Trotz Pandemie neue Betriebsansiedlung in der Vienna Airport Region: Logistikimmobilienentwickler DLH baut auf 30.000m2 Fläche

Die Vienna Airport Region rund um den Flughafen Wien wächst auch in der COVID-19-Krise weiter: Die Deutsche Logistik Holding (DLH) wird auf einem rund 30.000 m2 großen Grundstück nahe des Flughafen-Areals drei Logistikimmobilien errichten.  Dort entstehen für zukünftige Mieter flexible Lager- und Industrial Light Hallen, die speziell für Luftfrachtlogistiker exzellent nutzbar sind. Der Kaufvertrag wurde kürzlich von Mag. Wolfgang Scheibenpflug MRICS, Bereichsleiter Immobilien- und Standortmanagement und dem Geschäftsführer der Deutschen Logistik Holding, Christian Vogt, unterzeichnet.

„Trotz Pandemie wächst und entwickelt sich die Vienna Airport Region weiter: Wir freuen uns, mit DLH eine weitere internationale Betriebsansiedlung in der Region begrüßen zu dürfen. Das schafft weitere Arbeitsplätze, stärkt die Kaufkraft und die gesamte Entwicklung der Flughafen-Region und das ist gerade in der Krise von besonderer Bedeutung“, erläutert Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„Die Entscheidung von DLH, sich in der Vienna Airport Region anzusiedeln, bestätigt die optimalen Voraussetzungen der Region als Betriebsstandort für Unternehmen. Gerade internationale Logistikbetriebe profitieren von der Nähe zu Autobahn und Flughafen, zu den regionalen Nahversorgungsgebieten und der guten Erreichbarkeit der benachbarten osteuropäischen Märkte und Produktionsstätten. Wir freuen uns über DLH als neuen Partner in der Vienna Airport Region“, so Mag. Wolfgang Scheibenpflug MRICS, Bereichsleiter des Immobilien- und Standortmanagements.

„Wir freuen uns sehr, eines der letzten verfügbaren Grundstücke in der Nähe des Flughafens Wien zu erwerben. Als einziger internationaler Hauptverkehrsknotenpunkt in Österreich ist dieser Standort ideal nutzbar für Mieter, die mit ihrer Logistik von der kurzen Distanz zur Schnittstelle Luftfracht profitieren“, freut sich Christian Vogt, Geschäftsführer der Deutsche Logistik Holding (DLH).

Airport City und die Vienna Airport Region sind Job-Motor für die Ost-Region

Die Region rund um den Flughafen Wien ist ein optimaler Standort für Unternehmen, die Wachstumsmöglichkeiten, eine umfassende Nahversorgungs- und Verkehrsinfrastruktur sowie eine leistungsfähige Anbindung an internationale Märkte suchen. Die Nähe zur Autobahn sowie zum Flughafen schafft ideale Voraussetzungen für Betriebe und ihre logistischen Anforderungen. Gemeinsam mit den Nachbargemeinden und Wirtschaftsorganisationen entwickelt der Flughafen Wien die Vienna Airport Region als Betriebsstandort für lokale und internationale Unternehmen weiter, schafft damit neue Arbeitsplätze und stärkt Kaufkraft und Lebensqualität in der gesamten Region.

Nachhaltigkeit am Flughafen Wien: Office Park 4 ist bei Energieeffizienz höchstprämiertes Bürogebäude Österreichs

Der hochmoderne Office Park 4 ist von der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) für seine Energieeffizienz mit dem Platin-Zertifikat ausgezeichnet worden. Für die Einbeziehung soziokultureller und funktioneller Aspekte gab es den Kristall-Award obendrauf. Der Office Park 4 darf sich also ab sofort „Austria’s Most Sustainable Office Building“ nennen.

„Der Office Park 4 ist ein Vorzeigeprojekt in vielerlei Hinsicht. So verbraucht das Gebäude beispielsweise rund um ein Drittel weniger Energie als herkömmliche Büroneubauten. Außerdem besticht der Bürokomplex durch sein breites Serviceangebot wie einem eigenen
Kindergarten, großzügiger Coworking- und Konferenzflächen sowie Gastronomiebereich. Dadurch schaffen wir ein perfektes und flexibles Arbeitsumfeld für die rund 2.500 Beschäftigten im Gebäude. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, denn sie zeigt, dass wir mit unserer nachhaltigen Unternehmensstrategie am richtigen Weg sind“, so Flughafen Wien-Vorstand, Dr. Günther Ofner.

„Hochmodernes Design, nachhaltige Bauweise und Kosteneffizienz zeichnen den Office Park 4 aus. Wir sind stolz, dass wir mit dem Gebäude neue Akzente in der Immobilienwirtschaft setzen konnten und trotz Coronakrise den Bau planmäßig fertiggestellt haben. Unser Engagement wird durch die Auszeichnung besonders honoriert“, freut sich Mag. Wolfgang Scheibenpflug, Leiter des Immobilien- und Standortmanagements am Flughafen Wien.
„Wir sind der Ansicht, dass der Office Park 4 ein deutliches Signal in Richtung ressourcenschonenden Lebenswandel aussendet. Die im Projekt umgesetzten sozioökologischen Themen bereichern den Office Park 4 um eine weitere Facette. Der verliehene ÖGNI Kristall Award erfüllt uns mit Stolz und bestätigt uns, diesen Weg gemeinsam mit dem Bauherrn gegangen zu sein“, so Architekt Oliver Oszwald, Partner bei HNP architects.

Office Park 4: Nachhaltigkeit und Energieeffizienz auf höchstem Niveau

Der Office Park 4 erstreckt sich über zehn Ebenen. Charakteristisch sind seine lichtdurchfluteten Räumlichkeiten, die über modernste Technologieausstattung verfügen. Je nach Bedarf sind pro Etage flexible Arbeitsbereiche in den Größen zwischen 180m² und 2.700m² zu mieten. Ein besonderes Highlight sind die zweistöckigen Eventflächen und Showrooms mit 1.200 m2. Flexible Wände verleihen jeder Veranstaltung aufgrund der individuellen Gestaltungsmöglichkeiten besondere Exklusivität. Eine High-Speed-Internetverbindung von bis zu 10 Gbps sorgt dafür, dass man in Echtzeit mit der ganzen Welt verbunden ist. Ausreichende Parkkapazitäten stehen durch die hauseigene Tiefgarage sowie durch das mit einer Fußgängerbrücke angebundene Parkhaus 3 bereit.

Nachfrage nach Büroräumlichkeiten im Office Park 4 groß

Das Gebäude wurde im September 2020 in Betrieb genommen. Zu den ersten Mietern zählen die BR International Consulting Services (Speziallogistiker für Schienentransport), die global größte Innovationsplattform Plug and Play aus Kalifornien sowie der internationale Luft- und Seefrachtspediteur C.H. Robinson. Das Interesse am neuen Bürogebäude ist groß. Das spiegelt sich im Auslastungsgrad der Vorvermietung wider, der mit 40 bis 50 Prozent trotz Krise besonders gut ist.

Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilien
Die ÖGNI ist seit 2009 die federführende Gesellschaft für Auszeichnungen in der Bau- und
Immobilienwirtschaft in Österreich. Im Bereich Nachhaltigkeit verleiht sie mit Platin, Gold und
Silber drei verschiedene Qualitätsstufen. Die Zertifizierung erfolgt mittels Gütesiegel und soll
den Mehrwert von umwelt- und ressourcenschonenden Immobilien und deren
wirtschaftliche sowie soziale Effizienz aufzeigen.

Mag. Wolfgang Scheibenpflug MRICS, Bereichsleiter des Immobilien- und
Standortmanagements am Flughafen Wien, freut sich über die Auszeichnungen der ÖGNI.

Covid-19-Krise belastet Luftfahrt weiter massiv: Flughafen-Wien-Gruppe im Q1-3/2020 mit 71,2% weniger Passagieren und einem Umsatzrückgang von 56,9%

Verkehrsrückgang setzt sich im Oktober 2020 fort: Minus 86,2% in der Flughafen-Wien-Gruppe (minus 86,7% am Standort Wien) 

Massives Sparprogramm von € 220 Mio., das um € 100 Mio. reduzierte Investitionsprogramm und unternehmensweite Kurzarbeit für rund 6.000 Beschäftigte sind Eckpfeiler der Krisenbewältigung 

Europaweit einheitliche Reisebestimmungen dringend erforderlich – Antigen-Schnelltests sind ein möglicher Weg zu mehr Reisefreiheit

„Ein wichtiger Lichtblick für das Wiedererstarken der Luftfahrt sind die ermutigenden Nachrichten über die baldige Verfügbarkeit von wirksamen Impfstoffen, das lässt hoffen, dass 2021 wieder einen Aufwärtstrend bringen wird. Bis dahin braucht es für die auch in der Krise unverzichtbare Luftfahrt eine praxistaugliche Teststrategie sowie europaweit und global einheitliche Reisebestimmungen, wobei die vor Abflug am Airport möglichen Antigen-Schnelltests gesundes und sicheres Fliegen ermöglichen. Diese sollten daher Teil der angekündigten Teststrategie der Bundesregierung sein und die seit Mai am Flughafen angebotenen PCR-Tests ergänzen“, stellt Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest.

„Der Verkehrsrückgang am Flughafen Wien setzt sich weiter fort, derzeit liegt das Passagieraufkommen deutlich unter 20% des Vorjahres. Für das Gesamtjahr 2020 erwarten wir zwischen 7,6 Mio. und 7,8 Mio. Fluggäste am Standort Wien. Ein möglicher Weg aus der Krise sind Antigen-Schnelltests: Der gemeinsam mit Austrian Airlines laufende Probebetrieb verläuft sehr erfolgreich und zeigt, dass es möglich ist, Covid-19-Schnelltests in den Reiseprozess gut zu integrieren. Um Wirtschaft und Tourismus wieder in Gang zu bringen, braucht es dringend eine europaweit abgestimmte Teststrategie mit einem flächendeckenden Einsatz dieser Testverfahren. Die aktuellen Ankündigungen bezüglich möglicher Impfstoffe lassen jedenfalls auf eine deutliche Erholung im Reiseverkehr zumindest ab dem zweiten Halbjahr 2021 hoffen.“ hält Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest.

Jänner bis September 2020: Minus 70,7% Passagiere am Standort Wien

Die weltweite Covid-19-Pandemie hat anhaltend starke Auswirkungen auf den internationalen Reiseverkehr und damit auch auf den Flughafen Wien:  Von Jänner bis September 2020 verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice einen Passagierrückgang von 71,2% auf insgesamt 8,7 Mio. Passagiere gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Am Standort Wien ging die Zahl der Passagiere um 70,7% auf 7.026.879 Reisende zurück. Die Zahl der Flugbewegungen sank von Jänner bis September 2020 um 60,1% auf 80.580 Starts und Landungen. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) ging von 77,5% auf 59,5% zurück. Das Frachtaufkommen sank um 24,0% auf 157.878 Tonnen (Luftfracht und Trucking). Der Flughafen Malta verzeichnete im Q1-3/2020 einen Passagierrückgang um 72,5% auf 1.551.354 Reisende. Der Flughafen Kosice verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Rückgang um 82,0% auf 84.640 Reisende.

Q1-3/2020: Umsatz bei € 277,0 Mio. (-56,9%) und Nettoergebnisauf € -41,3 Mio. (-127,2%)

Im Q1-3/2020 sanken die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 56,9% auf € 277,0 Mio. Das EBITDA verschlechterte sich um 80,1% auf € 62,3 Mio. und das EBIT um 120,3% auf € -43,6 Mio. Belastet wird das Ergebnis durch die im Q3 vorgenommene Abschreibung von € 6,9 Mio. auf das Revitalisierungsprojekt Pier Ost, das krisenbedingt wegfällt. Das Nettoergebnis vor Minderheiten ging im Q1-3/2020 um 127,2% auf € -41,3 Mio. zurück. Die Nettoverschuldung erhöhte sich auf € 161,9 Mio. (31.12.2019: € 81,4 Mio.). Der Free-Cashflow lag bei € -65,3 Mio. (Q1-3/2019: € 143,7 Mio.).          

Negatives Periodenergebnis für Gesamtjahr erwartet

Die Flughafen Wien Gruppe verfügt aktuell über gesicherte Liquidität, die für alle vorhersehbaren Krisen-Szenarien eine ausreichende Finanzierung gewährleistet. Unter Berücksichtigung der bereits erfolgreich umgesetzten sowie noch geplanten Sparmaßnahmen und Kostenreduktionen geht der Vorstand angesichts der zuletzt wieder deutlich rückläufigen Verkehrszahlen davon aus, dass das Geschäftsjahr 2020 mit einem EBITDA in der Bandbreite zwischen € 55 Mio. bis € 60 Mio. abgeschlossen werden wird. Nach Abschreibungen und Finanzergebnis wird für das Geschäftsjahr 2020 nach derzeitigem Erkenntnisstand mit einem negativen Periodenergebnis zwischen € -75 Mio. und € -85 Mio. vor Minderheiten zu rechnen sein.

Umsatz und Ergebnisentwicklung in den Segmenten

Die Umsätze des Segments Airport gingen im Q1-3/2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 62,8% auf € 115,5 Mio. zurück. Das Segment-EBIT lag bei € -40,3 Mio. (Q1-3/2019: € 94,1 Mio.) Das Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen verzeichnete einen Rückgang der Umsatzerlöse um 43,8% auf € 68,6 Mio. Das Segment-EBIT verschlechterte sich auf € -19,9 Mio. (Q1-3/2019: € 5,3 Mio.). Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS, die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) und der Vienna Passenger Handling Services (VPHS) sowie die Leistungen der GetService Dienstleistungsgesellschaft m.b.H. enthalten. Im Segment Retail & Properties sanken die Umsätze in den ersten neun Monaten 2020 um 51,8% auf € 58,1 Mio. Das Segment-EBIT lag bei € 14,9 Mio. (Q1-3/2019: € 66,2 Mio.). Die Umsätze des Segments Malta gingen um 67,7% auf € 25,0 Mio. zurück. Das Segment-EBIT lag bei € -1,8 Mio. (Q1-3/2019: € 41,7 Mio.). Die Umsätze der Sonstigen Segmente lagen im Q1-3/2020 bei € 9,8 Mio. (Q1-3/2019: € 12,8 Mio.). Das Segment-EBIT betrug € 3,4 Mio. (Q1-3/2019: € 7,7 Mio.).

Investitionen

In den ersten neun Monaten 2020 wurden in Summe € 62,6 Mio. investiert. Die größten Investitionen betreffen den Terminalumbau mit € 20,1 Mio., die Verbindungsbrücke zum Parkhaus 3 mit € 2,0 Mio., Grundstücke mit € 2,0 Mio., den Office Park 4 mit € 1,4 Mio., Flugzeugschlepper mit € 1,3 Mio., Passagierbusse mit € 1,2 Mio. und neue Werbeflächen mit € 1,1 Mio. Am Flughafen Malta wurden im Q1-3/2020 € 9,7 Mio. investiert.

Verkehrsentwicklung Oktober 2020: Starker Verkehrsrückgang setzt sich fort

Flughafen-Wien-Gruppe mit 494.044 Passagieren (-86,2%) im Oktober 2020

Der pandemiebedingt starke Verkehrsrückgang am Flughafen Wien setzt sich weiter fort: Im Oktober 2020 verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) ein Minus von 86,2% auf 494.044 Reisende. Kumuliert von Jänner bis Oktober 2020 sank das Passagieraufkommen um 72,8% auf 9,2 Mio. Reisende. Am Standort Flughafen Wien entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Minus von 72,4% auf 7,4 Mio. Reisende von Jänner bis Oktober 2020 weiter rückläufig.

Standort Wien: 86,7% weniger Passagiere im Oktober 2020

Im Oktober 2020 sank das Passagieraufkommen am Standort Flughafen Wien um 86,7% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 378.107 Reisende. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm um 86,7% ab, die Anzahl der Transferpassagiere um 86,9%. Die Flugbewegungen sanken um 70,3%. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Rückgang um 26,7% im Vergleich zum Oktober des Vorjahres. 

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa sank im Oktober 2020 um 85,4%, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 87,0% ab. In den Fernen Osten ging das Passagieraufkommen im Oktober 2020 um 97,5% zurück, jenes in den Nahen und Mittleren Osten sank um 91,8%. Nach Nordamerika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Minus von 92,7% ebenfalls rückläufig und nach Afrika nahm die Zahl der Passagiere um 91,4% ab.

Der Flughafen Malta verzeichnete im Oktober 2020 ein Passagierminus um 84,3%. In Kosice sank das Passagieraufkommen um 84,4%.

Mit Innovation aus der Krise: „Innovation day“ und „Selection day“ am Flughafen Wien

Hochkarätige Experten aus Politik, Wirtschaft, Tourismus und Technologie präsentieren ab morgen ihre Innovationsstrategien und Perspektiven für die Zeit nach der Covid-19-Krise am Flughafen Wien

Erfolgreich aus der Corona-Krise mit Innovationen, der Flughafen Wien setzt neue Initiativen: Am Montag, 7. September 2020 lädt der Flughafen Wien zum hochkarätig besetzten Innovation Day ein. Jochen Danninger, Wirtschaftslandesrat von Niederösterreich, Peter Hanke, Finanzstadtrat der Stadt Wien, Japans Technologieminister Kōichi Hagiuda, Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner sowie die Flughafen Wien-Vorstände Günther Ofner und Julian Jäger und viele weitere Experten erläutern ihre Innovations- und Zukunftsstrategien. Am Dienstag, 8. September 2020 findet in Kooperation mit der kalifornischen Start-Up Schmiede Plug and Play der Selection Day statt. Verkehrsstaatssekretär Magnus Brunner hält dabei die Keynote Speech. Anschließend präsentieren Verkehrs- und Smart City-Experten sowie 30 internationale Start-Ups ihre Innovationen, Geschäftsmodelle und Zukunftsideen. Beide Veranstaltungen können live und kostenlos im Internet mitverfolgt werden.

Tourismus nach Covid-19, Smart-Cities und Zukunftsstrategien: Innovation Day

Am Montag, 7. September 2020 findet ab 12:00 Uhr der Innovation Day am Flughafen Wien statt. Eröffnet wird die Veranstaltung von Jochen Danninger, Wirtschaftslandesrat von Niederösterreich, Peter Hanke, Finanzstadtrat von Wien, sowie Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. Per Video wird auch Kōichi Hagiuda, Minister für Wirtschaft und Technologie in Japan zugeschalten. Anschließend präsentieren und diskutieren hochkarätige Vertreter aus Wirtschaft, Tourismus und Technologie wie etwa Wolfgang Knoll, Geschäftsführer des AIT (Austrian Institute of Technology), Maria Zesch, CCO Business & Digitalization von Magenta, Norbert Kettner, Geschäftsführer des Wien Tourismus und Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG über Zukunftsstrategien, Perspektiven für den Tourismus nach der Corona-Krise und Smart Cities-Entwicklungen.

Geballte Innovationskraft mit internationalen Start Ups: Selection Day

Am Dienstag, den 8. September 2020 veranstaltet die kalifornische Start Up-Schmiede Plug and Play in Kooperation mit dem Flughafen Wien ab 10:00 Uhr den Selection Day. Magnus Brunner, Staatssekretär im Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation & Technologie eröffnet und hält die Keynote Speech der Veranstaltung. Weiters sprechen Renée Wagner, Geschäftsführerin von Plug and Play Austria und Jonathan Reichental, international anerkannter Buchautor. Anschließend präsentieren rund 30 Start-ups innovative Geschäftsideen für die Bereiche Smart Cities und Travel & Hospitality.

Online teilnehmen: Kostenlose Videostreams für beide Veranstaltungen

Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist auch über ein Online-Tool möglich. Nähere Informationen dazu sind zu finden unter folgenden Links:

Innovation Day: https://www.eventbrite.com/e/innovation-day-vienna-international-airport-vienna-region-registration-112947545148

Selection Day: https://www.eventbrite.com/e/plug-and-play-selection-day-grand-office-opening-tickets-116708067973

Trotz Pandemie setzt der Flughafen Wien neue Initiativen: Neuer Friseur „Hairport“ eröffnet in der Airport City

Im neuen Friseur-Salon „Hairport Vienna“ erhalten Kundinnen und Kunden perfektes Hairstyling Foto: Flughafen Wien

Der Flughafen Wien erweitert sein Serviceangebot für Passagiere und Beschäftigte: Morgen, 1. September 2020, eröffnet der neue Friseursalon „Hairport“ in der Airport City. Im Erdgeschoß im Office Park 3 bietet der ehemalige Vizeweltmeister der Friseure, der Fischamender Karl Pohl, perfektes Hairstyling in entspannter Atmosphäre. Geöffnet ist der Salon von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr sowie Samstag von 8:00 bis 12:00 Uhr. Termine können unter der Telefonnummer +43 (1) 7007-33 777 reserviert werden. Sich gleich anzumelden, zahlt sich aus: Von 1. bis 12.9.2020 gilt ein Eröffnungsrabatt von Minus 20% auf alle Friseur- und Stylingdienstleistungen im Salon.

„Die Welt dreht sich auch in der Krise weiter und die Airport City am Flughafen Wien ist reger Betriebsstandort für zahlreiche Unternehmen und ihre Beschäftigten, mit der Inbetriebnahme des Office Park 4 kommen weitere dazu. Für sie alle, wie auch für Flugreisende und Anrainer der umliegenden Gemeinden, bieten wir nun mit Spitzenfriseur Karl Pohl und seinem Team ein neues nützliches Serviceangebot am Standort.“, freut sich Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

„Die Airport City ist für unseren Salon ein perfekter Standort, der auch in der Krisenzeit täglich von vielen Reisenden und Beschäftigten frequentiert wird. Mein erfahrenes Team und ich freuen uns, mit unseren Friseur- und Stylingservices das breite Dienstleistungsangebot am Flughafen erweitern zu können und wir stehen ab morgen für unsere Kunden bereit.“, so der Betreiber des Friseursalons, Karl Pohl.

vlnr: Friseur-Staatsmeister Karl Pohl eröffnet mit Flughafen Wien-Vorstand Dr. Günther Ofner seinen neuen Salon am Airport Foto: Flughafen Wien

Haare machen Leute

1988 gewann Karl Pohl den bedeutendsten Titel der Friseurszene, den österreichischen Staatsmeistertitel sowie den Vizeweltmeistertitel der Friseure im Damenfach. Neben seinem seit vielen Jahren erfolgreich etablierten Salon in Fischamend betreibt der Starfriseur ab 1. September 2020 nun zusätzlich eine rund 60 m² große und topmoderne Filiale am Flughafen Wien. Wer also perfektes Styling erleben will, kann sich ab morgen im Salon direkt am Airport im Office Park 3 von Mo-Fr 08:00 – 18:00 Uhr und Sa 08:00-12:00 Uhr von seinem Team verwöhnen lassen. Anmeldungen sind unter der Telefonnummer +43 (1) 7007 33 777 möglich. Weitere Informationen sind im Internet unter www.hairport-vienna.at zu finden.

Flughafen Wien begrüßt neues CoV-Kurzarbeitsmodell

Der Flughafen Wien begrüßt das heute von der österreichischen Bundesregierung vorgestellte, mit den Sozialpartnern abgestimmte, neue Corona-Kurzarbeitsmodell ab Oktober: „Diese Verlängerung um weitere sechs Monate bietet Unternehmen die nötige Unterstützung, um die dramatische Krise zu bewältigen. Wichtig ist diese Grundlage für Unternehmen, um für die Zeit der Krise und zur Überbrückung des Nachfrageausfalls möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Beschäftigung zu halten, die nach Ende der Krise wieder gebraucht werden. Gleichzeitig sollte jedoch die Flexibilität geschaffen werden, unerlässlich nötige, individuelle Anpassungen auf Betriebsebene vorzunehmen.“, stellt Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, dazu fest.