Leichtes Passagierminus im November

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Die Anzahl der abgefertigten Passagiere sank im November 2014 im Vergleich zum November 2013 um 1,5 % auf insgesamt 1.622.568 Fluggäste. Ausschlaggebend dafür ist vor allem der hauptsächlich durch die Ukraine-Krise bedingte Passagierrückgang bei den Osteuropa-Destinationen. Mit einem Plus von 2,4 % von Jänner bis November 2014 liegt das Passagieraufkommen in der für das Gesamtjahr prognostizierten Bandbreite.

Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im November 2014 einen Rückgang von 8,3 % gegenüber dem November 2013. Die Anzahl der Lokalpassagiere ist im selben Zeitraum um 0,9 % gestiegen.

Das Frachtaufkommen stieg im November 2014 um 13,1 % an. Die Flugbewegungen verzeichneten einen Rückgang von 1,7 % und das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) stieg um 1,3 %.

Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa stieg im November 2014 um 0,3 %, Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen einen Rückgang von 11,2 %. Der Nahe und Mittlere Osten verzeichnete im November 2014 einen Passagierrückgang von 3,1 %, während die Anzahl der Passagiere in den Fernen Osten um 3,5 % gestiegen ist. Ebenfalls zugenommen hat das Passagieraufkommen nach Nordamerika mit einem Plus von 17,0 % im Vergleich zum November 2013.

Gut haben sich die Auslandsbeteiligungen der Flughafen Wien AG entwickelt: Malta Airport verzeichnet ein kumuliertes Passagierwachstum von Jänner bis November 2014 von 6,5 % auf 4.063.455 Mio. Passagiere. Der Flughafen Kosice konnte im selben Zeitraum die Passagierentwicklung um 52,3 % auf 339.346 Passagiere steigern.

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Season Closing!

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Die Besucherterrasse geht am 15.12. in die Winterpause!

Aus diesem Grund ladet der Flughafen Wien herzlichst ein, den grandiosen Ausblick über das Flughafen-Gelände am kommenden Sonntag, dem 14.12. noch einmal zu genießen –   zum Saisonausklang ist der Besuch kostenlos!

Das Visitair Team möchte sich auf diesem Wege bei allen Besucherinnen und Besuchern bedanken, wünscht frohe Weihnachten und freut sich auf ein Wiedersehen im Neuen Jahr – ab 15.03.2015!

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Flydubai – zum Low Cost Preis in die Emirate

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Um € 205.- Euro nach Dubai? Gibt es nicht? Doch, denn seit dem 6. Dezember verbindet FLYDUBAI die Flughäfen Bratislava und Dubai zweimal wöchentlich mit unschlagbar günstigen Tarifen, was auch in Österreich für einen weiteren Verfall der Flugpreise sorgen könnte!

Großer Bahnhof gestern am Flughafen in Bratislava! Anlässlich des FLYDUBAI Erstfluges am 6. Dezember zwischen Bratislava und Dubai, lud die Low Cost Fluggesellschaft aus den Vereinten Arabischen Emiraten zu einer Pressekonferenz in die slowakische Hauptstadt. Flydubai Geschäftsführer Ghaith Al Ghaith und Commercial Director Jeyhun Efendi wurden aus diesem Anlass extra am 9. Dezember auf dem zweiten regulären Linienflug aus Dubai, zur Pressekonferenz nach Bratislava eingeflogen. Pilotiert wurde die Boeing 737-800 mit dem Kennzeichen A6-FER von der attraktiven slowakischen Pilotin Andrea Sabol. Nach der Landung um 13:10Uhr wurden die Passagiere von einer Folkloregruppe noch am Vorfeld willkommen geheißen.

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In den letzten Jahren seit dem Zusammenbruch der Skyeurope Airlines glänzte der Flughafen unseres Nachbarlandes kaum mehr in der Öffentlichkeit. Seit einigen Monaten tut sich jedoch wieder etwas auf dem nur knapp 60km entfernten Airport. Nicht nur bei Flughafendirektor Ivan Trhlik ist die Freude groß über die derzeitige Entwicklung des Flughafens, konnte dieser doch innerhalb von wenigen Wochen Flydubai und Niki als neue Airlines der Presse vorstellen. Ghaith Al Ghaith (CEO Flydubai) beteuerte in seiner Ansprache, das der Flughafen Bratislava auch in seinen Augen eine große Zukunft vor sich habe und mit der Aufnahme der Linienflüge nach Dubai, diesen als zukünftigen „Gateway to Europe“ sieht. Erstmals in der Geschichte der Slowakei gibt es mit der Aufnahme der Flydubai-Flüge eine Direktverbindung zwischen den beiden Ländern. Und wie er weiter betonte, biete der Flydubai Hub in den Emiraten zahlreiche Umsteigeverbindungen in das umfangreiche Streckennetz der Gesellschaft in Richtung Asien und Afrika an. Passagiere ab Bratislava können dabei direkt bis zu ihrer Endstation durchchecken und ihr Gepäck aufgeben. Auch der österreichische Markt dürfte bei den Überlegungen der Flugaufnahme ab Bratislava eine nicht unbedeutende Rolle gespielt haben. So verwies der Manager auf die Nähe zu Österreich und das Potential, erstmals österreichische Passagiere durch Low Cost Flüge in die Emirate über Bratislava zu generieren. Marketingaktivitäten sollen schon in Kürze auch in Österreich starten und potentielle Kunden ansprechen. Bei Ticketpreisen ab € 205.- (Promotion-Aktion für Flüge im Dezember) könnte dies auch durchaus gelingen!

Bereits heute betreibt die Fluglinie eine Flotte bestehend aus 42 Stück Boeing 737-800, weitere 75 Boeing 737 Max im Gegenwert von 8,8 Milliarden USD wurden Anfang des heurigen Jahres beim Flugzeughersteller Boeing bestellt. Die Aufnahme der Flüge nach Bratislava sei erst der Beginn einer möglichen weiteren Expansionsphase im Europäischen Raum, wie Ghaith Al Ghaith betont. Um seine Meinung zu bekräftigen kündigte dieser die Aufnahme eines dritten wöchentlichen Bratislava Fluges ab dem 14. Jänner an und um auch für den Business-Passagier attraktiv zu sein, könnte noch vor dem Sommer eine vierte Rotation folgen!

Martin Dichler

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Süße Träume an Bord des QATAR Dreamliners…

20 Mitglieder der Flughafenfreunde Wien durften die „Beste Business Class der Welt“ testen.

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Nach unserer letzten Flugzeugbesichtigung im Oktober, hieß es auch jetzt wieder zeitig aufstehen. Am Freitag, den 5. Dezember trafen sich 20 Mitglieder unseres Vereines voller Vorfreude bereits um 08:00 Uhr früh zu einer gemeinsamen Besichtigung im Terminal 3. Seit dem 1. September verbindet einmal täglich eine neue Boeing 787-8 (Dreamliner) der Qatar Airways die beiden Flughäfen Doha und Wien. Grund genug für unsere Mitglieder einmal persönlich die „Beste Business Class der Welt“ (Skytrax Bewertung) zu testen. Aus diesem Grund luden die Mitarbeiter des Wiener Qatar Airways Büros, nur ein Jahr nach unserer letzten Flugzeugbesichtigung an Bord eines Qatar Airbus-320, zum ausführlichen Test an Bord des Dreamliners. Weiterlesen

Pilot aus Leidenschaft

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Quelle: Austrianwings

Am Vereinsabend am 5. Dezember durften sich die 50 anwesenden Mitglieder unseres Vereines über einen besonderen Gast freuen! Wie zuvor angekündigt, wurde nach der Abhaltung unserer Hauptversammlung, bei der der gesamte Vorstand und Kassier entlastet wurde, ein besonderer Gast vorgestellt. Austrian Airlines Kapitän Peter Uhl gab unseren Besuchern in einen mehr als zweistündigen Vortrag einen Einblick über die Umsetzung seines frühen Kindheitstraumes (Berufspilot zu werden) und dem Werdegang seiner bisherigen Karriere! Wie sich die Teilnehmer anhand seiner sehr persönlich gehaltenen Erzählungen überzeugen konnten, lebt Peter Uhl seine Leidenschaft für das Fliegen auch heute noch, mehr als 20 Jahren nach seinen Erstflug, immer noch täglich aus. Gibt es einen besseren Werbebotschafter für den Beruf des Berufspiloten als Peter Uhl?

Die Flughafenfreunde Wien bedanken sich für seinen Besuch und die ausführlichen und persönlichen Schilderungen seiner Karriere!

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NIKI neu ab Pressburg/Bratislava

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Die österreichische Airberlin Tochter NIKI expandiert in die Slowakei

Christian Lesjak , Geschäftsführer der Fluglinie NIKI präsentierte Anfang Dezember in Bratislava die neuesten Expansionspläne seiner Fluglinie. So wird ab April 2015 ein NIKI Jet, zweimal täglich vom Flughafen Bratislava aus in die EU Hauptstadt Brüssel fliegen. Zusätzlich wird die Ferieninsel Palma de Mallorca dreimal wöchentlich angesteuert und mit einer täglichen Wien-Bratislava Verbindung, möchte man den slowakischen Kunden, einen schnellen Zugang zum restlichen NIKI Streckennetz anbieten. Bereits heute fliegen über 150.000 Slowaken über den Flughafen Wien im Streckennetz der Fluglinie NIKI. Mit der Aufnahme von Direktflügen ab dem Flughafen Bratislava möchte man nach Aussagen von Christian Lesjak der dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung der Slowakei Rechnung tragen und näher an den slowakischen Markt heranrücken. Ein Beitrag zur positiven Entwicklung des Projekts könnte der slowakische EU Ratsvorsitz im Juli 2016 sein. Mit der Aufnahme der Brüssel Flüge bekommen nicht nur Geschäftsleute und Touristen eine bessere Anbindung in die Hauptstadt der Europäischen Union, sondern auch die vielen EU Beamten, die bisher über Wien geflogen sind. Christian Lesjak dazu; „Erstmals wird eine Full Service Airline wie NIKI ein Angebot dieser Art in der Slowakei anbieten und einen Zugang zum weltweiten oneworld Netzwerk geben“. Nicht mit Kritik sparte Christian Lesjak dabei auch an den hohen Kosten des Flugbetriebes in Österreich; „So gibt es in der Slowakei keine Flugverkehrsteuer zu entrichten und die Gebühren für die Passagierabfertigung und das Parken sind in Bratislava ebenfalls kostengünstiger als in Wien“.

Kurios- Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde?

Für einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde könnte die Aufnahme des geplanten täglichen NIKI Anschluss- Fluges zwischen dem Flughafen Wien und Bratislava sorgen!           Für die nur knapp 50 Kilometer entfernte Strecke wird eine Flugzeit von weniger als 20 Minuten berechnet, was für einen Eintrag unter den Top 10 der kürzesten Flugstrecken Europas sorgen könnte?

Martin Dichler

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NIKI – Abschied von der Embraer Flotte

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Bereits im September hatte die airberlin group eine Harmonisierung ihrer Flotte im Rahmen des Neustrukturierungsprogramms bekannt gegeben. Nun geht die Gruppe einen weiteren wichtigen Schritt mit ihrer österreichischen Tochtergesellschaft NIKI. Die bestehenden Embraer Flugzeuge der NIKI Flotte werden bis Mitte 2015 durch Fluggeräte von Airbus ersetzt.

„Im Zuge der Flottenharmonisierung werden wir eine höhere Produktivität, geringere Sitzplatzkosten und einen effizienteren Flugbetrieb erreichen. Die Entscheidung für den größeren Airbus schafft außerdem neue Wachstumsmöglichkeiten für NIKI. Im Jahr 2015 ergibt sich für NIKI dadurch eine Kapazitätssteigerung“, sagt CEO Wolfgang Prock-Schauer.

„Die Vereinheitlichung der Flotte ist ein Gewinn für NIKI. Wir produzieren insgesamt wirtschaftlicher. Durch die erhöhte Gesamtkapazität unterstützen wir auch einen wichtigen Trend: Der Flughafen Wien hat sich für airberlin Gäste als Umsteigeflughafen zum Beispiel für Flüge nach Griechenland oder Zypern etabliert“, sagt NIKI-Geschäftsführer Mag. Christian Lesjak.

Mit dem Abbau der E190-Flotte (112 Sitze) und dem Einsatz von zusätzlichen Airbus Flugzeugen schafft die österreichische airberlin Tochtergesellschaft eine optimierte Effizienz in den Bereichen Netz- und Kostenstruktur. Anstelle der sieben Embraer Flugzeuge kommen fünf Fluggeräte des Typs Airbus A319 (150 Sitze) und zwei Airbus A320 (180 Sitze) zum Einsatz. Der Austausch wird sukzessive bis Juni 2015 umgesetzt.

airberlin plant ihre 45 Boeing Maschinen bis 2016 aus der Flotte zu nehmen und zu einem reinen Airbus-Betreiber zu werden, wobei die Zugänge sich aus vorhandenen Airbus Aufträgen und Marktzugängen zusammensetzen.

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NIKI Erstflug nach Abu Dhabi

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Premiere für NIKI: Der erste NIKI Langstreckenflug verbindet das traditionelle Wien mit dem modernen Abu Dhabi und bietet zum ersten Mal eine NIKI Business Class unter dem Motto „All the Best“. Am Montagvormittag eröffneten Christian Lesjak, NIKI Geschäftsführer und Philip Lewin, General Manager Germany Etihad Airways gemeinsam mit Julian Jäger, Vorstand Flughafen Wien beim symbolischen Ribbon Cutting den NIKI Erstflug von Wien nach Abu Dhabi.

Während die Fluggäste am Gate mit Champagner, traditionellen arabischen Minztee Petit Fours, Canapees und frischen Datteln verwöhnt wurden, nahmen die ersten Business Class Passagiere an Bord bereits Platz in der neuen Business Class. Für alle, die auch über den Wolken online sein möchten, erklärten NIKI Hostessen vor dem Einsteigen wie WiFi an Bord optimal genützt werden kann und gaben den interessierten Gästen Auskunft über Downloadmöglichkeiten für die App.

Pünktlich um 11.10 Uhr hob der erste NIKI Flug unter der Flugnummer HG7086 in Kooperation mit Etihad Airways in Wien Richtung Abu Dhabi ab. Sowohl Urlaubs- wie auch Geschäftsreisende profitieren von den zahlreichen Umsteigemöglichkeiten in das weltweite Etihad Netzwerk.

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Premiere: NIKI präsentiert neue Business Class

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Im elften Jahr seiner noch jungen Firmengeschichte präsentierte die Airberlin Tochter NIKI, der Öffentlichkeit erstmals ein Business Class Produkt an Bord eines ihrer Airbus Flugzeuge. Als Eventfläche für die Präsentation der neuen „All the Best“ Business Class Sitze, diente vor 150 geladenen Gästen der NIKI Technik-Hangar am Flughafen Wien. Die bekannte Fernsehmoderatorin Vera Russwurm führte die geladenen Festgäste durch eine spektakuläre Multimedia Show, bei der der Rumpf des umgebauten Airbus Flugzeuges als Projektionsfläche diente. Flughafendirektor Mag. Julian Jäger wies in seiner Ansprache auf die Wichtigkeit von Air Berlin/Flyniki für den Standort Wien (zuletzt 3,7 Millionen abgefertigte Passagiere) hin und NIKI Geschäftsführer Christian Lesjak war anlässlich der Präsentation vor Topkunden, Medienvertretern und Partnern, sichtlich stolz auf sein Unternehmen und dem trotz eines schweren Umfeldes in der Luftfahrtindustrie, hohen „Spirit“ (Motivation) seiner Mitarbeiter. Weiterlesen

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ÜBER DEN WOLKEN

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Claudia Busch

Bastei Lübbe
Taschenbuch, 267 Seiten
Ersterscheinung: 18.07.2014
ISBN: 978-3-404-60795-2

€ 9,30.-

Klassenzimmer oder Flugzeugkabine?

Diese Frage stellte sich Claudia Busch nach dem erfolgreichen Abschluss des Lehrerstudiums!
Doch worin liegt eigentlich genau der Unterschied zwischen den beiden Arbeitsfeldern wenn man das Verhalten von ungezogenen Schülern oder Flugpassieren vergleicht? Alles hätte so schön sein können! Eine Karriere als Lehrerin, ein Haus, ein Hund und ein Freund der am liebsten schon heute als morgen seine angebetete zur Frau genommen hätte…

Doch nachdem Claudia Busch aus einem Bauchgefühl und ein bisschen Torschlusspanik heraus beschlossen hatte, das soeben erfolgreich bestandene Lehramt an den Nagel zu hängen und statt dessen die große weite Welt als Flugbegleiterin zu erforschen, steht die Welt plötzlich Kopf.

Zur Verwunderung des gesamten Umfeldes wird mit dem bisherigen Leben abgeschlossen und ein Neuanfang gestartet. Nicht nur der frühere Lebenspartner, sondern auch die ganze Familie fühlt sich zunächst mit dieser Entscheidung vor den Kopf gestoßen.

„Über den Wolken“ ist kein herkömmliches Flugbegleiterinnen Buch, wie wir es in den vergangenen Monaten schon öfters vorgestellt haben. Claudia Busch gibt uns in ihrem Erstlingswerk einen Einblick über ihre persönlichen Beweggründe und die Hoffnungen und Ängste während ihrer Ausbildung.

Ihr Buch handelt nicht nur über humorvolle Geschichte aus dem Leben einer Flugbegleiterin, sondern vielmehr auch über die weniger heiteren Episoden des Berufsalltages.

Martin Dichler

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