EVA AIR sponsert Ticket!

Am Samstag den 1.April findet unser „19. Information & Sammlertages“ am Flughafen Wien statt. Wie im vergangenen Jahr, hat sich EVA AIR unter der Leitung von Edward HO dazu bereit erklärt, unsere abschließende Tombola mit einem Flugticket (VIE-BKK-VIE, exklusive Taxen) zu sponsern.

Im EVA AIR Büro am Flughafen Wien wurde heute der großartige Gewinn von Vereinsobmann Martin Dichler für den Event übernommen.

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VIE mit gutem Ergebnis!

2016 war mit Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Trotz der ablehnenden Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Projekt 3. Piste  und der damit verbundenen Abschreibungen von € 30,4 Mio. konnten wir unsere Finanzziele für 2016 erreichen. Auch für 2017 erwarten wir eine weitere Verbesserung bei den Finanzkennzahlen und langfristig wird die Luftfahrt weiter wachsen. Umso wichtiger ist also, dass der Flughafen Wien eine Wachstumsperspektive hat und wir werden das Projekt 3. Piste unter Ausschöpfung aller rechtlichen Möglichkeiten weiterverfolgen.“, erläutert Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„Mit drei Passagierrekorden und 23,4 Mio. Reisenden war das vergangene Jahr für den Flughafen Wien sehr erfolgreich. Die Gruppe verzeichnete ein Plus von 3,8% auf 28,9 Mio. Passagiere. Für 2017 sind wir mit einem erwarteten Passagierplus von bis zu 2% am Flughafen Wien und bis zu 3% in der Flughafen-Wien-Gruppe ebenfalls optimistisch. Langfristig wird der Flugverkehr weiter zunehmen: ACI, IATA und die großen Flugzeughersteller rechnen mit einem jährlichen Passagierwachstum von rund 4% bis 2040. Ob dieser Trend am Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich vorbeizieht oder nicht, wird wesentlich davon abhängen, ob der Flughafen Wien langfristig wachsen darf.“, erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

 Dividende steigt um 25% auf € 0,625 je Aktie

Gestützt auf die gute Geschäftsentwicklung im Jahr 2016 wird der Hauptversammlung am 31.5.2017 eine erhöhte Dividende von € 0,625 je Aktie (Dividende für das Geschäftsjahr 2015: € 0,50) vorgeschlagen, in Summe € 52,5 Mio. Über die Mitarbeiterstiftung, die 10% der Aktien hält, profitieren auch alle Beschäftigten der Flughafen Wien AG von der höheren Dividende, die ja auch Resultat ihrer erfolgreichen Arbeit ist. Die Dividendenrendite für das Geschäftsjahr 2016 beläuft sich bezogen auf den Kurs vom 31.12.2016 auf rund 2,7%, die Pay-out-Ratio in Prozent des Periodenergebnisses nach Minderheiten beträgt 51,2%.

Erläuterung der Darstellung des Jahresabschlusses

In Entsprechung eines Bescheids der Finanzmarktaufsicht (FMA) betreffend der Konsolidierung des Flughafen Malta wurden die Konzernabschlüsse 2015 und 2016 der Flughafen Wien AG so angepasst, als wäre diese Konsolidierung bereits im Jahr 2006 erfolgt.

Verbesserungen bei den Finanzkennzahlen in 2016 trotz Einmaleffekt

Im Jahr 2016 sind die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 3,0% auf € 741,6 Mio. gestiegen und das EBITDA hat sich um 5,5% auf € 329,8 Mio. verbessert. Für die im Zusammenhang mit der seit über zehn Jahren laufenden Umweltverträglichkeitsprüfung für das Projekt 3. Piste entstandenen aktivierten Kosten waren nun nach dem abweisenden Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts im Jahresabschluss für 2016 Wertminderungen im Ausmaß von € 30,4 Mio. vorzunehmen. Eine Wertaufholung für eine Immobilie im Ausmaß von € 10,1 Mio. wirkte sich hingegen positiv aus. Das EBIT belief sich dadurch auf  € 172,0 Mio. (+0,1%). Durch das verbesserte Finanzergebnis konnte das Nettoergebnis im Jahr 2016 schließlich um 0,7% auf € 112,6 Mio. (nach Minderheiten € 102,6 Mio.) gesteigert werden.

Umsatz und Ergebnisentwicklung in den Segmenten

Die Umsätze des Segments Airport stiegen im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2% auf € 370,8 Mio. Durch den starken Anstieg der Segmentabschreibungen in Zusammenhang mit der 3. Piste ging das Segment-EBIT trotz der guten operativen Ergebnisse um 1,7% auf € 52,6 Mio. zurück. Das Segment Handling verzeichnete einen Anstieg der Umsatzerlöse um 4,7% auf € 158,4 Mio. Dabei verbesserte sich das Segment-EBIT um 38,7% auf € 15,9 Mio. Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS sowie die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) enthalten. Im Segment Retail & Properties ging der Umsatz vor allem durch die wirtschaftliche Übertragung von Gebäuden an einen Mieter infolge einer Mietvorauszahlung (Hermione, minus € 5,3 Mio.) und einer verhaltenen Entwicklung bei Parken und Retail um 3,4% auf € 123,9 Mio. zurück. Das Segment-EBIT betrug € 61,8 Mio. (-10,3%).

Die Umsätze des Segments Malta lagen im Jahr 2016 bei € 73,1 Mio. (+9,1%). Das Segment-EBIT belief sich auf € 30,3 Mio. (+15,9%). Die Umsätze des Segments „Sonstige Segmente“ stiegen im Jahr 2016 um 6,3% auf € 15,4 Mio. an. Das Segment-EBIT ging um 3,2 % auf € 11,4 Mio. zurück.

Investitionen

Von den insgesamt € 92,0 Mio. Investitionen (exkl. Finanzanlagen) im Jahr 2016 entfielen € 25,6 Mio. auf Investitionen in die Sanierung der Piste 11/29, € 9,0 Mio. auf Investitionen im Zusammenhang mit der 3. Piste, € 2,8 Mio. auf Arbeiten an Vorfeld-Großraumpositionen sowie € 2,4 Mio. auf Umbauten eines Abfertigungsgebäudes. Darüber hinaus entfielen € 63,7 Mio. auf den Erwerb zusätzlicher Anteile der MMLC (Anteilsaufstockung Flughafen Malta). Für das Gesamtjahr 2017 sind Investitionen in der Höhe von rund € 100 Mio. vorgesehen.

Gute Verkehrsentwicklung 2016 – Neuer Passagierrekord am Standort Wien

Verkehrsseitig hat sich das Jahr 2016 gut entwickelt: Der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice verzeichnete mit insgesamt 28,9 Mio. Passagieren im Jahr 2016 einen Passagierzuwachs von 3,8% gegenüber dem Vorjahr. Am Standort Wien verzeichnete der Flughafen Wien mit 23,4 Mio. Passagieren im Jahr 2016 um 2,5% mehr Reisende als im Vorjahr und damit einen neuen Rekordwert in der Flughafen-Geschichte. Das Frachtaufkommen entwickelte sich im Jahresverlauf ebenfalls positiv und nahm um 3,7% auf 282.726 Tonnen zu. 2016 wurde der Flughafen Wien von 74 Fluglinien regelmäßig angeflogen, die 186 Destinationen in 72 Ländern bedienten.

Starker Start ins Jahr 2017: Jänner 2017 mit starkem Passagierplus

Das Jahr 2017 hat gut begonnen: Mit einem Plus von 10,8% bei den Passagieren verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Beteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice ein kräftiges Wachstum. Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen ebenfalls deutlich um 7,9% auf 1,4 Mio. Reisende an.

Prognose für Passagierentwicklung und Finanzguidance 2017

Für das Jahr 2017 rechnet die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Beteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice mit einem Passagierzuwachs zwischen +1% und +3%. Dementsprechend wird eine Steigerung beim Umsatz auf mehr als € 740 Mio. erwartet und ein EBITDA von € 315 Mio. angepeilt. Das Ergebnis nach Steuern wird aus heutiger Sicht bei mindestens € 120 Mio. liegen. Die Nettoverschuldung des Unternehmens soll auf unter € 350 Mio. reduziert werden.

 

Für den Standort Wien erwartet der Flughafen Wien für 2017 ein Passagierwachstum zwischen 0% und +2%. Erste Impulse dafür sind aus heutiger Sicht unter anderem durch neue Streckenaufnahmen nach Los Angeles (US), Mahé (SC), Burgas (BG) und Göteborg (SE) durch Austrian Airlines, zu 19 Destinationen durch Eurowings sowie durch Frequenzaufstockungen und neue Verbindungsaufnahmen von Volotea, Flybe/Stobart Air, Germania, S7 Airlines und SunExpress zu erwarten.

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SWISS C-Series kommt!

Ein gutes halbes Jahr nach dem Erstflug der Bombardier CS100 zieht Swiss International Air Lines (SWISS) eine positive Bilanz. Die C Series beweist bereits in den ersten Monaten eine hohe technische Zuverlässigkeit und besticht durch großen Komfort. SWISS ist weltweit Erstbetreiberin des kanadischen Flugzeugtyps und setzt ihn ab März 2017 auch für Verbindungen ab Wien und Graz ein.

 

Die erste Zwischenbilanz zeigt: Die C Series, das Kurz- und Mittelstreckenflugzeug des kanadischen Herstellers Bombardier, überzeugt bereits nach knapp sechs Monaten im Einsatz durch eine hohe Zuverlässigkeit und großen Komfort. Die Piloten heben vor allem das intuitive Flugerlebnis hervor. Die ersten Rückmeldungen von Passagieren sind ebenfalls positiv. Der zusätzliche Platz für die Gepäckablage und die bequemen Sitze, die aufgrund des innovativen Tischdesigns mehr Beinfreiheit garantieren, finden großen Anklang. Die erhebliche Lärmreduktion hat zudem einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden der Passagiere an Bord. Durch die größeren Fenster wirkt die Kabine noch heller und geräumiger. „Das Flugzeug bietet ein neues, gehobenes Flugerlebnis und passt somit bestens zum Qualitätsanspruch, dem die Marke SWISS verpflichtet ist. Die Kabine vermittelt im Europaverkehr nahezu Langstreckengefühl“, erläutert Birgit Reischl, Marketing und PR Managerin bei SWISS.

 

Neue ökologische und technische Maßstäbe

Die Investition hat sich für SWISS aber nicht nur in Bezug auf die Kundenzufriedenheit gelohnt. Die modernen Flugzeuge ermöglichen durch ihren verminderten Treibstoffverbrauch und den reduzierten CO2- und Stickoxidausstoß einen ökologischen Quantensprung.

 

Einflottung bis Ende 2018 geplant

SWISS plant alle 30 bestellten C Series bis Ende 2018 einzuflotten. Aktuell gibt es gewisse Lieferverzögerungen, die auf Produktionsengpässe beim Triebwerkhersteller zurückzuführen sind. Trotzdem verlaufe die Einführung der CS100 im Vergleich zu anderen neu entwickelten Flugzeugtypen wie der Boeing 787 oder dem Airbus A380 um Klassen besser, wie Flottenchef Peter Koch bestätigt. SWISS fliegt mit ihrem neuen Flugzeug laufend neue Destinationen an.

Ab März 2017 auch ab Wien und Graz

Mit der Aufnahme einer weiteren werktäglichen Flugverbindung zwischen Wien und Zürich wird die CS100 ab 1. März auch auf dieser Strecke eingesetzt. Damit erhöht SWISS die Flugfrequenz zwischen Österreichs Hauptstadt und dem heimatlichen Hub von montags bis freitags auf insgesamt fünf tägliche Verbindungen. Ab 27. März darf sich dann auch Graz auf den neuen Flugzeugtyp freuen: Mehrmals pro Woche können Passagiere dann die Annehmlichkeiten der C Series auf dem Flug nach Zürich und zurück genießen.

 

Der Einsatz der CS100 ab Wien auf einen Blick

Zürich – Wien: montags bis freitags, LX1576 09:00 Uhr bis 10:20 Uhr

Wien – Zürich: montags bis freitags, LX1577 11:00 Uhr bis 12:15 Uhr

Foto: Tomas Haverlik

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ROYAL JORDANIAN Ticket!

Auch heuer wieder hat sich ROYAL JORDANIAN Airlines dazu entschlossen, unseren Sammlerevent am Samstag den 1.April mit einem Flugticket Wien-Amman-Wien (exkl. Gebühren) zu unterstützen!

Diese Woche übernahm Vereinsobmann Martin Dichler von RJ Aera Manager Samer Modallal und Sales Managerin Sandra Zerbs einen Gutschein für unsere Tombola. Wer nicht so lange mit seinem Flug nach Jordanien warten möchte, der kann schon jetzt einem besonders preisgünstigen Promoten- Tarif nach Amman buchen.

Royal Jordanian Roundtrip-Ticket

Vienna-AMMAN-Vienna

Starting from EUR 435,-*

* including taxes & surcharges; exclusive service fee of RJ office.

Special rules & conditions apply; limited availability; Sales Period until 20.February; Travel Period until 30.August; black out period 30.June-8.July

Hoping to welcome you on board of

Royal Jordanian Flights!

Please contact us for Reservation & Ticketing under

Tel. 01/513 30 36 or 38; per Email: VIETSRJ@RJ.COM

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NORA fliegt!

Foto (c) Christian JILG

Große Freude bei People’s Viennaline! Die zweite Embraer 170 wurde am 10.Februar  von Wien kommend mit der traditionellen Wasserfontäne der Flughafen Feuerwehr anlässlich der Erstlandung in Altenrhein begrüßt.

Nach umfangreichen Umbauarbeiten bei Niki Technik in Wien und Ruag Aerospace in Oberpfaffenhofen, hat die als OE-LTK immatrikulierte Embraer 170 am Donnerstag alle behördlichen Zulassungen erhalten. Die OE-LTK ist baugleich wie die bisher im Einsatz stehende OE-LMK und wird bis Ende Jahr noch mit komfortablen Ledersitzen nachgerüstet.

Im April wird die OE-LTK in Altenrhein anlässlich eines Frühlingsfestes feierlich auf den Namen „Nora“ getauft. Damit haben die beiden Töchter von People’s Viennaline Gründer und Besitzer Markus Kopf je ihr „eigenes“ Flugzeug.

Daniel Steffen, CEO der People’s Air Group sagt zum Flottenzuwachs: „Nach einer einjährigen intensiven Evaluations- und Projektphase sind wir überzeugt, dass wir mit einem baugleichen, modernen Embraer 170 Regionaljet für den Flugmarkt am Bodensse richtig aufgestellt sind. Zudem bieten wir mit einem zweiten Flugzeug eine noch höhere betriebliche Zuverlässigkeit und konnten 25 zusätzliche Arbeitsplätze in Altenrhein schaffen.“

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BVwG verbietet 3. Piste

Die aktuelle Entscheidung zum Verbot zum Bau der 3. Piste des Bundesverwaltungsgerichts, sorgt nicht nur für Verwunderung am Flughafen Wien, sondern auch bei Politikern, Gewerkschaft, Wirtschaft und Tourismusvertretern. Am 9. Februar verkündete die APA in einer Aussendung die unverständliche Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. Februar 2017. In den Tagen seit Bekanntgabe der Entscheidung, überschlugen sich die Presseaussendungen und Wortmeldungen zum Thema.

Während sich die Flughafen Wien AG, die Gewerkschaften, sowie die Industrie & Tourismusverantwortlichen, verständlicherweise Sorgen um die Arbeitsplätze und die Zukunft des VIE machen, jubeln die Wiener Grünen und zahlreiche Bürgerinitiativen.

Vorstandsdirektor Günther Ofner stellt Aufgrund der Argumentation des Bundesverwaltungsgerichtes, in der Sonntagsausgabe des KURIER vom 11.2.2017 nicht umsonst die Frage, nach der allgemeinen Entwicklung von Infrastrukturprojekten in Österreich?

„So eine Begründung hat es weltweit noch nicht gegeben. Im Interesse der Zukunft des Wirtschaftsstandortes müssen wir dieses Urteil bekämpfen. Geht das durch, bedeutet das einen Investitionsstop und man kann zukünftig keinen neuen Betrieb errichten. Den jede Zusatzkapazität, wird CO2 ausstoßen“, sagt Ofner“. (Zitat im KURIER vom 11.2)

Der VEREIN DER FLUGHAFENFREUNDE WIEN unterstützt mit seinen 250 Mitgliedern seit jeher den Ausbau und die positive Entwicklung des Flughafen Wien. Wenn gleich die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts noch keine endgültige Wirkung hat, so darf man auf die weitere Entwicklung und dessen möglichen negativen Folgen für den Flughafen Wien gespannt sein.

Martin Dichler

Im Folgenden die APA Aussendung vom 9.2.2017:

Das Bundesverwaltungsgericht teilt mit, dass der Antrag zur Errichtung und zum Betrieb der geplanten dritten Start- und Landebahn am Flughafen Wien-Schwechat abgewiesen wurde. Die Ermittlungsergebnisse der Behördenentscheidung des vor zehn Jahren eingereichten Projektes wurden im Zuge des Beschwerdeverfahrens durch das Bundesverwaltungsgericht einer neuerlichen umfassenden Überprüfung unter Beiziehung von Sachverständigen unterzogen.

Der zuständige Senat, bestehend aus drei Richtern, hat nach detaillierter Prüfung und Abwägung der öffentlichen Interessen entschieden, dass das öffentliche Interesse am Schutz vor den negativen Folgen des Klimawandels, insbesondere durch die hohe CO2-Belastung, höher zu bewerten ist als die positiven öffentlichen (standortpolitischen und arbeitsmarktpolitischen) Interessen an der Verwirklichung des Vorhabens samt zusätzlichem Bedarf.

Durch den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien-Schwechat und dem damit erhöhten Flugverkehr würden die Treibhausgasemissionen Österreichs deutlich ansteigen. Dies ergibt sich unter Berücksichtigung der Emissionen beim Start- und Landevorgang sowie dem Treibhausgasausstoß nach Erreichen der Flughöhe. Aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichtes ist diese hohe zusätzliche CO2-Belastung gegenüber den positiven Aspekten des Vorhabens nicht zu rechtfertigen.

Der Richtersenat setzte sich mit Beschwerden von insgesamt 28 unterschiedlichen Beschwerdeführerinnen und Beschwerdeführern auseinander (Privatpersonen, Bürgerinitiativen sowie der Stadt Wien) und prüfte die verschiedenen standortpolitischen und arbeitsmarktpolitischen Aspekte, den Bedarf aufgrund der steigenden Flugbewegungen sowie die Frage der Flugsicherheit im Rahmen des Beschwerdeverfahrens. Es wurde eine dreitägige mündliche Verhandlung durchgeführt und insgesamt sieben umfangreiche Sachverständigen-Gutachten (Luftschadstoffe, Lärmschutz, Vogelkunde, Umwelthygiene, Verkehrsplanung, Treibhausgasemissionen und Bedarfsplanung) in Auftrag gegeben.

Mitberücksichtigt wurden bei dieser Entscheidung, dass die Grundrechte-Charta der Europäischen Union, die österreichische Bundesverfassung und die niederösterreichische Landesverfassung dem Umweltschutz und insbesondere dem Klimaschutz einen hohen Stellenwert einräumen und Österreich sich international und national zur Reduktion der Treibhausgasemissionen verpflichtet sowie im Rahmen des Klimaschutzgesetzes sektorale Emissionshöchstmengen bis 2020 festgelegt hat. Die Möglichkeiten des Flughafens, den CO2-Ausstoß durch eigene Maßnahmen zu verringern (wie etwa die Installation von Solar- bzw. Photovoltaik-Anlagen oder etwa die Umstellung der Wagenflotte auf Elektro-Autos) waren nicht ausreichend.

Grundsätzliche Rechtsfragen haben sich in dem Verfahren nicht gestellt, eine ordentliche Revision wurde daher nicht zugelassen.

3.Piste: Betriebsräte kündigen Proteste an

Die Arbeitnehmervertreter der Flughafen Wien AG (FWAG) sind über den negativen Bescheid zur 3. Piste empört. „Wir werden nicht zulassen, dass unsere Arbeitsplätze nach Bratislava oder München exportiert werden. Das wäre ein Diebstahl Zehntausender Arbeitsplätze. So verbauen wir unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder am Wirtschaftsstandort Österreich“, erklärt der Vorsitzende des Arbeiterbetriebsrats der Flughafen Wien AG Thomas Faulhuber. Ein Verbot der 3. Piste schädigt die Interessen der mehr als 20.000 Beschäftigten am Flughafen und der mehr als 40.000 Beschäftigten, die in Zulieferbetrieben arbeiten, und verhindert die Schaffung zehntausender neuer Arbeitsplätze, was angesichts einer Rekordarbeitslosigkeit nicht hinnehmbar ist. „Die Regierung hat erst vergangene Woche klar gesagt, dass die Schaffung neuer Arbeitsplätze oberste Priorität hat. Daher kann man nicht das öffentliche Interesse neu definieren, indem man sagt, Klimaschutz geht über alles“, zeigt der Vorsitzende des Angestelltenbetriebsrats der FWAG, Thomas Schäffer die Widersprüche auf.

Besonders skurril ist aus Sicht der Betriebsräte, dass ein Verbot der 3. Piste nicht nur nichts zum Klimaschutz beiträgt, sondern ihm sogar schadet: Ein Teil der Fluggäste wird auf andere Flughäfen wie München oder Bratislava ausweichen, und die übrigen kreisen in vielen hundert Kilometer langen Schleifen über Wien, bis sie endlich landen können. „Der globalen Erderwärmung wirkt man so sicher nicht entgegen“, entrüstet sich Faulhuber. Die Argumentation des Verwaltungsgerichts für das Verbot der 3. Piste, nämlich dass die Schaffung von Arbeitsplätze und die Sicherheit des Flugverkehrs nichts zählen, ist ein Schlag ins Gesicht für unsere Mitarbeiter und für eine halbe Million Arbeitslose in Österreich. Eine derartig unsachliche Provokation können und werden wir nicht unwidersprochen hinnehmen.

Es sei auch absolut zynisch, erhöhte Risiken für Leib und Leben im Flugbetrieb und damit auch für unsere Mitarbeiter, die durch die steigende Auslastung entstehen werden (was die Richter auch ausdrücklich im Urteil bestätigen), wegzuwischen. Und das auch noch mit der in Zeiten gewaltiger agrarischen Produktionsüberschüsse absurden Begründung des Schutzes von Ackerland für die Nahrungsmittelversorgung künftiger Generationen. Dabei wird die Verwertung dieser Agrarüberschüsse – Stichwort Butterberg und Milchsee – seit Jahrzehnten mit Milliardenbeträgen aus den von uns bezahlten Steuern subventioniert.

Alle am Flughafen Tätigen haben bereits hunderte Maßnahmen gesetzt, um den CO2-Ausstoss (seit 2012 Reduktion um über 20%) und den Energieverbrauch (seit 2012 Reduktion um 15%) zu optimieren. Ohne 3. Piste wird dieser aber sicher wieder steigen, weil es zu mehr Verzögerungen bei Start und Landung kommen wird.

Die Betriebsräte der Arbeiter und Angestellten des Flughafens werden daher mit Protestaktionen gegen das Verbot der 3. Piste die Öffentlichkeit über diesen Anschlag auf ihre Arbeitsplätze und ihre Sicherheit informieren. Über die konkreten Aktionen werden wir jeweils zeitgerecht informieren.

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QATAR Flugticket & zahlreiche Modelle

Der Hauptpreis für unsere diesjährige Tombola steht hiermit fest!

QATAR AIRWAYS spendet neben zahlreichen Flugzeugmodellen (A350/B787), auch heuer wieder ein Flugticket (exkl. Taxen) für einen Retourflug mit einer Destination innerhalb des gesamten Streckennetzes der SKYTRAX 5* Sterne Fluglinie!

Hast du immer schon einmal von einem Flug nach Australien, Neuseeland oder Japan geträumt? Mit diesem Hauptpreis kommst du deinem Traum ein ganzes Stück näher. Seit 6. Februar bedient die Fluggesellschaft mit Sitz in Doha, den längsten (14.535km) kommerziellen Linienflug der Welt! Das erste Reiseziel in Neuseeland wird seitdem täglich mit einer Boeing 777LR in 17 Stunden und 30 Minuten direkt ab Doha angeflogen.

Frau Lisa Schab (Marketing Executive) überreichte die zahlreichen Preise an Vereinsobmann Martin Dichler.

Über Qatar Airways

Qatar Airways, die staatliche Fluggesellschaft des Landes Katar, ist eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften mit einer der jüngsten Flotten weltweit. Im aktuell 20. Betriebsjahr verfügt Qatar Airways über eine moderne Flotte von 192 Flugzeugen, die über 150 Urlaubs- und Geschäftsreiseziele auf sechs Kontinenten anfliegen. Qatar Airways wurde bereits dreimal vom Bewertungsportal Skytrax als Airline des Jahres ausgezeichnet. Im Jahr 2016 wurde die Airline mit den Preisen für die weltweit beste Business Class, die weltweit beste Business Class Airline Lounge und das beste Airline Service Personal im Nahen Osten ausgezeichnet.

Qatar Airways ist Mitglied in der Luftfahrtallianz oneworld. Die ausgezeichnete oneworld Allianz wurde bereits drei Mal von Skytrax zur besten Luftfahrtallianz der Welt gekürt. Qatar Airways ist die einzige Luftfahrtgesellschaft aus den Golf-Staaten, die der Luftfahrtallianz beitrat und ermöglicht damit ihren Kunden Vorteile auf über 1.000 Flughäfen in mehr als 150 Ländern mit 14.250 An- und Abflügen täglich.

Oryx One, das interaktive Entertainment-System an Bord von Qatar Airways bietet Fluggästen bis zu 3.000 Unterhaltungsoptionen. Passagiere auf Qatar Airways-Flügen mit dem A350, A380, A319 sowie ausgewählten B787 Dreamliner, A320- und A330-Flugzeugen können mittels des WLAN- und GSM-Angebots mit ihren Freunden und Familien weltweit in Kontakt bleiben.

In Deutschland bietet Qatar Airways zurzeit 35 wöchentliche Verbindungen nach Doha ab Frankfurt, München und Berlin an. In Österreich fliegt die Airline täglich ab Wien. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Website www.qatarairways.de oder unsere Sites auf Facebook, Twitter, Google+, Instagram und YouTube.

 

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AEROFLOT Mega-Boeing Modell

Das werben um neue Sponsoren für unseren 19. Sammler & Infotag am Samstag den 1.April, macht sich Zusehens bezahlt! Als neuer Partner & Sponsor der Veranstaltung, konnte AEROFLOT gewonnen werden.

Die Fluggesellschaft, die im vergangenen Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum am Flughafen Wien feierte und seit neuesten wieder 4x täglich zwischen Wien und Moskau verkehrt, hat für unsere Tombola einen unter den Teilnehmern heiß begehrten Preis, an den Verein übergeben.

Österreich Direktor Vadim N. Kolomychenko & Frau Corinna Preisinger (Sales) übergaben am an Flughafenfreunde Obmann Martin Dichler, ein knapp ein Meter großes AEROFLOT Boeing 777-300ER Model.

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VIENNAFLIGHT: 3 x Simulator – Gutscheine

Unser langjähriger Sponsor VIENNAFLIGHT, Marktführer bei Flugsimulatoren in Österreich, unterstützt unseren diesjährigen „Sammler & Informationstag“ am Samstag den 1. April, mit gleich drei Gutscheinen für einen Boeing 737NG, A-320 und Bell 206 Helikopter Flug.

Die Gutscheine für den Event wurden heute von Geschäftsführer Gerhard Lück an den Verein übergeben. Zahlreiche Neuigkeiten bereichern das Angebot des Unternehmens auch im Jahr 2017. Ein Interview mit Gerhard Lück folgt in Kürze!

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AIR MOLDOVA Flugticket

Wie bereits angekündigt findet am Samstag den 1.April (kein Scherz!) in der Zeit zwischen 09:30-16:00h, unser inzwischen „19. Informations- & Sammlertag“ am Flughafen Wien statt. Abschluss des Events wird wieder eine große Tombola (Beginn: 15:30h) mit zahlreichen Sachpreisen sein.

Ich freue mich bekannt geben zu können, dass es mir gelungen ist AIR MOLDOVA als neuen Sponsor für unseren Event zu gewinnen. Am Abend des 6. Februar durfte ich am Flughafen Wien einen Gutschein für ein Flugticket für die Strecke Wien-Chisinau-Wien (inkl.Taxen!), von Vladimir & Tatiana Domentean (GSA Austria) übernehmen!

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