigenes“ Flugzeug.

Daniel Steffen, CEO der People’s Air Group sagt zum Flottenzuwachs: „Nach einer einjährigen intensiven Evaluations- und Projektphase sind wir überzeugt, dass wir mit einem baugleichen, modernen Embraer 170 Regionaljet für den Flugmarkt am Bodensse richtig aufgestellt sind. Zudem bieten wir mit einem zweiten Flugzeug eine noch höhere betriebliche Zuverlässigkeit und konnten 25 zusätzliche Arbeitsplätze in Altenrhein schaffen.“

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BVwG verbietet 3. Piste

Die aktuelle Entscheidung zum Verbot zum Bau der 3. Piste des Bundesverwaltungsgerichts, sorgt nicht nur für Verwunderung am Flughafen Wien, sondern auch bei Politikern, Gewerkschaft, Wirtschaft und Tourismusvertretern. Am 9. Februar verkündete die APA in einer Aussendung die unverständliche Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. Februar 2017. In den Tagen seit Bekanntgabe der Entscheidung, überschlugen sich die Presseaussendungen und Wortmeldungen zum Thema.

Während sich die Flughafen Wien AG, die Gewerkschaften, sowie die Industrie & Tourismusverantwortlichen, verständlicherweise Sorgen um die Arbeitsplätze und die Zukunft des VIE machen, jubeln die Wiener Grünen und zahlreiche Bürgerinitiativen.

Vorstandsdirektor Günther Ofner stellt Aufgrund der Argumentation des Bundesverwaltungsgerichtes, in der Sonntagsausgabe des KURIER vom 11.2.2017 nicht umsonst die Frage, nach der allgemeinen Entwicklung von Infrastrukturprojekten in Österreich?

„So eine Begründung hat es weltweit noch nicht gegeben. Im Interesse der Zukunft des Wirtschaftsstandortes müssen wir dieses Urteil bekämpfen. Geht das durch, bedeutet das einen Investitionsstop und man kann zukünftig keinen neuen Betrieb errichten. Den jede Zusatzkapazität, wird CO2 ausstoßen“, sagt Ofner“. (Zitat im KURIER vom 11.2)

Der VEREIN DER FLUGHAFENFREUNDE WIEN unterstützt mit seinen 250 Mitgliedern seit jeher den Ausbau und die positive Entwicklung des Flughafen Wien. Wenn gleich die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts noch keine endgültige Wirkung hat, so darf man auf die weitere Entwicklung und dessen möglichen negativen Folgen für den Flughafen Wien gespannt sein.

Martin Dichler

Im Folgenden die APA Aussendung vom 9.2.2017:

Das Bundesverwaltungsgericht teilt mit, dass der Antrag zur Errichtung und zum Betrieb der geplanten dritten Start- und Landebahn am Flughafen Wien-Schwechat abgewiesen wurde. Die Ermittlungsergebnisse der Behördenentscheidung des vor zehn Jahren eingereichten Projektes wurden im Zuge des Beschwerdeverfahrens durch das Bundesverwaltungsgericht einer neuerlichen umfassenden Überprüfung unter Beiziehung von Sachverständigen unterzogen.

Der zuständige Senat, bestehend aus drei Richtern, hat nach detaillierter Prüfung und Abwägung der öffentlichen Interessen entschieden, dass das öffentliche Interesse am Schutz vor den negativen Folgen des Klimawandels, insbesondere durch die hohe CO2-Belastung, höher zu bewerten ist als die positiven öffentlichen (standortpolitischen und arbeitsmarktpolitischen) Interessen an der Verwirklichung des Vorhabens samt zusätzlichem Bedarf.

Durch den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien-Schwechat und dem damit erhöhten Flugverkehr würden die Treibhausgasemissionen Österreichs deutlich ansteigen. Dies ergibt sich unter Berücksichtigung der Emissionen beim Start- und Landevorgang sowie dem Treibhausgasausstoß nach Erreichen der Flughöhe. Aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichtes ist diese hohe zusätzliche CO2-Belastung gegenüber den positiven Aspekten des Vorhabens nicht zu rechtfertigen.

Der Richtersenat setzte sich mit Beschwerden von insgesamt 28 unterschiedlichen Beschwerdeführerinnen und Beschwerdeführern auseinander (Privatpersonen, Bürgerinitiativen sowie der Stadt Wien) und prüfte die verschiedenen standortpolitischen und arbeitsmarktpolitischen Aspekte, den Bedarf aufgrund der steigenden Flugbewegungen sowie die Frage der Flugsicherheit im Rahmen des Beschwerdeverfahrens. Es wurde eine dreitägige mündliche Verhandlung durchgeführt und insgesamt sieben umfangreiche Sachverständigen-Gutachten (Luftschadstoffe, Lärmschutz, Vogelkunde, Umwelthygiene, Verkehrsplanung, Treibhausgasemissionen und Bedarfsplanung) in Auftrag gegeben.

Mitberücksichtigt wurden bei dieser Entscheidung, dass die Grundrechte-Charta der Europäischen Union, die österreichische Bundesverfassung und die niederösterreichische Landesverfassung dem Umweltschutz und insbesondere dem Klimaschutz einen hohen Stellenwert einräumen und Österreich sich international und national zur Reduktion der Treibhausgasemissionen verpflichtet sowie im Rahmen des Klimaschutzgesetzes sektorale Emissionshöchstmengen bis 2020 festgelegt hat. Die Möglichkeiten des Flughafens, den CO2-Ausstoß durch eigene Maßnahmen zu verringern (wie etwa die Installation von Solar- bzw. Photovoltaik-Anlagen oder etwa die Umstellung der Wagenflotte auf Elektro-Autos) waren nicht ausreichend.

Grundsätzliche Rechtsfragen haben sich in dem Verfahren nicht gestellt, eine ordentliche Revision wurde daher nicht zugelassen.

3.Piste: Betriebsräte kündigen Proteste an

Die Arbeitnehmervertreter der Flughafen Wien AG (FWAG) sind über den negativen Bescheid zur 3. Piste empört. „Wir werden nicht zulassen, dass unsere Arbeitsplätze nach Bratislava oder München exportiert werden. Das wäre ein Diebstahl Zehntausender Arbeitsplätze. So verbauen wir unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder am Wirtschaftsstandort Österreich“, erklärt der Vorsitzende des Arbeiterbetriebsrats der Flughafen Wien AG Thomas Faulhuber. Ein Verbot der 3. Piste schädigt die Interessen der mehr als 20.000 Beschäftigten am Flughafen und der mehr als 40.000 Beschäftigten, die in Zulieferbetrieben arbeiten, und verhindert die Schaffung zehntausender neuer Arbeitsplätze, was angesichts einer Rekordarbeitslosigkeit nicht hinnehmbar ist. „Die Regierung hat erst vergangene Woche klar gesagt, dass die Schaffung neuer Arbeitsplätze oberste Priorität hat. Daher kann man nicht das öffentliche Interesse neu definieren, indem man sagt, Klimaschutz geht über alles“, zeigt der Vorsitzende des Angestelltenbetriebsrats der FWAG, Thomas Schäffer die Widersprüche auf.

Besonders skurril ist aus Sicht der Betriebsräte, dass ein Verbot der 3. Piste nicht nur nichts zum Klimaschutz beiträgt, sondern ihm sogar schadet: Ein Teil der Fluggäste wird auf andere Flughäfen wie München oder Bratislava ausweichen, und die übrigen kreisen in vielen hundert Kilometer langen Schleifen über Wien, bis sie endlich landen können. „Der globalen Erderwärmung wirkt man so sicher nicht entgegen“, entrüstet sich Faulhuber. Die Argumentation des Verwaltungsgerichts für das Verbot der 3. Piste, nämlich dass die Schaffung von Arbeitsplätze und die Sicherheit des Flugverkehrs nichts zählen, ist ein Schlag ins Gesicht für unsere Mitarbeiter und für eine halbe Million Arbeitslose in Österreich. Eine derartig unsachliche Provokation können und werden wir nicht unwidersprochen hinnehmen.

Es sei auch absolut zynisch, erhöhte Risiken für Leib und Leben im Flugbetrieb und damit auch für unsere Mitarbeiter, die durch die steigende Auslastung entstehen werden (was die Richter auch ausdrücklich im Urteil bestätigen), wegzuwischen. Und das auch noch mit der in Zeiten gewaltiger agrarischen Produktionsüberschüsse absurden Begründung des Schutzes von Ackerland für die Nahrungsmittelversorgung künftiger Generationen. Dabei wird die Verwertung dieser Agrarüberschüsse – Stichwort Butterberg und Milchsee – seit Jahrzehnten mit Milliardenbeträgen aus den von uns bezahlten Steuern subventioniert.

Alle am Flughafen Tätigen haben bereits hunderte Maßnahmen gesetzt, um den CO2-Ausstoss (seit 2012 Reduktion um über 20%) und den Energieverbrauch (seit 2012 Reduktion um 15%) zu optimieren. Ohne 3. Piste wird dieser aber sicher wieder steigen, weil es zu mehr Verzögerungen bei Start und Landung kommen wird.

Die Betriebsräte der Arbeiter und Angestellten des Flughafens werden daher mit Protestaktionen gegen das Verbot der 3. Piste die Öffentlichkeit über diesen Anschlag auf ihre Arbeitsplätze und ihre Sicherheit informieren. Über die konkreten Aktionen werden wir jeweils zeitgerecht informieren.

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QATAR Flugticket & zahlreiche Modelle

Der Hauptpreis für unsere diesjährige Tombola steht hiermit fest!

QATAR AIRWAYS spendet neben zahlreichen Flugzeugmodellen (A350/B787), auch heuer wieder ein Flugticket (exkl. Taxen) für einen Retourflug mit einer Destination innerhalb des gesamten Streckennetzes der SKYTRAX 5* Sterne Fluglinie!

Hast du immer schon einmal von einem Flug nach Australien, Neuseeland oder Japan geträumt? Mit diesem Hauptpreis kommst du deinem Traum ein ganzes Stück näher. Seit 6. Februar bedient die Fluggesellschaft mit Sitz in Doha, den längsten (14.535km) kommerziellen Linienflug der Welt! Das erste Reiseziel in Neuseeland wird seitdem täglich mit einer Boeing 777LR in 17 Stunden und 30 Minuten direkt ab Doha angeflogen.

Frau Lisa Schab (Marketing Executive) überreichte die zahlreichen Preise an Vereinsobmann Martin Dichler.

Über Qatar Airways

Qatar Airways, die staatliche Fluggesellschaft des Landes Katar, ist eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften mit einer der jüngsten Flotten weltweit. Im aktuell 20. Betriebsjahr verfügt Qatar Airways über eine moderne Flotte von 192 Flugzeugen, die über 150 Urlaubs- und Geschäftsreiseziele auf sechs Kontinenten anfliegen. Qatar Airways wurde bereits dreimal vom Bewertungsportal Skytrax als Airline des Jahres ausgezeichnet. Im Jahr 2016 wurde die Airline mit den Preisen für die weltweit beste Business Class, die weltweit beste Business Class Airline Lounge und das beste Airline Service Personal im Nahen Osten ausgezeichnet.

Qatar Airways ist Mitglied in der Luftfahrtallianz oneworld. Die ausgezeichnete oneworld Allianz wurde bereits drei Mal von Skytrax zur besten Luftfahrtallianz der Welt gekürt. Qatar Airways ist die einzige Luftfahrtgesellschaft aus den Golf-Staaten, die der Luftfahrtallianz beitrat und ermöglicht damit ihren Kunden Vorteile auf über 1.000 Flughäfen in mehr als 150 Ländern mit 14.250 An- und Abflügen täglich.

Oryx One, das interaktive Entertainment-System an Bord von Qatar Airways bietet Fluggästen bis zu 3.000 Unterhaltungsoptionen. Passagiere auf Qatar Airways-Flügen mit dem A350, A380, A319 sowie ausgewählten B787 Dreamliner, A320- und A330-Flugzeugen können mittels des WLAN- und GSM-Angebots mit ihren Freunden und Familien weltweit in Kontakt bleiben.

In Deutschland bietet Qatar Airways zurzeit 35 wöchentliche Verbindungen nach Doha ab Frankfurt, München und Berlin an. In Österreich fliegt die Airline täglich ab Wien. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Website www.qatarairways.de oder unsere Sites auf Facebook, Twitter, Google+, Instagram und YouTube.

 

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AEROFLOT Mega-Boeing Modell

Das werben um neue Sponsoren für unseren 19. Sammler & Infotag am Samstag den 1.April, macht sich Zusehens bezahlt! Als neuer Partner & Sponsor der Veranstaltung, konnte AEROFLOT gewonnen werden.

Die Fluggesellschaft, die im vergangenen Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum am Flughafen Wien feierte und seit neuesten wieder 4x täglich zwischen Wien und Moskau verkehrt, hat für unsere Tombola einen unter den Teilnehmern heiß begehrten Preis, an den Verein übergeben.

Österreich Direktor Vadim N. Kolomychenko & Frau Corinna Preisinger (Sales) übergaben am an Flughafenfreunde Obmann Martin Dichler, ein knapp ein Meter großes AEROFLOT Boeing 777-300ER Model.

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VIENNAFLIGHT: 3 x Simulator – Gutscheine

Unser langjähriger Sponsor VIENNAFLIGHT, Marktführer bei Flugsimulatoren in Österreich, unterstützt unseren diesjährigen „Sammler & Informationstag“ am Samstag den 1. April, mit gleich drei Gutscheinen für einen Boeing 737NG, A-320 und Bell 206 Helikopter Flug.

Die Gutscheine für den Event wurden heute von Geschäftsführer Gerhard Lück an den Verein übergeben. Zahlreiche Neuigkeiten bereichern das Angebot des Unternehmens auch im Jahr 2017. Ein Interview mit Gerhard Lück folgt in Kürze!

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AIR MOLDOVA Flugticket

Wie bereits angekündigt findet am Samstag den 1.April (kein Scherz!) in der Zeit zwischen 09:30-16:00h, unser inzwischen „19. Informations- & Sammlertag“ am Flughafen Wien statt. Abschluss des Events wird wieder eine große Tombola (Beginn: 15:30h) mit zahlreichen Sachpreisen sein.

Ich freue mich bekannt geben zu können, dass es mir gelungen ist AIR MOLDOVA als neuen Sponsor für unseren Event zu gewinnen. Am Abend des 6. Februar durfte ich am Flughafen Wien einen Gutschein für ein Flugticket für die Strecke Wien-Chisinau-Wien (inkl.Taxen!), von Vladimir & Tatiana Domentean (GSA Austria) übernehmen!

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Zwei Jubiläen – ein Abend

Ukraine International Airlines zu Gast bei den Flughafenfreunden

Die private ukrainische Fluglinie Ukraine International Airlines (UIA) und der Verein der Flughafenfreunde Wien haben eines gemein, beide feiern im heurigen Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Grund genug die Fluglinie zu einer Präsentation vor einem luftfahrtinteressierten Publikum am Flughafen Wien zu laden, nachdem der geplante Aeroflot Besuch verschoben werden musste.

Frau Elena Freisitzer (UIA Country Managerin Österreich) haben wir es zu verdanken, dass 35 Mitglieder die sich nicht auf den Weg zu den Semesterferien aufmachten, trotzdem einem sehr interessanten Vortrag beiwohnen konnten.

Ukraine International Airlines wurde als erste osteuropäische Fluglinie, aus Mitteln europäischer Investoren finanziert und setzte von Beginn an, auf ein modernes Fluggerät aus dem Hause Boeing. Nicht einmal ein Jahr vor Gründung des Unternehmens am 1.Oktober 1992, hatte sich die Ukraine in einem Referendum für die Unabhängigkeit des Landes entschieden. Mit der Aufnahme des Flugbetriebes, wollte sich der neu geschaffene Staat gute Flugverbindungen nach Westeuropa sichern. Die Zeiten der Sowjetunion waren Geschichte und die Zukunft des Landes sah eine enge Partnerschaft mit dem Westen vor.

So war es aus nicht verwunderlich, dass Ukraine International Airlines seit jeher gute Verbindungen nach Österreich pflegt. Im Jahre 1996 beteiligte sich Austrian Airlines für einige Jahre an der ukrainischen Fluglinie. Heute ist UIA zu 100% im Privatbesitz und nur noch ein gemeinsames Code-Share Abkommen auf den Verbindungen nach Kiev, erinnert an die gemeinsame Vergangenheit der beiden Fluglinien.

Die enge Verbindung nach Österreich ist jedoch weiterhin aufrecht. So zählen die zwei täglichen UIA Flüge nach Wien, zu den wichtigsten Verbindungen im UIA Streckennetz, wie Frau Elena Freisitzer (UIA Country Managerin) während ihrer Präsentation dem interessierten Publikum verriet . So seien gerade die Verbindungen in die österreichische Landeshauptstadt erfreulicherweise besonders gut ausgelastet. Sollten es die Flugkapazitäten in Zukunft zulassen, so könne man laut Frau Freisitzer, vielleicht schon bald über eine Aufstockung der Verbindung nachdenken.

Mehr dazu in der Märzausgabe unseres Approach Magazins!

Martin Dichler

Fotos: UIA/ Heinrich Eggink

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Zu Gast: Air Baltic CS300

Überpünktlich um 17:29 Uhr landete die Bombardier CSeries 300 (Registration: YL-CSA) der airBaltic am 1. Februar 2017 am winterlich-nebeligen Flughafen Wien. Ursprünglich hätte die geplante Flugzeugpräsentation noch im Dezember 2016 stattfinden sollen, musste aber kurzfristig abgesagt werden. Für airBaltic als führende Fluggesellschaft der baltischen Länder (Firmensitz in Riga, Lettland) beginnt als Erstkunde der Bombardier CSeries 300 (die längere Version der CS100) ein neues Zeitalter. Insgesamt 20 Maschinen des Typs werden bis 2020 die in die Jahre gekommenen Boeing 737 Classic ersetzen. Mit an Bord des Fluges war Jānis Vanags (Vice President Corporate Communications) und stand für Fragen zur Verfügung. Er betonte, dass sich die Bombardier CSeries neben deutlich niedrigerem Treibstoffverbrauch und CO²-Ausstoß, sowie einem hochmodernem, speziell für die Bedürfnisse der Piloten entwickeltem Cockpit vor allem für die Passagiere durch deutlich größere Fenster als bisher üblich, mehr Platzangebot sowohl in der Breite (2-3 Bestuhlung und ein breiterer Gang) als auch bei der Beinfreiheit, und nicht zuletzt einer leiseren Geräuschkulisse von den Flugzeugen der Konkurrenz abhebt. Mit der geplanten Einflottung von 6 weiteren CS300 im heurigen Jahr wird der 145-sitzige Jet schon sehr bald zum fast alltäglichen Bild am Flughafen Wien gehören.

Foto &Text: Joseph Pochobradsky

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Aeroflot wieder 4x tgl. nach SVO

Am 1. Februar 2017, hat Aeroflot eine vierte tägliche Frequenz zwischen Wien und der russischen Hauptstadt Moskau aufgenommen. Mit dieser Aufstockung bedient die russische Airline insgesamt 28 Mal pro Woche die Strecke Wien-Moskau Sheremetyevo. Im Rahmen eines Fototermins eröffneten Direktor Vadim N. Kolomychenko von Aeroflot, Igor Nikitin von der russischen Botschaft in Österreich, Ekaterina Kohlhauser vom  russischen Tourismusbüro VisitRussia Austria und Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, die zusätzliche Flugverbindung.

„Mit dieser Erweiterung des Flugangebots steigt die Anzahl der wöchentlichen Verbindungen von Wien nach Russland auf 69 und das zeigt, dass sich der Reisemarkt Russland wieder erholt. Aeroflot setzt mit den zusätzlichen Frequenzen ein starkes Signal und ich rechne daher für 2017 mit einem deutlichen Passagierwachstum nach Moskau.“, freut sich Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, über die Frequenzaufstockung. Die russische Airline ist ein langjähriger Partner des Flughafen Wien und fliegt seit über 60 Jahren nach Wien.

„2017 ist das Tourismusjahr Russland-Österreich. Beide Länder setzten sich für eine Belebung des gegenseitigen Touristenverkehrs ein. Flugverbindungen spielen dabei eine logistische Schlüsselrolle. Die vierte tägliche Aeroflot-Frequenz zwischen Moskau und Wien schafft zusätzliche Transportkapazitäten, die für einen Ausbau des russisch-österreichischen Touristik-Austausches notwendig sind. Ein sehr willkommener Schritt von Aeroflot.“, so Dmitrij Ljubinskij, Russlands Botschafter in Österreich.

Aeroflot seit 1956 am Flughafen Wien

Seit 1956 verbindet Aeroflot die Länder Russland und Österreich und hat in diesem Zeitraum über vier Millionen Passagiere zwischen den beiden Ländern befördert. Die russische Fluglinie Aeroflot ist Mitglied von SkyTeam und die größte Fluglinie Russlands. Aeroflot wurde bereits 1923 gegründet und ist damit eine der am längsten in der Aviation bestehenden Fluggesellschaften der Welt. 2016 beförderte die russische Fluglinie Aeroflot auf der Strecke zwischen Wien und Moskau 276.168 Personen, im Vergleich zu 2015 waren es auf der gleichen Strecke noch 265.827. Aeroflot ist die einzige russische von SKYTRAX ausgezeichnete 4 Stern Fluglinie. Derzeit betreibt die Aeroflotgruppe 268 Flugzeuge und befördert pro Jahr rund 43,4 Millionen Passagiere. Das Durchschnittsalter der Aeroflot Flugzeugflotte beträgt 4,3 Jahre. Die neue vierte Frequenz zwischen Wien-Moskau wird mit einem Airbus 320 mit einer Kabinenkonfiguration Business 20 /Economy Class 120 bedient.

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+1,4% Pax auf Österreichs-Flughäfen

Über 27,7 Mio. Passagiere frequentierten im Jahr 2016 die österreichischen Verkehrsflughäfen – das entspricht einem Passagierzuwachs von 1,4 % gegenüber dem Vorjahr und ist trotz eines verhaltenen Anstiegs ein neuer Rekordwert. Um Wachstum zu fördern und die österreichischen Flughafenstandorte langfristig und nachhaltig zu stärken, braucht es international konkurrenzfähige Rahmenbedingungen. Die österreichischen Verkehrsflughäfen begrüßen daher die mit 1. Jänner 2018 vorgesehene geplante Reduktion der Flugabgabe ausdrücklich.

 „Trotz krisenbedingter Herausforderungen und einem schwierigen Marktumfeld konnten die österreichischen Verkehrsflughäfen im Jahr 2016 insgesamt eine gute Passagierentwicklung verzeichnen. Das unterstreicht die Leistungsfähigkeit der Flughafenstandorte und ihre wichtige Rolle für die jeweilige Region“, erläutert DI Marco Pernetta, Präsident der AÖV und Geschäftsführer des Flughafen Innsbruck.

Mag. Julian Jäger, Vizepräsident der AÖV und Vorstand der Flughafen Wien AG, ergänzt: „Zur nachhaltigen Stärkung der österreichischen Luftfahrt und ihrer Flughafenstandorte braucht es international konkurrenzfähige Rahmenbedingungen. Wir begrüßen daher die nun von der österreichischen Bundesregierung im Nationalrat präsentierte und mit 1. Jänner 2018 vorgesehene Reduktion der Flugabgabe. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, damit die Luftfahrt auch in Zukunft ein wichtiger Jobmotor und Wachstumstreiber für Österreich bleibt!“

Insgesamt wurde an allen sechs Verkehrsflughäfen Österreichs (Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien) im Jahr 2016 mit rund 27.709.000 Passagieren ein neuer Rekordwert gezählt, um 1,4 % mehr als im Jahr 2015. Die Zahl der Flugbewegungen war im Jahr 2016 mit 281.136 Starts und Landungen (-1,7% gegenüber dem Vorjahr) leicht rückläufig, das Höchstabfluggewicht (MTOW) stieg um 1,9% auf 10.155.603 Tonnen. Das Frachtaufkommen an allen österreichischen Verkehrsflughäfen stieg im Jahr 2016 um 2,8% auf 337.922 Tonnen.

Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) wurde im Jahr 1956 gegründet und ist die Interessensvertretung der Bundesländer-Flughäfen in Österreich. Ihre Mitglieder sind die Flughäfen Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien auf Geschäftsführungs- und operativer Ebene. Zielsetzung der AÖV ist die Förderung der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit, der regelmäßige Know how-Austausch zu betrieblichen Abläufen und die Vertretung von gemeinsamen Anliegen bei nationalen und internationalen luftfahrt- und flughafenrelevanten Entscheidungen. Dabei steht die AÖV auch in intensivem Austausch mit den Schwesterverbänden in Deutschland (ADV – Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen) und der Schweiz (SIAA – Swiss International Airports Association).

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