ACI Gold für den Flughafen Wien

Der internationale Dachverband der Flughafenbetreiber, Airports Council International (ACI), zeichnete den Flughafen Wien in der Kategorie „Europa und 15 bis 25 Mio. Passagiere“ für seine hervorragende Servicequalität mit Gold aus. Am 24. Mai 2017, im Rahmen eines Festaktes, überreichte Angela Gittens, Director General ACI World, den Airport Service Quality (ASQ)-Award an die Vorstände der Flughafen Wien AG, Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner. Mit dabei waren als Eigentümervertreter Mag. Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau von Niederösterreich, und Dr. Michael Häupl, Bürgermeister der Stadt Wien, sowie zahlreiche Vertreter von Standortpartnern, Behörden und Airlines. 

 „Flughäfen nehmen eine tragende Rolle im Leben von über 7.6 Milliarden Reisenden ein. Täglich sind Flughäfen weltweit Orte der Begegnung, Verabschiedung, Kreation und Inspiration. Der Flughafen Wien hat klar erkannt, dass der Passagierzufriedenheit in der gesamten Aviatik-Branche eine hohe Priorität zuzuschreiben ist.“ so Angela Gittens, Director General, Airports Council International.

„Der Flughafen Wien-Schwechat spielt für das Land Niederösterreich eine wesentliche Rolle als Arbeitgeber und Wirtschaftsmotor sowie als Drehkreuz für den Tourismus. Über 20.000 Menschen sind direkt am Standort Flughafen beschäftigt. Rund 40 Prozent sind davon aus Niederösterreich. Wenn Regionen wirtschaftlich wachsen wollen, dann ist eine gute internationale Anbindung entscheidend. Daher setzen wir alles daran, dass sich der Flughafen weiterhin so dynamisch entwickeln kann wie bisher. Die heutige Preisverleihung bestätigt, dass der Weg richtig ist und ich freue mich sehr, dass unser Flughafen auch auf internationaler Ebene diese hohe Anerkennung genießt“, sagt Mag.a Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau von Niederösterreich.

„Im Herzen Europas gelegen ist der Flughafen Wien nicht nur ein unverzichtbarer Verkehrsknotenpunkt, sondern dank seiner guten Entwicklung eine perfekte Visitenkarte für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Wien. Ich danke allen Menschen die zur verdienten Auszeichnung beigetragen haben und gratuliere den MitarbeiterInnen und den Vorstandsdirektoren Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner sehr herzlich“, so Dr. Michael Häupl, Bürgermeister der Stadt Wien.

„Die Steigerung der Servicequalität sowie der Dienstleistungsorientierung am Flughafen Wien spiegeln sich in weltweiten Passagierbefragungen wider. Vor allem die Parameter Kundenorientierung und Freundlichkeit, kostenloses WLAN, Sauberkeit und Effizienz erzielten ausgezeichnete Werte. Dass wir nach dem 4-Stern-Prädikat und der dreifachen Auszeichnung zur besten Airport-Mannschaft von Skytrax auch noch den goldenen ASQ-Award von ACI entgegennehmen dürfen, macht uns besonders stolz. Unser ganzer Dank ergeht hiermit an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit ihrem Engagement sowie einer ausgesprochen hohen Leistungsbereitschaft beachtlich zu unserem Qualitätsstandard beitragen.“, erläutern Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner, Vorstände der Flughafen Wien AG.

ACI: Gold für die hohe Servicequalität am Flughafen Wien

Einen detaillierten Einblick in die Passagierzufriedenheit bietet die jährliche Qualitätsumfrage der ACI (Airport Council International) mit über 600.000 Befragten. Analysiert werden Parameter wie „Orientierung“, „Sicherheitskontrollen“, Food & Beverage“, „Airport-Einrichtungen“ und „Gesamtzufriedenheit“ von mehr als 300 Flughäfen in 84 Länder. Resultate werden nach Region sowie Passagieraufkommen klassifiziert. Die exzellente Service- und Dienstleistungsqualität am Flughafen Wien wurde in der Kategorie „Europa und 15 bis 25 Mio. Passagiere“ mit Gold ausgezeichnet.

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Starker Passagierzuwachs!

Äußerst zufrieden zeigt man sich derzeit am Flughafen Wien, am Standort stieg die Zahl der Passagiere von Jänner bis März 2017 trotz der heuer in den April fallenden Osterfeiertage um 3,7% auf 4.562.824 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm dabei in den ersten drei Monaten 2017 um 4,5%, die Anzahl der Transferpassagiere um 0,8% zu. Nach Westeuropa stieg das Passagieraufkommen um 3,7% an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 3,6% zu. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten stieg in Q1/2017 um 4,4% an, jenes in den Nahen und Mittleren Osten nahm um 9,8% zu. Das Passagieraufkommen nach Nordamerika ging aufgrund von saisonalen Kapazitätsreduktionen und dem Einsatz kleinerer Flugzeuge um 19,4% zurück, nach Afrika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Zuwachs von 13,6% positiv.

Die Flugbewegungen gingen von Jänner bis März 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,0% auf 47.864 Starts und Landungen zurück. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) entwickelte sich weitgehend stabil mit 66,7% in den ersten drei Monaten des Jahres 2017 im Vergleich zu 66,8% im Vorjahr. Das Frachtaufkommen stieg im selben Zeitraum um 1,4% auf 65.440 Tonnen (Luftfracht und Trucking).

Verkehrsentwicklung im Q1/2017: Flughafen-Wien-Gruppe mit 5,6 Mio. Passagieren

Die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice verzeichnete mit insgesamt 5,6 Mio. Passagieren von Jänner bis März 2017 einen Passagierzuwachs von 6,6% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

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Mit FLYBE nach London-Southend

Seit dem 10. Mai verbindet die größte britische Regionalfluggesellschaft FLYBE, den Flughafen London-Southend (SEN) mit Wien. Die Nachfrage für Flüge in die britische Hauptstadt ist seit jeher ungebrochen. Zuletzt flogen mehr als 600.000 Passagiere zwischen den beiden Metropolen. Mit der Aufnahme der dreimal wöchentlich durch den Franchise Partner Stobart Air bedienten Verbindung, erhöht sich das Angebot nach London, auf 88 wöchentliche Verbindungen.

Der Nachfrage entsprechend haben sich in der Vergangenheit Austrian Airlines, British Airways, Easyjet und Germanwings den Markt aufgeteilt. Die beiden großen Hubs in Heathrow und Gatwick können die Nachfrage aber schon lange nicht mehr alleine bedienen, weshalb die umliegenden Londoner Flughäfen wie Stansted oder Luton, immer mehr Passagiere lukrieren. Der seit dem Jahr 2008 im Besitz der Stobart Group befindliche Flughafen Southend, ist der kleinste unter den sechs Londonern Flughäfen und konnte nach einem Passagierrückgang im vergangenen Jahr, knapp 875.000 Passagiere zählen. Seit der Übernahme durch die Stobart Group wurde in den Bau eines neuen Abfertigung Terminals, eines neuen Towers und in eine Pistenverlängerung investiert. Der in Essex knapp 60km von London entfernt liegende Flughafen Southend, wirbt für seine kurzen Wege und eine schnelle und unkomplizierte Anbindung in die Finanzmetropole.

Bernd Behrend (Flybe/Stobart Air Market Represantive) verweist im Gespräch genau auf diese Vorteile des Flughafen Southend. In knapp 15 Minuten können Flybe Kunden wegen der kurzen Wege vom Flugzeug bis zum Flughafen-Bahnhof, London schneller und komfortabler erreichen, als so mancher Passagier, der über die großen Londoner Hubs fliegt. Beim englischen Publikum steht Wien als Reisedestination zudem hoch im Kurs, was Flybe dazu bewegt hat, die Strecke aufzunehmen. Die gute Zusammenarbeit mit Wien Tourismus hilft der Fluglinie mit Sitz in Exeter, zudem dass Produkt einfacher zu vermarkten. Sollte die bereits gute Nachfrage der neuen Verbindung anhalten, so könnte sich Bernd Behrend durchaus einen raschen Ausbau der Wien-Verbindungen auf eine tägliche Rotation vorstellen. Natürlich verfügt London auch noch über einen sechsten Flughafen. Der nur unweit des Stadtzentrums in den Docklands gelegene London City Airport, wird zwar auch von Flybe regelmäßig angeflogen, verfügt aber nur über eine begrenzte Anzahl von Slots, was es schwierig und teuer für Airlines macht, neue Verbindungen aufzunehmen.

Flybe, die jährlich acht Millionen Passagiere zu 232 Verbindungen in 15 Länder transportiert, konzentriert sich mit seinem Franchise Partner Stobart Air, deshalb lieber auf den Ausbau seines Flugangebotes ab London- Southend. Seit Mai 2017 werden ab dem kleinsten der sechs Londoner Flughäfen, 12 neue Destinationen angeboten. Ziel ist es bis zum Jahr 2020, mehr als 2 Millionen Passagiere nach Southend zu bringen.

Martin Dichler

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AUA: +23,1% mehr Paxe

Austrian Airlines konnte die Passagierzahlen im April 2017 deutlich steigern: der rot-weiß-rote Carrier beförderte mehr als 1,1 Millionen Passagiere. Das entspricht einem Wachstum von 23,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dieser Anstieg ist auf den stärkeren Nachbarschaftsverkehr zwischen Österreich und Deutschland, das hohe Reiseaufkommen während der Osterferien sowie die seit März im Wet-Lease eingesetzten airberlin Flugzeuge zurückzuführen. Das Angebot, gemessen in angebotenen Sitzkilometern (ASK), wurde um 14,3 Prozent auf rund 2,3 Mrd. erhöht und konnte überproportional abgesetzt werden. Die verkauften Sitzkilometer (RPK) sind um 21,6 Prozent auf knapp 1,8 Mrd. gestiegen. Die Auslastung der Flüge (=Passagierfaktor) lag im Durchschnitt bei 79,2 Prozent, ein Zuwachs um 4,8 Prozentpunkte gegenüber April 2016.

Im Zeitraum Jänner bis April 2017 hat Austrian Airlines in Summe mehr als 3,3 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht einem Anstieg von 11,7 Prozent. Das Angebot gemessen in ASK wurde um 6,4 Prozent auf mehr als 7,3 Mrd. erhöht. In den ersten vier Monaten dieses Jahres verkaufte Austrian rund 5,3 Mrd. Sitzkilometer, eine Steigerung um 6,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Auslastung ist um 0,3 Prozentpunkte auf 71,8 Prozent leicht zurückgegangen.

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QATAR lockt mit Frühbucherpreisen

Qatar Airways belohnt Frühbucher mit einer Reihe von attraktiven Sondertarifen und bietet mit ihrer neuesten regionalen Kampagne den österreichischen Kunden Rabatte für eine Vielzahl von Destinationen weltweit.

Viele Destinationen des globalen Netzwerks von Qatar Airways sind Teil der Sales-Kampagne, darunter beliebte Urlaubsorte im Nahen Osten, Asien, Afrika und Australien. Flugpreise beginnen ab 419€ in der Economy Class.

Diese Sondertarife gelten für Buchungen zwischen dem 9. und 15. Mai 2017. Passagiere profitieren von einer langen Gültigkeitsdauer der Aktion, mit einem Reisezeitraum zwischen dem 16. August 2017 und dem 20. März 2018.

Fluggäste können entscheiden, welches Reiseziel sie mit attraktiven Preisen anvisieren, ob nach Peking (ab 529 Euro), Bangkok (ab 549 Euro) oder Adelaide (ab 989 Euro) in der Economy Class. Business Class-Passagiere können ab 1.679 Euro nach Sansibar oder ab 1.809 Euro nach Krabi reisen.

Um Buchungen zu tätigen und die attraktiven Angebote in Anspruch nehmen zu können, sollten Reisende folgenden Link besuchen http://www.qatarairways.com/at/de/offers/regional-promotion.page  oder ein bevorzugtes Reisebüro kontaktieren. Plätze sind begrenzt und von der Verfügbarkeit abhängig. Reiseterminbeschränkungen gelten ebenso. Kunden wird geraten, die Geschäftsbedingungen zum Zeitpunkt der Buchung auf qatarairways.com zu überprüfen.

Qatar Airways hat in  den lediglich 20 Jahren des Bestehens ein starkes Wachstum erlebt. Die moderne Flotte, bestehend aus 199 Flugzeugen, fliegt zu mehr als 150 Geschäfts- und Freizeitzielen in ganz Europa, dem Nahen Osten, Afrika, Asien-Pazifik, Nordamerika und Südamerika.

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Wings for Life World Run 2017

 Team BTU/AEROFLOT läuft für den guten Zweck

Am 7.Mai ist es wieder soweit, der dritte Wings for Life World Run startet vor dem Wiener Rathaus und endet erst, wenn der letzte Läufer vom sogenannten Catcher Car überholt wird. Der Wings for Life World Run ist eine globale Lauf- und Rollstuhl Laufveranstaltung, die gleichzeitig in 24 Ländern abgehalten wird und bei der es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um die gute Sache geht.

Die gemeinnützige Wings for Life Stiftung wurde im Jahr 2004 vom zweifachen KTM Motocross Weltmeister Heinz Kinigadner und Red Bull Gründer Dietrich Mateschitz gegründet. Zweck der Stiftung ist es, durch die Einnahme von Spenden und Startgeldern, Wissenschaftler bei der Erforschung und Heilung von Querschnittslähmungen zu unterstützen. Laut Stiftungshomepage,  laufen 100% aller Startgelder und Spenden in wichtige Forschungsprojekte zur Heilung des verletzten Rückenmarks. Das ist möglich, weil die administrativen Kosten sowohl von Wings for Life als auch des Events von der Firma Red Bull getragen werden.

Für den Lauf am kommenden Sonntag werden 15.000 Anmeldungen erwartet. Neben Privat- und Spitzensportlern, nehmen an diesem Charity-Lauf Event auch immer mehr Unternehmen teil. So wird in einer gemeinsamen Aktion, ein TEAM BTU (Business Travel Unlimited Reisebüro GmbH) – AEROFLOT bestehend aus 75 Läufern, teilnehmen.

Wer die Läufer unterstützen möchte, ist gerne als Zaungast willkommen! Der Start befindet sich heuer am Ring direkt zwischen Rathauspark und Burgtheater. Der Startschuss fällt um 13 Uhr. Ab 13.30 Uhr wird das Catcher Car die Verfolgung der Läufer aufnehmen: Für diejenigen, die eingeholt werden, ist der Lauf dann leider vorbei.

Martin Dichler

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Austrian: Pünktlichste Fluglinie im März!

Austrian Airlines war im März 2017 die weltweit pünktlichste Airline. Das geht aus der jüngsten Statistik von flightstats.com, einem US-amerikanischen Spezialisten für die Auswertung von Flugdaten, hervor. Mit einer Ankunftspünktlichkeit (Arrival Ontime Rate) von 92,72% lag die österreichische „AUA“ vor der spanischen Iberia (90,74%) und der Singapore Airlines (89,19%) auf dem ersten Platz aller global agierenden Fluglinien. Die Pünktlichkeit wird in der Airline-Industrie mit <15 Minuten gemessen. Das bedeutet, dass alle Flüge innerhalb des 15-Minuten-Zeitfensters als pünktlich gelten.

Auf Platz vier lag die Alitalia (88,73%), auf Platz fünf die deutsche Lufthansa (87,80%). Die weiteren Platzierungen: die polnische LOT (87,54%), die japanische JAL (87,17%), die ebenfalls japanische ANA (86,72%), die skandinavische SAS (86,22%) und auf Platz zehn die arabische Etihad Airways (85,83%).

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Bevölkerung für 3.Piste

Repräsentative GfK Austria-Meinungsumfrage ergibt überwältigendes Votum der Bevölkerung für 3. Piste

  • 75% halten Verbot der 3. Piste für nicht notwendig, nur 15% unterstützen Verbot, „damit künftig weniger Leute fliegen“
  • 69% meinen, dass das Verbot nicht zu weniger Flügen führt, sondern nur zu einer Verschiebung des Verkehrs und der Arbeitsplätze zu Nachbarflughäfen, nur 22% sehen das gegenteilig
  • 59% erwarten durch die Realisierung der 3. Piste zusätzliche Arbeitsplätze
  • Eine klare Mehrheit von 57% gibt der Schaffung neuer Arbeitsplätze Vorrang vor den Belastungen des Klimas
  • 56% befürchten aufgrund des Verbots der 3. Piste negative Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsplätze in Österreich

Diese Ergebnisse einer repräsentativen Meinungsumfrage von GfK Austria zeigen eine überraschend deutliche Ablehnung des Verbots des Baus einer 3. Piste am Flughafen Wien und eine enorm hohe positive Zustimmung zum Projekt. Und das bei einem außerordentlich hohen Informationsgrad. Immerhin 83% der Befragten geben an, sowohl über die Gerichtsentscheidung als auch über die folgende öffentliche Diskussion informiert zu sein.

Erstaunlich dabei ist auch, dass das Meinungsbild in den drei Bundesländern sehr einheitlich ist und sich die Antworten in Wien nicht signifikant von jenen in Niederösterreich bzw. dem Burgenland unterscheiden.

Die Auswertung nach  Parteipräfenzen zeigt, dass sich die deklarierten Wähler von ÖVP, SPÖ am deutlichsten pro 3. Piste entscheiden. Aber auch die FPÖ Wähler stehen sehr positiv zum Projekt, die Zahl der Gegner ist nur leicht höher als bei den Regierungsparteien.

Sehr überraschend ist der Befund bei den deklarierten Grün-Wählern. Wer hier eine weit überwiegende Ablehnung des Projekts erwarten würde, sieht sich enttäuscht. Bei zahlreichen Fragen stehen sich Befürworter und Gegner fast gleichgewichtig gegenüber, mit nur leichten Vorteilen für die Gegner. Den Umfrageergebnissen zufolge sind die Grün-Wähler in der Frage der 3. Piste also stark gespalten, was in einem deutlichen Gegensatz zu den ausschließlich negativen öffentlichen Aussagen der Führung der Grünen steht.
Für den Vorstand der Flughafen Wien AG ist das Ergebnis der Meinungsbefragung sehr ermutigend. Die enorme Zustimmung der Bevölkerung bedeuten sowohl Rückhalt wie auch Auftrag, das Projekt 3. Piste mit Nachdruck weiter zu verfolgen. Zu dieser hohen Zustimmung  haben auch die enormen Anstrengungen im Mediationsverfahren beigetragen, wo die Anliegen der Anrainer weitgehend berücksichtigt wurden, aber auch die vielen konkreten Initiativen, den Flughafenbetrieb umweltverträglicher zu gestalten.

Das GfK Austria Institut hat in der Zeit von 11.-13. April 2017 in einer Repräsentativumfrage das Stimmungsbild in der Bevölkerung der drei betroffenen Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland zum vom Bundesverwaltungsgericht ausgesprochenen Verbot der 3. Piste erfragt. (500 Befragte, Auftraggeber Flughafen Wien)

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Touristen, Stars & Präsidenten…

Am kommenden Sonntag den 30.April (ORF 2 um 18:25h) strahlt das ORF Landesstudio NÖ im Rahmen der Sendungsreihe „Österreich-Bild am Sonntag“, eine interessante Sendung aus, die ihr nicht verpassen solltet!

Sicherheit ist für den Flughafen Wien-Schwechat eines der zentralen Themen. Egal ob Staatsgäste oder Stars, ob Geschäftsreisende oder Touristen – stets haben Sicherheitsvorkehrungen, Kontrollen und gesetzlich vorgeschriebene Standards für die Sicherheit der Passagiere zu garantieren.  Der Film aus dem Landesstudio Niederösterreich zeigt wie Standort und Fluggäste geschützt werden. Staatsbesuche etwa erfordern eine komplexe Planung und die Zusammenarbeit nach einem strengen Protokoll. Ein Blick hinter die Kulissen der Sicherheit am Flughafen Wien-Schwechat.

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Austrian goes West …

Erstmals in der knapp 60-jährigen Geschichte des österreichischen Luftfahrtunternehmens, hob am 10. April eine Boeing 777 mit 308 Passagieren an Bord, von Wien nach Los Angeles ab. Passagiere die am Erstflug an die US Westküste teilnahmen, wurden dem Anlass gebührend am Gate des Terminals 3, von Hollywood Helden wie Batman, Spiderman & Co empfangen. Um die Wartezeit bis zum Abflug zu verkürzen, wurde zur Feier des Tages an die Passagiere, kostenlose Muffins, Sekt, Säfte und US Fahnen verteilt. Natürlich durfte bei einem so wichtigen Termin, nicht auf eine „Ribbon-Cutting“ Zeremonie vergessen werden, die Austrian Finanzvorstand Christian Lachinger vornahm, bevor die voll ausgebuchte Triple 7 zu ihrem 12-stündigen Erstflug abhob.

Mit einem Gate-Event im Terminal 3, wurden die ersten LAX Gäste verabschiedet

Copyright: Amir Aghamiri / Austrian Airlines

Fokus USA

Ab sofort bedient Austrian Airlines sechsmal wöchentlich die zweitgrößte Stadt der USA (Mo-Sa) und erhöht damit ihr Angebot auf dem amerikanischen Kontinent, auf sechs Destinationen. Während des Sommerflugplanes 2017 werden neben Los Angeles noch Chicago, Miami, Washington, New York und Newark mit bis zu 37 wöchentlichen Flügen bedient. Austrian Finanzvorstand Heinz Lachinger zeigte sich im APPROACH Gespräch anlässlich des Erstfluges, über die Aufnahme der neuen US- Verbindung sehr erfreut. Die Auslastung der neuen Los Angeles Flüge sei sehr erfolgsversprechend. Für das Jahr 2017 erwarte man sich bis zu 80.000 Passagiere auf der neuen Strecke.

Um die neue Verbindung eröffnen zu können, ohne zusätzliches Fluggerät anschaffen zu müssen, wurden laut Heinz Lachinger, bestehende Flugpläne optimiert. So wurde die Anzahl der JFK und Toronto Flüge auf jeweils sechs pro Woche reduziert, Abflugzeiten verändert und die Auslastung der 767/777 Flotte, auf durchschnittlich 16 Stunden pro Tag verlängert.

Austrian Airlines setzt seit vier Jahren auf eine kontinuierliche Expansion am amerikanischen Markt. In den letzten vier Jahren wurden vier neue US Destinationen eröffnet. Der Anteil des USA-Verkehrs belegt inzwischen bereits 33% des gesamten Austrian Airlines Interkontinentalmarktes. Die Aufstockung der Flüge zeigt Wirkung, zwischen 2012 und 2017 hat sich die Zahl der im Amerika-Verkehr beförderten Passagiere, auf nahezu 600.000 verdoppelt.

Tamur Goudarzi Pour, seines Zeichens LH Group Vice President Sales America, sieht derzeit keinen negativen „Trump-Effekt“ beim Buchungsverhalten, trotz einer nachweislich niedrigeren Passagiernachfrage (-6%) in die USA. Mit der Aufnahme der Austrian Flüge erhöht sich das Angebot auf fünf tägliche LAX Verbindungen ex-VIE, ZRH, FRA und MUC. Im Jahr 2016 beförderte die Lufthansa Gruppe 5,7 Mio. Passagiere in die USA (+3,2%), davon alleine 760.000 nach Los Angeles. Auf den 354 wöchentlichen USA Flügen ist laut LH Manager Tamur Goudarzi Pour, ein besonders erfreulich hohes Business Aufkommen zu verzeichnen. Jeder fünfte USA Kunde ist ein Premium Passagier, der sein Ticket in der First- & Business Class bucht!

Die Aufnahme der Flüge nach Los Angeles, ist sowohl für den touristischen, als auch für den Geschäftsreiseverkehr von großer Bedeutung. Für Norbert Kettner (Wien Tourismus) ist durch den Direktflug an die US-Westküste, ein langjähriger Wunsch in Erfüllung gegangen. Im vergangenen Jahr verzeichnete man in Österreich bereits 830.000 Nächtigungen aus den USA. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zählt heute zum wichtigsten Fernmarkt für die österreichische Tourismusbranche. Zusätzlich haben rund 70 österreichische Unternehmen ihren Firmensitz im Raum Los Angeles. Durch einen hohen Anteil an Geschäftsreiseverkehr, der Wirtschaftsraum Los Angeles zählt zu den 16 stärksten Volkswirtschaften der Welt, erwartet man sich zudem ex Wien, einen besonders hohen Transferanteil von rund zwei Drittel aller Passagiere.

Mehr Passagiere, neue Investments

Das 60-jährige Jubiläumsjahr von Austrian Airlines, die Gründung fand am 30. September 1957 statt, wird zahlreiche Höhepunkte beinhalten. So wird es laut Aussagen von Heinz Lachinger (CFO), es erstmals in der Unternehmensgeschichte gelingen, mehr als 12 Millionen Passagiere innerhalb eines Jahr zu befördern. Bereits im ersten Quartal 2017 konnte mit einem Passagierplus von 6,6% (2,2 Mio.), ein positiver Trend verzeichnet werden.

Mit dem bevorstehenden Einbau einer Premium Economy Class an Bord der Langstreckenflotte, kommt man laut Heinz Lachinger, dem Wunsch vieler Business Passagieren nach. Knapp 15 Mio. Euro werden in den nächsten Monaten in den Umbau der Boeing Flotte investiert werden und bereits Ende des Jahres, wird das erste Flugzeug mit dem neuen komfortablen Produkt an den Start gehen. Obwohl die Boeing 767 Flugzeuge in den nächsten Jahren abgelöst werden müssen, haben Kalkulationen ergeben, dass sich selbst hier, der Einbau der neuen Premium Economy Class wirtschaftlich rechnet.

Norbert Kettner (Wien Tourismus), Tamur Goudarzi Pour (LH Sales America), Heinz Lachinger (CFO Austrian)

Charmante AUA Crew im neuen Uniform Design

Bis zum Ende des Jahres wird innerhalb des Konzerns, eine Entscheidung über die Boeing 767 Flugzeugnachfolge getroffen werden. Finanzvorstand Heinz Lachinger hat sich zuletzt immer öfters über die Wirtschaftlichkeit der Boeing 777 Flotte besonders zufrieden geäußert. Die Übernahme einer weiteren Boeing 777 im Sommerflugplan 2018, lässt vielleicht heute schon erahnen, wohin die künftige Flugzeugwahl geht.

Nachdem sich die Austrian Langstrecke zuletzt gut entwickelt, Miami hinkt bei den Zahlen noch etwas hinterher, kann man davon ausgehen, dass die zuletzt immer öfter genannten saisonalen Verbindungen nach San Francisco und Kapstadt, spätestens im Jahr 2018 angekündigt werden. Stabile Verkehrsergebnisse und höhere Gewinne, sind laut Finanzvorstand Heinz Lachinger, aber Grundvoraussetzung für eine zukünftige Expansion des Streckennetzes.

Los Angeles – eine Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten

Das Einzugsgebiet rund um Los Angeles mit seinen 88 Städten und 18,1 Millionen Einwohnern, zählt zu den wirtschaftlich bedeutendsten Regionen der Vereinigten Staaten. Für die österreichische Exportwirtschaft zählt daher der US Markt, nach Deutschland, zur zweitwichtigsten Exportregion. Alleine in Kalifornien werden heute bereits jährlich heimische Waren im Wert von einer 1,39 Milliarden USD importiert. Eine anhaltend gute Entwicklung der Wirtschaft und ein Absatzmarkt von rund 39 Millionen Einwohnern in ganz Kalifornien, hat auch zahlreiche heimische Unternehmen dazu bewogen, Zweigstellen ihrer Unternehmen rund um Los Angeles zu eröffnen.

Los Angeles ist nicht nur für seine Filmindustrie bekannt, sondern auch das neue Mekka für Startups. Zwischen Santa Monica und Venice liegt der neue Star der Startups: Silicon Beach. Zahlreiche bekannte Universitäten bilden jedes Jahr die höchste Anzahl an Studienabsolventen innerhalb der USA im Bereich Engineering aus. Im Land der Tesla Elektrofahrzeuge, werden jährlich Millionen USD in die Entwicklung grüner Cleantech Produkte investiert. Österreichische Unternehmen wie z.B. die Firma AVL, Pankl Aerospace oder Pankl Racing  haben Forschungslabors und Produktionsstätten im Raum Los Angeles eröffnet, um an dieser Entwicklung teilhaben zu können.

Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Volkswirtschaft, wird auch im Bundesstaat Kalifornien aus dem Tourismus erwirtschaftet. Die Hotellerie der Region L.A. County ist Nutznießer dieser Entwicklung. Im Jahr 2016 wurden 29,2 Millionen Nächtigungen in L.A. verzeichnet, die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetriebe lag dabei bei einem unglaublich hohen Wert von 81,3%. Die ADR (Average Daily Rate) wuchs um 8,5% auf USD 171,95.- pro Übernachtung. Alleine mehr als 500.000 Beschäftigte werden im Bereich des Tourismus und Unterhaltungsindustrie beschäftigt. Die Filmstadt Los Angeles, lockte im vergangenen Jahr mit seinen zahlreichen Attraktionen alleine 47,3 Millionen Besucher an. Im sechsten Jahr in Folge konnte das Los Angeles Tourism & Convention Board einen Anstieg der Besucherzahlen (+3,8%) verzeichnen.

Der Anteil an internationalen Besuchern liegt dabei bei 7,1 Millionen Besuchern (+3,5%), den größten Zuwachs verzeichnete man bei den chinesischen Touristen. Als erste U.S. Destination begrüßte L.A. im vergangenen Jahr erstmals mehr als 1 Million Besucher aus China! Die Zuwächse der Gäste aus dem Reich der Mitte, haben alleine fast 75% des internationalen Wachstums im vergangenen Jahr ausgemacht. Dabei wurde in Los Angeles in den vergangenen sieben Jahren ein durchschnittliches Besucherplus von mehr als 20% (China) verzeichnet. Geht es nach den Wünschen von Bürgermeister Eric Garcetti, soll die Stadt bis zum Jahr 2020 mehr als 50 Millionen jährliche Besucher begrüßen.

Fotos & Text: Martin Dichler

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