4.VIE Photo Safari

Zu den Höhepunkten des Veranstaltungsprogrammes der Flughafenfreunde Wien zählt zweifelsohne die jährliche VIE Photo Safari. Nach drei erfolgreichen Events in den vergangenen Jahren, durften wir auch heuer wieder am 12.Mai dank der Unterstützung der Flughafen Wien AG, eine Photo Safari unseren Mitgliedern anbieten. 77 Mitglieder unseres Vereines konnten sich zu einer dreistündigen Tour über das Flughafengelände anmelden und das Interesse an dem Event war naturgemäß sehr groß. Zur Freude aller, konnten alle Interessenten des Vereines auch heuer wieder bei unserer Tour teilnehmen und nachdem noch einige wenige Plätze frei blieben, luden wir auch je zwei Vertreter unserer Partnervereine aus den Bundesländern nach Wien. Noch vor dem Beginn der Safari, nutzten wir bei einem gemeinsamen Mittagessen die Möglichkeit, um uns über die aktuellen Aktivitäten und Probleme der Vereine aus erster Hand zu informieren.

Um 12:30h war es dann soweit, nach einer kurzen Begrüßung der Teilnehmer in der BESUCHERWELT und einer anschließenden Sicherheitskontrolle, starteten wir begleitet von unserem Buslenker Wolfgang Heinzel sowie seinen Kollegen Stefan Weiss, zu unserer dreistündigen Tour. Vorbereitet wurde der Ausflug von Thomas Gamharter. Als Leiter der Abteilung Besucherwelt, stellte er uns für diesen Tag nicht nur den notwendigen Autobus und die Crew für die Dauer der Tour kostenlos zur Verfügung,  sondern er nahm sich auch persönlich die Zeit, um uns auf unserer Tour zu begleiten!

Welche Flugzeuge, welche Piste?

Wie jedes Jahr stellten wir uns gleich zu Beginn die Frage, welche Flugzeuge könnten wann für uns interessant werden und von wo aus könnten wir diese am besten vor unsere Linse bekommen? Wie bereits in den Jahren zuvor, war mir aber von Beginn an klar, dass wir nicht alle Wünsche unserer Teilnehmer erfüllen werden können.  Trotz ständigem Kontakt mit der VIE Flugoperation, führen Umwelteinflüsse wie die wechselnde Windrichtung oder andere operative Gründe dazu, dass der Controller am Tower nicht immer zur Freude der vielen Fotografen, dass letzte Wort bei der Wahl der verwendeten Piste hat.

Nach einer kurzen Fahrt auf der Umfahrungstrasse, machten wir einen ersten Stop im Pistenkreuz der beiden Runways, um die landenden Jets beim vorbeirollen aufzunehmen. Nachdem wir heuer leider keine Begleitung durch einen Flughafen FBL hatten, konnten wir nicht wie in Jahren zuvor so nahe an die Piste heran treten. Trotzdem bot uns das etwas eingeschränktere Bewegungsfeld immer noch genügend Freiraum, für tolle Aufnahmen von den zahlreichen Jets. Unter diesen befanden sich auch einige „Heavys“ wie eine ASIANA Boeing 744 Cargo, QATAR/THAI 787 Dreamliner, AUSTRIAN 767/777 oder TAP/AIR CHINA A330. Natürlich war auch heuer wieder ein A380 von EMIRATES mit dabei. Dieses Mal sogar mit der „Year of Zayed 2018“ Sonderbemalung.

60 Jahre Austrian

Bereits am Weg zum Flughafen Wien konnte ich am Austrian Vorfeld erkennen, dass die erst wenige Tage zuvor ausgelieferte OE-LPF (Boeing 777-200ER) am OS eigenen Vorfeld stand. Bereits in den Tagen zuvor hatte der Jet für Aufregung unter den zahlreichen Flugzeugspottern gesorgt, den auf der rechten Seite in Flugrichtung sind eine überdimensional große „60“ und auf beiden Seiten je zwei Figuren in Fliegerpose abgebildet. Die Fliegerpose leitet sich aus der 60 Jahre Kampagne von Austrian Airlines ab, in deren Rahmen unter dem Motto „Österreich fliegt“ AUA Mitarbeiter gezeigt werden, die so tun, als ob sie fliegen würden. Die Zahl 60 und die vier Figuren auf der Boeing 777 setzen sich in Summe aus rund 2.300 einzelnen Bildern von Austrian Airlines Mitarbeitern zusammen, die sich extra für diesen besonderen Anlass fotografiert haben und der Boeing 777 so ein Gesicht verleihen. In Summe erreicht die „60“ auf dem Flieger eine Größe von 11,3 Metern und 5,6 Meter Breite, die Figuren eine Höhe von bis zu 7 Metern. Jedes Einzelbild hat eine Größe von 17 x 11,2 cm und ist somit etwas größer als eine Postkarte bzw Format DIN A6.

Natürlich war klar, dass dieses Flugzeug heute das „Objekt unserer Begierde“ werden würde und so rief ich direkt den Pressesprecher des Unternehmens an, um unseren Wunsch für einen Fotostopp vorab schon einmal anzumelden! Meine Antwort auf die Frage, wie viele Fotografen den vor Ort wären (77), sorgte kurz für Verwunderung, stellte aber nach einem Information Email  an den zuständigen Schichtleiter, auch kein Problem dar. So fuhren wir nach einiger Zeit von der Umfahrungsstraße zurück zum OS Vorfeld, um die neue Boeing 777 aus der Nähe zu inspizieren. Der blaue Himmel und die kleinen weißen Wolken im Hintergrund bildeten dann das perfekte Panorama für tausende von Fotos!

Spotten für den guten Zweck!

Die Teilnahme an unserer 4.Photo Safari hatte aber neben den zahlreichen gelungenen Bildern auch einen karitativen Zweck. Bereits im Vorfeld der Safari hatte ich die Mitglieder gebeten, nach Möglichkeit € 5.- für das FLUGHAFENFREUNDE WIEN Spendenprojekt, „VIE Mitarbeiter in Not“ zu geben. Nach dem Abzug eines großzügigen Trinkgeldes für unsere VIE Begleiter, kann ich hiermit mitteilen, dass zu der bereits gesammelten Summe von € 2.121,13.- (Sammlertag etc.), weitere € 500.- dank der großen Spendenfreudigkeit unserer Mitglieder dazu kamen. Dieser Spendenbetrag wird im heurigen Herbst an die Initiatoren der VIE Sammelaktion übergeben und später darüber berichtet.

Ich möchte mich im Namen des Vereines bei der Flughafen Wien AG, den Mitarbeitern des Besucherdienstes und meinen Mitgliedern, die sich während der Tour vorbildlich verhalten haben, recht herzlich für die 4.VIE Photo Safari bedanken!

Martin Dichler

 

 

 

EVA AIR: Reisen auf 5-Sterne Niveau

Am vergangenen Vereinsabend durften wir EVA AIR, eine von nur 10 SKYTRAX 5-Sterne Fluglinien in unserem Vereinslokal zu einem Vortrag begrüßen! Jennyfer Wu und der langjährige Country Manager Edward Ho nahmen sich die Zeit, um den Mitgliedern des Vereines mehr über die beliebte Fluglinie aus Taiwan zu erzählen.

Die Geschichte von EVA AIR am Flughafen Wien geht auf den 12.November 1991 zurück, als erstmals eine Boeing 767-300ER aus Taipeh kommend (via Bangkok) am VIE landete. Der Flug in die österreichische Bundeshauptstadt, war gleichzeitig der Auftakt für den Ausbau der ersten Langstreckenverbindungen von Eva Air. Kaum einer konnte damals ahnen, dass sich diese Verbindung zu einer der Geschichtsträchtigsten Strecken, des Flughafen Wien entwickeln würde. Begann man anfänglich mit zwei wöchentlichen Rotationen auf der Strecke TPE-BKK-VIE, erhöhte man diese ab dem 31.März 1992 auf drei. Wurde der Erstflug noch mit einer Boeing 767-300ER durchgeführt, kamen später MD-11 und ab dem 10.März 2004, neue A-330-200 nach Wien zum Einsatz. Seit dem 4.Oktober 2016 bedient Eva Air die Strecke viermal wöchentlich mit einer Boeing 777-300ER, die über 313 Sitzplätze in einer Dreiklassenkonfiguration verfügt. Neben der luxuriösen „Royal Laurel Class“ mit 65 cm breiten Liegesesseln, verfügt die Boeing über ein Premium Economy Produkt mit 96cm Sitzabstand.

Seit 10 März hat EVA AIR mit drei zusätzlichen Nonstop Verbindungen zwischen Wien und Taipeh ihre Angebot in Österreich zusätzlich aufgewertet. Die neuen Nonstop-Flüge ab Taoyuan International Airport (TPE) mit der Flugnummer BR65 starten jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag um 23:30 Uhr und landen am jeweils nächsten Tag um 06:35 Uhr in Wien Schwechat (VIE). Der Rückflug mit der Nummer BR66 verlässt Wien jeweils am Montag, Donnerstag und Samstag um 12:25 Uhr und landet in Taipeh um 07:15 Uhr am nächsten Tag. Der bequeme Nonstop-Service verschafft den Reisenden mehr Zeit für Geschäftstreffen, Besichtigungen oder Anschlussflüge in andere Destinationen in Europa geben. Mit der frühen Ankunft am Morgen in Taipeh haben wiederum Passagiere aus Ost- und Mitteleuropa ausreichend Zeit für Freizeit und Business in der taiwanesischen Metropole oder für Weiterflüge mit EVA AIR nach Nordost- und Südostasien, Hongkong, Macau und 25 Destinationen in Festland China.

Das Star Alliance Mitglied zählt nicht nur zu den sichersten Fluglinien weltweit, sondern erhält auch regelmäßig zahlreiche Auszeichnungen für sein großartiges Produkt. Erst beim diesjährigen TripAdvisor Travelers’ Choice Awards for Airlines, erhielt man die Auszeichnungen für die „Die Beste Economy und Premium Economy Class in Asien“.

Im Anschluss an den interessanten EVA AIR Vortrag hielt Vereinsobmann Martin Dichler gemeinsam mit Edward Ho, einen spontanen Reisevortrag über die Destination Taiwan.

Zum Abschluss des Abends durften sich die Mitglieder über eine Verlosung von zahlreichen EVA AIR Werbegeschenken freuen! So durfte unser Mitglied Emanuell Schawaller ein Boeing 777-300ER Model mit nachhause nehmen, zusätzlich wurden auch noch 25 Flugzeug- Sparbüchsen verlost.

Die Flughafenfreunde Wien bedanken sich für den Vortrag und wünschen EVA AIR weiterhin viel Erfolg in Österreich!

Martin Dichler

 

 

 

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Erstflug Wizz Air

Am Abend des 27.April war es nun endlich soweit, der erste Flug einer Wizzair Maschine hob um 21:20h vom Flughafen Wien in Richtung Danzig ab. Keine 20 Minuten darauf, startete ein zweiter Flug der Low Cost Gesellschaft ins bosnische Tuzla.

Auch wenn es sich um den geschichtsträchtigen Start einer neuen Fluggesellschaft am Flughafen Wien handelte, so wurde weder vor noch während des Erstfluges nach Danzig, in besonderer Weise von den Mitarbeitern auf den Erstflug hingewiesen. Einzig ein Gruppenbild der Crew vor der Maschine, erinnerte an den Moment des Erstfluges.

Am Flughafen Wien freut man sich natürlich über die Aufnahme des WIZZ Flugbetriebes, bietet WIZZ doch bis zum Jahr 2019, 2,5 Mio. Flugsessel ab dem VIE an:  „Wir freuen uns sehr über den Betriebsstart von Wizz Air in Wien. Mit WIZZ ist ab sofort ein etablierter Low-Cost Carrier in Wien vertreten, der mit zahlreichen neuen Flugverbindungen im Jahr 2018 zu mehr Destinationsvielfalt beitragen wird. Vor allem die drei neuen Flugverbindungen nach Danzig, Tuzla und Varna stärken die Rolle des Flughafen Wien als Gateway nach Osteuropa. Mit insgesamt 45 Osteuropa-Destinationen sind wir eines der führenden Drehkreuze in diese Region.“ so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich des Erstfluges, wurde noch einmal das langfristige Ziel der Fluggesellschaft am Flughafen Wien von Sorina Ratz (Stv. Leiterin WIZZ AIR Corporate Communications) klar definiert. „Im Zuge der Expansion von WIZZ AIR in Europa, beabsichtigt die Fluglinie ihre Tätigkeit am Flughafen Wien weiter auszubauen und somit 2019 zur zweitgrößten Fluggesellschaft in Österreich aufzusteigen. Dies ist erst der Beginn der WIZZ AIR Experience hier in Österreich!“.

Im Zuge dieser Kampfansage an die Mitbewerber wurde auch gleich die Bedienung von Kiev als die 30. Destination am Standort Wien bekannt gegeben. Ab 28.Oktober verkehrt WIZZ täglich in die ukrainische Hauptstadt Kiev mit Kampfpreisen ab € 29.99.- (One-Way).

”Heute setzen wir einen wichtigen Meilenstein indem wir unseren Betrieb am Flughafen Wien aufnehmen.  Unsere Wiener Basis wird in den kommenden neun Monaten stark expandieren. Wir werden von Wien bereits im Sommer 15 Routen anbieten, und werden diese auf 30 Routen bis Ende März 2019 erhöhen. Wir freuen uns darüber, leistbare Reisemöglichkeiten zu vielseitigen Destinationen innerhalb Europas anbieten zu können: Von Island im Norden, Israel im Süden, Georgien im Osten und den Kanarischen Inseln im Westen. Wir freuen uns über den Beginn der erfolgreichen Partnerschaft mit dem Flughafen Wien und heißen alle österreichischen Gäste an Bord willkommen.“ so George Michalopoulos, CCO von Wizz Air.

Start des Flugbetriebs mit Verbindungen nach Danzig, Tuzla und Varna

Wizz Air startet ab diesem Wochenende mit dem Betrieb in Wien: Seit 27.4.2018 ist Danzig in Polen jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag mit Abflug um 21:15 Uhr in Wien erreichbar. Tuzla in Bosnien-Herzegowina wird seit 27.4.2018 jeden Montag, Mittwoch und Freitag mit Abflug um 21:55 Uhr in Wien bedient und Varna in Bulgarien wird ab dem 28.4.2018 jeweils Dienstag und Samstag mit Abflug um 18:35 Uhr in Wien angeboten.

Zahlreiche neue Destinationen und Basis von WIZZ in Wien

Wizz Air nimmt im Laufe des Jahres 2018 noch etliche weitere Verbindungen ab Wien auf: Bedient werden nach Danzig, Tuzla und Varna sukzessive auch Bari, Bergen, Billund, Cluj, Dortmund, Eindhoven, Kharkiv, Kiew, Kutaisi, Larnaca, Malta, Málaga, Nis, Ohrid, Rom, Tel Aviv, Teneriffa, Thessaloniki und Valencia. Die Fluglinie stationiert ab Juni 2018 außerdem einen Airbus A320 und ab November zwei Airbus A321 fix in Wien. Im Jahr 2019 soll die Basis mit zwei weiteren auf fünf Flugzeuge ausgebaut werden und das Destinationsangebot ab Frühjahr 2019 um weitere Flugverbindungen nach Catania, Lissabon, Madrid, Malmö, Mailand, Nizza, Reykjavik und Stockholm erweitert werden.

 

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SIA: Gerüstet für die Zukunft

Vier Jahre sind vergangen seitdem Singapore Airlines zuletzt in Österreich zu einer Pressekonferenz lud. Mitte April war es wieder soweit, General Manager SyShen Chen berichtete über die neuesten Entwicklungen der asiatischen Premium Fluglinie.

Singapore Airlines ist ein Synonym für Qualität im Aviation Business und setzt mit seinen Produkten regelmäßig neue Akzente in der Industrie. Bereits seit Jahren zählt die Fluglinie zum elitären Klub der SKYTRAX 5-Sterne Fluglinien. Die Fluggäste schätzen das Service und die Produkte und drücken ihre Zufriedenheit auch gerne mit positiven Bewertungen aus.

So ist es nicht verwunderlich, dass SIA auch heuer wieder eine Reihe von Auszeichnungen erhielt.  Mit dem TripAdvisor Travellers’ Choice 2018 (US) sowie dem Traveller´s World Magazin Award, erhielt die SIA gleich zwei Auszeichnungen als „Beste Fluglinie“ weltweit. Zusätzlich gewann man bei der beliebten „Tripadviser Traveller Choice“ Auszeichnung auch noch sieben weitere Awards.

Boeing 787-10 Erstkunde

Um am hohen Standard seiner Produkte festhalten zu können, investiert SIA viel Geld in das Upgrade seiner Produkte. Ende März übernahm Singapore Airlines in Seattle denn ersten von insgesamt 49 bestellten Boeing 787-10 „Dreamliner“. Das Boeing 787 Programm zählt mit seinen drei Varianten 8/9 und 10 zu den großen Entwürfen der Luftfahrt. Seit dem Erstflug im Jahr 2009 wurden 670 Langstreckenflugzeuge ausgeliefert und 7,3 Millionen Flugstunden bei 1,23 Millionen Flügen gesammelt. Die technische Zuverlässigkeit des Dreamliners liegt bei unglaublichen 99,9% und erfreut damit Kunden wie Passagiere.

Singapore Airlines ist Erstkunde der neuesten 787-10 Variante der Dreamliner-Familie. Zum Einsatz kommt die 787-10 ab Mai 2018 zunächst auf den Verbindungen von Singapore nach Osaka und Perth.  Ausgestattet sind die bestellten 787-10 mit insgesamt 337 Sitzplätzen. Der deutsche Sitzhersteller Recaro Aircraft Seating wurde beauftragt, ein neues regionales Kabinenprodukt einzuführen. Für den Einbau der neuen Sitzgeneration, wurden für die ersten 20 Jets 282 Millionen Euro in die Hand genommen. Die 36 Sitze der Business Class sind in einer 1-2-1 Anordnung eingebaut und bieten jeden Fluggast einem direkten Zugang zu seinem Sitzplatz. Dieser lässt sich mit wenigen Handgriffen zu einem 1,93 Meter langen Bett verwandeln. 18 Zoll HD Bildschirme für das Video on Demand Programm KrisWorld und viel persönlicher Stauraum sorgen für ein angenehmes Reiseambiente.

Fotos: Airbus & Singapore Airlines

Die 301 Sitzplätze der Economy Class sind in einer 3-3-3 Konfiguration angeordnet. Ergonomische Rückenlehnen, verstellbare Kopfstützen sowie ein 11,6 Zoll großer Monitor und ein komfortabler Sitzabstand von 81,2 cm, bieten ausreichend Komfort für die Dauer des Fluges.

Erste Erfahrungen mit dem Dreamliner durfte Singapore Airlines bereits bei der Low Cost Tochter SCOOT sammeln. Diese betreibt mit großem Erfolg seit dem Sommer 2015 eine 787 Flotte bestehend aus 15 Stück Boeing 787-8/9. Ab 20.Juni startet die Langstrecken Low Cost Tochter auch erstmals  nach Berlin und setzt mit Kampfpreisen ab € 189.- (One Way) in der Economy und € 599.- in der ScootBiz (Premium Economy Class), die Konkurrenz außerhalb als auch innerhalb des Konzerns gehörig unter Druck.

Noch vor Jahresende soll SIA auch noch den ersten von sieben bestellten A350ULR (Ultra Longe Range) übernehmen und die schon einmal beflogene Route zwischen Singapore und New York nonstop bewältigen. Bereits zwischen 2004 und 2013 hat man diese Route mit einem A-340-500 beflogen, jedoch war die „Längste Flugstrecke der Welt“, wirtschaftlich nie richtig profitabel. Mit dem modernen und sparsamen A350ULR, soll sich dies in Zukunft aber ändern. Passagiere müssen dabei aber gutes Sitzfleisch beweisen, denn die Flugzeit nach New York soll 19 Stunden betragen und ist damit einem Eintrag in das „Gunniess Book of Records“ gewiss.

A380 Upgrade

Bereits im vergangenen Jahr wurde der erste A380 von Singapore Airlines, die 9V-SKA nach zehn Dienstjahren ausgemustert. Der Leasingvertrag mit dem deutschen Leasingunternehmen Dr. Peters, wurde nicht mehr verlängert und der weltweit erste gebrauchte A380 wurde zum Verkauf angeboten. Der im Jahr 2006 gebaute und im Jahr 2007 von SIA als Erstkunde übernommene A380 mit der Herstellernummer MSN 006, wurde vor kurzem an den portugiesischen ACMI Spezialist, Hi Fly veräußert. Der Jet, der theoretisch bis zu 800 Passagieren Platz bietet, wird beim Charterspezialisten aber in seiner ursprünglichen SIA Ausstattung mit 471 Sitzplätzen, für Ad-Hoc Charter Flüge angeboten werden. Laut HiFly gibt es bereits eine starke Nachfrage nach dem A380 Produkt!

Am 13.Dezember des vergangenen Jahres, übernahm Singapore Airlines den ersten von insgesamt fünf neu bestellten A380-800 in Toulouse.

730 Millionen Euro wurden in die Entwicklung und den Einbau einer neuen Sitzgeneration investiert. Unter dem Arbeitstitel: „Space made personal, experience the difference“ wurde eine neueste Generation von Flugzeugsitzen von den beiden namhaften Sitzherstellern Recaro Aircraft Seating und ZIM Flugsitz GmbH ausgearbeitet.

Nach vier Jahren Entwicklung werden in den nächsten Monaten die fünf neu bestellten Flugzeuge des A380 mit einem neuen Produkt ausgestattet. Die Nachrüstung in 14 bestehende A380 der SIA Flotte beginnt Ende 2018 und soll 2020 abgeschlossen sein. Die neuen A380 werden mit 471 Sitzen ausgestattet sein und bieten sechs Singapore Airlines Suites sowie 78 Business Class-Sitze im oberen Deck. Auf dem Hauptdeck werden 44 Premium Economy Class Sitze und 343 Economy Class Sitze eingebaut. Wieder einmal hat SIA mit seinen Produkten gezeigt, was alles an Innovationen  möglich ist.

Kooperation nach Australien

Um am stark umkämpften D-A-CH Markt weiter bestehen zu können, startete Singapore Airlines Anfang April gemeinsam mit der Lufthansa Group, eine neue Codeshare- Vereinbarung.

Kunden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien profitieren durch eine engere Zusammenarbeit mit noch mehr Angeboten zu gemeinsamen Codeshare Flugzielen.  Die neue Zusammenarbeit zwischen den beiden Star Allianz Partnern drückt sich auch durch ein erhöhtes  Flugangebot aus. Seit dem 27.März bedient Lufthansa fünfmal wöchentlich einen Flug zwischen München und Singapur neben dem bisherigen SIA Flügen mit einem A350-900XWB. Die erweiterten Codeshare- Verbindungen sind das Ergebnis eines Joint Ventures, das die beiden Airline-Gruppen bereits im November 2015 beschlossen haben.

Zu den beliebtesten Singapore Airlines Destinationen ab Österreich zählen laut Helga Eichberger (GSA Austria), die zahlreichen Flugverbindungen nach Australien. Bis zu 125 Mal pro Woche werden Flüge mit Singapore Airlines über das Luftfahrtdrehkreuz am Changi Airport angeboten. Bereits zum sechsten Mal in Folge wurde der Airport von SKYTRAX, zum beliebtesten Flughafen weltweit gekürt und bietet damit die idealen Voraussetzungen für eine Weiterreise in eines der SIA 62 Destinationen.

Martin Dichler

Über Singapore Airlines:

1947 als Malaysia-Singapore Airlines gegründet, setzt die Fluggesellschaft seit 70 Jahren Maßstäbe im internationalen Flugreiseverkehr und erhält 1972 als nationaler Carrier von Singapur den Namen Singapore Airlines. In dieser Zeit hat sich der Carrier als eine der besten und am meisten ausgezeichneten Fluggesellschaften der Welt etabliert. Sie besitzt eine moderne Flotte mit 109 Passagierflugzeugen, 120 weitere Flugzeuge sind bestellt. Das Streckennetz von Singapore Airlines, inklusive SilkAir, der Low-cost Fluggesellschaft Scoot und Singapore Airlines Cargo, umfasst 138 Destinationen in 38 Ländern. Von Deutschland fliegt Singapore Airlines zweimal täglich ab Frankfurt, einmal täglich ab München sowie dreimal wöchentlich ab Düsseldorf nach Singapur. Zudem wird ab Frankfurt eine tägliche Verbindung nach New York angeboten. Die Low-Cost-Tochter Scoot fliegt ab Juni 2018 viermal wöchentlich von Berlin non-stop nach Singapur. 

Die ständige Modernisierung der Flotte sowie kontinuierliche Weiterentwicklungen im Produkt- und Servicebereich stehen im Mittelpunkt der Airline. Dazu gehört auch das Angebot attraktiver Stopover-Aufenthalte. Das Durchschnittsalter der Flotte liegt bei sieben Jahren und sieben Monaten. Singapore Airlines ist Mitglied der Star Alliance. Mehr Informationen unter

 

 

 

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AUSTRIAN: Neue Farben zum 60er

Die Flugzeugflotte des österreichischen Homecarriers trat in den letzten Jahren in einem vielfältigen Farbenkleid auf der Bühne der Weltluftfahrt auf. Jetzt präsentierte man innerhalb weniger Jahren ein neues, der Lufthansa Mutter angepasstes Design.

Das Feedback in den sozialen Medien ist derzeit noch wenig begeistert…

Austrian Airlines macht sich fit für die digitale Welt und entwickelt ihren Markenauftritt weiter. Vor dem Hintergrund des zum Jahreswechsel 2018/2019 geplanten Relaunches der Website und der App sowie der geplanten stärkeren Internetpräsenz werden kleine Anpassungen am Markenauftritt durchgeführt. Ziel ist es, den Bedürfnissen der digitalen Welt gerecht und damit moderner zu werden. „Die Digitalisierung verändert unser Leben. Auch unsere Produkte, unsere Marke und unser Unternehmen machen sich fit für die digitale Zukunft. Die Anpassung unseres Markenauftritts ist ein weiterer wesentlicher Schritt in diese Richtung,“ erklärt Andreas Otto, Vorstandsmitglied und CCO von Austrian Airlines.

Anpassungen am Logo

Im Zentrum steht eine leichte Anpassung des Logos. Die beide Kernelemente des Markenbildes, der Pfeil und die Wortmarke Austrian, werden modernisiert und in ihrer Wirkung verstärkt. Dies wird insbesondere die Fernwirkung auf Flugzeugen und Plakaten erhöhen. Nachdem mittlerweile 80 Prozent der Internetnutzung mobil erfolgen, wurde ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass das Logo auf mobilen Endgeräten und Smartwatches leichter und deutlich erkennbar ist.

Die Markenwerte Individualität, Kompetenz und Austrianess bleiben dabei erhalten. Das typische „AUA-rot“, das seit 60 Jahren charakteristischer Bestandteil des Markenauftritts der Austrian Airlines ist, soll aber in Zukunft als Differenzierungsmerkmal zu anderen Airlines noch gezielter zum Einsatz kommen. Gleichzeitig soll das Logo dosiert und charmant eingesetzt werden.

Das Erscheinungsbild der Flotte

Die Anpassungen am Markenauftritt im digitalen Bereich werden schrittweise auf die gesamte Markenwelt der Austrian Airlines übertragen. So werden alle Kunden-Kontaktpunkte und die gesamte Beschilderung auf den Flughäfen adaptiert. Auch das Erscheinungsbild der Flugzeuge wird schrittweise angepasst, sobald eine Umlackierung für das jeweilige Flugzeug ansteht.

In Summe wird es in etwa sieben Jahre dauern, bis alle Flugzeuge der Austrian Airlines im neuen Design unterwegs sein werden. Bis zum Sommerflugplan 2019 sollen es 18 von in Summe 82 Flugzeugen sein.

Die wesentlichen Neuerungen im Außendesign der Flugzeuge: Mit der Erweiterung der roten Fläche vom Leitwerk nach unten über den Flugzeugrumpf wird das Leitwerk optisch vergrößert. Damit konnte auch das Logo größer und dynamischer in Szene gesetzt werden. Die Wortmarke Austrian im vorderen Bereich des Flugzeugrumpfes wird ebenfalls großflächiger eingesetzt und damit auch von Weitem klar lesbar sein. Die Triebwerke werden in Zukunft in klarem Weiß erstrahlen. Damit rücken der Pfeil und der Austrian Schriftzug optisch charmanter in den Vordergrund. Die typische österreichische Grußformel „Servus“ am Bauch der Flugzeuge bleibt bestehen.

Showdown für die neue Boeing 777 mit Sonderbeklebung

Die neue Boeing 777 mit der Registrierung OE-LPF, die sich Mitte Mai 2018 zur Langstrecken-Flotte der Austrian Airlines dazugesellen wird, erstrahlt seit kurzem im neuen Design. Die Lackierungs- und Beklebungsarbeiten an dem Langstreckenflugzeug, das derzeit noch in Hong Kong umgebaut wird, wurden erfolgreich abgeschlossen. Somit ist heute in Hong Kong erstmals das Design Refresh auf einem Flugzeug der Austrian Airlines Flotte zu sehen. Zusätzlich dazu präsentiert sich die neue Boeing 777 mit einer Sonderbeklebung anlässlich des 60 Jahre Jubiläums der Austrian Airlines: Auf der rechten Seite in Flugrichtung sind eine überdimensional große „60“ und auf beiden Seiten je zwei Figuren in Fliegerpose abgebildet. Die Fliegerpose leitet sich aus der 60 Jahre Kampagne von Austrian Airlines ab, in deren Rahmen unter dem Motto „Österreich fliegt“ AUA Mitarbeiter gezeigt werden, die so tun, als ob sie fliegen würden.

 Die Zahl 60 und die vier Figuren auf der Boeing 777 setzen sich in Summe aus rund 2.300 einzelnen Bildern von Austrian Airlines Mitarbeitern zusammen, die sich extra für diesen besonderen Anlass fotografiert haben und der Boeing 777 so ein Gesicht verleihen. In Summe erreicht die „60“ auf dem Flieger eine Größe von 11,3 Metern und 5,6 Meter Breite, die Figuren eine Höhe von bis zu 7 Metern. Jedes Einzelbild hat eine Größe von 17 x 11,2 cm und ist somit etwas größer als eine Postkarte bzw Format DIN A6.

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THAI: „787 Dreamliner“ Premiere

Eine doppelte Premiere feierte THAI AIRWAYS am 20.April am Flughafen Wien.        Mit der Aufnahme eines zusätzlichen Fluges nach Bangkok (jeweils Freitag), stärkt die thailändische Fluglinie ihr Engagement am österreichischen Markt. Seit 16.November des vergangenen Jahres fliegt Thai Airways auf der Strecke Bangkok-Wien bis zu viermal wöchentlich mit überaus großem Erfolg!

Durch den zusätzlichen Flug erhöht sich das wöchentliche THAI Angebot ab Wien ab sofort auf fünf Abflüge (Mo./ Do./Fr./Sa./So)nach Bangkok und darüber hinaus nach Australien, Südostasien und natürlich in den bei den Österreichern so beliebten thailändischen Markt.

Mit dem Start der zusätzlichen Verbindung, stellte THAI AIRWAYS sein Fluggerät auf der Wien Verbindung von der bisherigen Boeing 777-300ER mit 348 Sitzplätzen, auf den etwas kleineren Boeing 787-8 „Dreamliner“ mit 256 Sitzplätzen um. Der Dreamliner aus dem Hause Boeing, von dem THAI AIRWAYS derzeit acht Stück betreibt, gehört bereits seit dem Jahr 2014 zur Flotte der „Star Alliance“ Fluglinie und zählt zu den jüngsten und modernsten Flugzeugen der Flotte. Zwar betreibt THAI AIRWAYS bereits seit vier Jahren den Dreamliner in seinem weltweiten Streckennetz, doch bislang noch nicht im Europaverkehr. Wien feiert hier eine Premiere!

Bislang wurden mehr als 670 Stück des beliebten Langstreckenflugzeuges weltweit ausgeliefert. Die Boeing 787-8/9/10 bietet gegenüber vergleichbaren Modellen älterer Generationen zahlreiche Vorteile. So reduziert sich der Treibstoffverbrauch eines Dreamliners um bis zu 20%, ein angenehmer Nebeneffekt ist zusätzlich, dass die modernen Rolls Royce Trend Triebwerke um bis zu 60% weniger Lärm produzieren. Größere Fenster sowie ein spezielles Belüftung & Lichtsystem, sorgen zusätzlich für ein angenehmes Wohlfühl- Klima in der Kabine. Der Boeing Dreamliner bietet zusätzlich durch besonders große Handgepäcksfächer über den Sitzplätzen, den Passagieren ein Plus an Ablageflächen.

Die als Royal Silk Class bezeichnete Business Class ist mit 22 komfortablen und großzügigen Sitzplätzen ausgestattet. Die Sitzfläche lässt sich innerhalb kürzester Zeit in ein 180 Grad flaches Bett, mit einer Liegefläche von fast 2 Metern verwandeln. Business & First Class Fluggäste die ab Wien, Frankfurt und München nach Thailand starten, dürfen sich anlässlich des 58-jährigen Firmenjubiläums auf ein spezielles Catering des ehemaligen österreichischen K&K Hoflieferanten DEMEL freuen. Österreichischer Marchfelder Spargel und ein duftender Wiener Apfelstrudel werden am Weg nach Bangkok, die Gaumen der THAI Passagiere verwöhnen.

Die Economy Class des Dreamliners ist mit 234 Sitzplätzen in einer 3-3-3 Konfiguration ausgestattet. Fluggäste können an Bord des Dreamliners sowohl in der Royal Silk Class (16Zoll Monitore), als auch in der Economy Class (11 Zoll) auf ein modernes Video on Demand Inflight Entertainment System zurück greifen.

In der von seinen Passagieren so beliebten Economy Class, darf sich der Kunde über einem überaus großzügigen Sitzabstand von 81,4cm freuen. Nicht umsonst genießt THAI AIRWAYS einen Ruf als weltbester Economy Class Anbieter!

Die Verleihung des SKYTRAX Airline Awards im Jahr 2017, als „World`s Best Economy Class Airline“, bestätigt einmal mehr das gute Service der 5-Sterne Fluglinie.

Die Abflugzeiten der Wien Flüge sind mit einer Ankunft am frühen Morgen in Bangkok so angepasst, dass Anschlussflüge nach ganz Südostasien gewährleistet werden. Die Fluglinie bezeichnet sich am österreichischen Markt selbst, als die schnellste Verbindung nach „Down Under“. Mit einer Umsteigezeit von weniger als zwei Stunden in Bangkok, bieten sich ausgezeichnete Anbindungen nach Melbourne, Perth, Sydney und Brisbane an. Der beliebte Flughafen Bangkok ist dafür der ideale Umsteigeflughafen. THAI AIRWAYS bietet seinen Business & First Class Passagieren während des Aufenthaltes am Flughafen die Wahl zwischen fünf verschiedenen Lounges mit allerlei Komfort, wie z.B. Ganzkörpermassagen an.

Chonnkarn Akrapredee (THAI AIRWAYS General Manager Austria and Eastern Europe) freut sich im Gespräch mit APPROACH über den Ausbau der Verbindung nach Bangkok. „Wir freuen uns über die überaus erfreulichen Rückmeldungen unserer Kunden am österreichischen Markt. Aufgrund der guten Buchungslage haben wir uns dazu entschlossen, die Anzahl der wöchentlichen Verbindungen von vier auf fünf zu erhöhen. Gleichzeitig führen wir heute mit dem Boeing 787-8 Dreamliner, ein neues Produkt in Österreich und am europäischen Markt ein“.

Martin Dichler

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50. Stammtisch – Rekordteilnahmezahl zum Jubiläum

Am 16.2.2018 fand bereits zum 50x der Stammtisch der Flughafenfreunde statt. Zum Jubiläum lud Organisator Josef Neubauer die regelmäßigen Gäste zu einer Rundfahrt inkl Besucherraum ein.
Im Anschluss wurde, wie jeden 3. Freitag im Monat, im Restaurant Market Place mit Blick übers Vorfeld über Luftfahrt und Reisen gesprochen. Mit Sekt und Jubiläumstomula wurde der runde Stammtisch gebührend gefeiert. Auch unser Obmann schaute kurz vorbei und gratulierte im Namen des Vereins.

LOT Polish Airlines: Vortrag unter Freunden!

Zu einem LOT Polish Airlines Vortrag unter „Freunden“ kam es am vergangenen
Vereinsabend der Flughafenfreunde Wien. Olaf Krauss (Sales Manager Austria),
selbst Mitglied des Vereines seit vielen Jahren, präsentierte vor einer Gruppe von
Luftfahrtfreunden unter Leitung von Obmann Stv. Gernot Kastner, die nationale
Fluglinie Polens.

Neben dem Ausbau seines Langstreckennetzes nach Newark, Seoul, Singapur und
Los Angeles wurden und werden zahlreiche neue europäische Destinationen in das
LOT Streckennetz aufgenommen. Der Expansionskurs zeigt Wirkung, im Jahr 2017
beförderte die polnische Fluglinie bereits 6,8 Millionen Passagiere, was einer
Steigerung von 25% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Mit der Aufnahme von
Langstreckenflügen auch abseits seiner Heimatbasis in Warschau, ab Mai wird ein
Boeing 787-8 Dreamliner in Budapest stationiert, um damit nach New York und
Chicago zu fliegen, begibt sich die Fluglinie in neue Geschäftsfelder, um sein
angestrebtes Expansionsziel bis zum Jahr 2020 (10 Millionen beförderte Passagiere)
zu erreichen.

Der Entwicklung entsprechend wurden in den vergangenen Monaten zahlreiche neue
Flugzeuge aus dem Hause Boeing (737 Max 8/ 787-9) und Embraer übernommen
und erfolgreich in die Flotte integriert. Als jüngsten Flottenzuwachs übernahm LOT im
März den ersten von vier bestellten Boeing 787-9 Dreamliner, mit 294 Sitzplätzen in
einer Dreiklassen Konfiguration.

Im Anschluss an die Präsentation wurde unter den anwesenden Flughafenfreunden
ein LOT 787 Dreamliner Modell verlost und an den Gewinner Walter Gallauner
überreicht.

Martin Dichler

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Tagung der Flughafenfreunde Österreichs

Nach Wien, Graz und Salzburg fand diesmal das jährliche Treffen der Flughafenfreunde Österreichs, welches von unserem Obmann Martin Dichler im Jahre 2014 ins Leben gerufen wurde in Linz statt. Die Flughafenfreunde Wien entsandten zu dieser Tagung, welche vom 6. bis 7. April stattfand, die Vorstandsmitglieder Heinz Loidl und Joseph Pochobradsky. Nach einem interessanten und umfangreichen Besichtigungsprogramm am Freitag, welches sowohl den zivilen als auch den militärischen Bereich des Flughafens abdeckte und mit der Beladung einer DHL Boeing 757 spätabends ihren krönenden Abschluss fand, folgte am Samstag das Seminar- und Diskussionsprogramm. Den Beginn machte Flughafenbetriebsleiter DI Markus Kugler welcher uns über Safety & Security sowie die rechtliche Situation rund um Flughäfen, im Speziellen natürlich von Linz, informierte. In einem zweiten Vortrag zeigte der Marketingleiter des blue danube airport linz, Ingo Hagedorn, standortbezogene Details der Bundesländerflughäfen auf, welche die divergierende Passagierentwicklung, speziell der Airports Graz und Linz, erklärt. Darüber hinaus brachte er mit der Vorstellung des neuen Pauschalreisegesetzes den Grundgedanken dieser Tagung, nämlich den Schwerpunkt auf die rechtliche Situation in den Vereinen und deren Vereinsaktivitäten zu legen, auf den Punkt.

Mit großem Interesse wurde schon vor der Veranstaltung dem erstmaligen Auftritt des neuen Grazer Vereins Airportclub entgegengesehen, welcher im vergangenen Jahr gegründet wurde und bis jetzt schon über eine ansehnliche Zahl von Mitgliedern verfügt. Die Obmänner Michel Sander und Kurt Trattner stellten den Verein via Powerpoint Präsentation ausführlich vor, wobei im Zuge dessen auch beide mehrmals betonten, offen für Kooperationen mit allen anderen Vereinen zu sein. Anschließend wurden im Verlaufe der Berichterstattung aus den Bundesländern von Seiten der Flughafenfreunde Wien der Generationswechsel im Vorstand, die Weiterführung unseres Mitglieder-Magazins Approach, nunmehr zweimonatlich mit Aufstockung des Redaktionsteams, sowie einige künftige Aktivitäten des Vereins, wie z.B. die Implementierung der Datenschutzgrundverordnung, welche ja bekanntlich für alle Vereine eine große Herausforderung darstellt, angesprochen. Obwohl diese Verordnung jeder Verein einzeln umzusetzen hat, kann eine offene und konstruktive Diskussion darüber, eventuelle Fehler bei der Implementierung vermeiden helfen. Auch bei anderen Themen, wie z.B. gemeinsam ausgerichtete Vereinsaktivitäten, wurde der Kooperationsgedanke neuerlich bekräftigt und neue Ideen eingebracht. Zu diesem Zweck wurde Michael David mit der Koordination von verbesserten Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Vereinen betraut.

Mit der Einladung der Flughafenfreunde Innsbruck für die nächste Tagung in einem Jahr ging das Treffen in Linz erfolgreich zu Ende.

Die Teilnehmer der Flughafenfreunde Wien bedanken sich ganz herzlich für die exzellente Organisation und die warmherzige Gastfreundschaft während der gesamten Tagung bei den Linzer Flughafenfreunden unter der Leitung ihres Obmanns Robert Lang.

Einen ausführlicheren Bericht von diesem Treffen in Linz wird es im nächsten Approach geben.

Fotos: Flughafenfreunde Linz, Heinz Loidl

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Laudamotion & Ryanair

Laudamotion und Ryanair

In der letzten Woche gaben Laudamotion und Ryanair eine neue Partnerschaft in der Luftfahrt bekannt. Die irische Fluggesellschaft übernimmt zunächst einen Anteil von 24,9 Prozent an Laudamotion, der vorbehaltlich der Genehmigung durch die EU-Wettbewerbskommission später auf 75 Prozent erhöht werden soll. Ziel ist der weitere Ausbau der österreichischen Laudamotion GmbH mit Hauptsitz in Wien. Niki Lauda wird Vorsitzender des neu geschaffenen Laudamotion Vorstands und in seiner neuen Rolle dafür verantwortlich sein, Laudamotion als österreichische Low-Fare-Fluglinie am Markt für Linien- und Charterflüge zu etablieren.

Am 28. März wurde der Flugplan von Laudamotion für den Sommer 2018 bekannt gegeben: Ab Juni werden insgesamt 21 Flugzeuge von neun Städten in Österreich, Deutschland sowie der Schweiz aus operieren. Der Flugplan von Laudamotion für den Sommer 2018 wird mit 21 Flugzeugen, auf 9 Stützpunkten auf 65 Strecken auf 44 Flughäfen aufgenommen.

Die Vereinbarung mit Ryanair ermöglicht ein graduelles Wachstum von Laudamotion in Österreich mit einer Flotte von aktuell zehn Airbus-Flugzeugen. Neben finanzieller und geschäftlicher Unterstützung wird Ryanair Laudamotion sechs Wet-Lease-Flugzeuge für den Sommer zur Verfügung stellen, um Laudamotion die Bereitstellung eines umfangreichen Flugprogramms mit 21 Flugzeugen zu ermöglichen.
Vier Flugzeuge werden in Wien stationiert sein und bis zu dreimal täglich Palma de Mallorca anfliegen. Vier Laudamotion Flugzeuge werden in Berlin Tegel, sechs in Düsseldorf, jeweils eines in Köln, Frankfurt, München, Nürnberg und Stuttgart sowie zwei in Zürich stationiert sein.

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